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Nach meiner internationalen Reise nach Neapel, die auf dem Rückweg auch noch über München führte, geht es in dieser Woche weiter mit "Dörings Ballspielverein".

KOLUMNE
Von Stefan Döring

Borussia Dortmund legte einen Start nach Maß hin. Nach sieben Spielen in der Bundesliga führen die Schwarz-Gelben die Bundesliga mit 19 Punkten an und sind bislang noch ungeschlagen. Vor allem die starke Offensive beeindruckt die Fans und Experten.

Sage und schreibe 21 Tore schossen Lewandowski, Reus und Co. bereits in dieser Saison. Allein 14 davon in den vier bisherigen Heimspielen. Der Hamburger SV und auch der SC Freiburg bekamen die Hütte voll. Der HSV verlor 2:6, während die Breisgauer am vergangenen Wochenende mit 0:5 untergingen. Doch wenn es derzeit beim BVB was zu meckern gibt, ist es paradoxerweise die Chancenverwertung. Ganze 27 Torschüsse gaben die Dortmunder gegen die Freiburger ab, schossen aber "nur" fünf Tore.

Die mangelnde Chancenauswertung machte es dem BVB aber in dieser Saison auch schon unnötig schwer. Im ersten Champions-League-Spiel der Saison in Neapel verlor die Mannschaft von Jürgen Klopp nicht nur ihren Trainer und Keeper, sondern auch den Sieg. Dabei spielten sich die Borussen in Unterzahl einige Chancen heraus - ließen aber ärgerlicherweise diese auch liegen. Vor allem Marco Reus hatte an diesem Tag in Süditalien kein Glück. Die Niederlage war also mehr als ärgerlich.

Viel Geduld gegen 1860

Auch in Nürnberg wollten die Tore nicht fallen, obwohl sich die starke Offensive vor allem in der zweiten Hälfte einige Chancen herausspielte. So mussten sich die Mannschaft und die zahlreich mitgereisten Fans mit dem ersten Remis der Saison zufriedengeben. In München ergab sich lange Zeit ein ähnliches Bild. Der BVB rannte an, schoss bis zum Ende der 120. Minute 39 (!) Mal aufs Tor, doch die Führung sollte erst durch einen Elfmeter fallen. Eine Nachspielzeit, die es nicht gebraucht hätte, hätten die Dortmunder ihre zahlreichen Chancen genutzt.

Doch ich will hier wahrlich nicht meckern, nur andeuten, dass es auch Spiele geben wird, in denen wir Punkte lassen könnten - sollte unsere Offensive die Chancen nicht nutzen. Bislang können wir uns nicht beschweren: Wir haben einen grandiosen Start unserer Borussia in die Saison gesehen. Nach sieben Spielen in der Bundesliga führen wir die Tabelle punktgleich mit den Bayern an und haben schon acht Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Champions-League-Platz. Im DFB-Pokal steht der BVB im Achtelfinale und hat gegen Saarbrücken gute Chancen in diesem Wettbewerb auch zu überwintern. Und seit dem Sieg gestern gegen Olympique Marseille sind wir auch in der Champions League wieder auf Kurs. Es gibt bislang also kaum einen Grund zu meckern. Weiter so Borussia!

Schwarzgelbe Grüße

Euer

Stefan Döring

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