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Neunfacher deutscher Meister und Fahrstuhlmannschaft zugleich - so was gibt es nur beim 1. FC Nürnberg. Meine wöchentliche Kolumne berichtet rund um die „Glubberer“.

Servus liebe Glubberer!

Erleichterung im Frankenland - und eine Premiere. Erstmals in der Bundesliga gelang es zwei fränkischen Teams, an einem Spieltag zu gewinnen. Der 1. FC Nürnberg zog nach und hielt seine Vefolger somit auf Distanz. Ein Lebenszeichen unter dem neuen Trainer Michael Wiesinger.

Viel Courage und viel Teamgeist

TSG Hoffenheim? 2:1 gegen den SC Freiburg gewonnen. Spielvereinigung Greuther Fürth? Sensationserfolg auf Schalke. FC Augsburg? Fünf Zähler aus den letzten drei Partien? Der Druck? Enorm hoch. Doch der Club ließ sich nicht verunsichern, holte sich durch einen umstrittenen Elfmeter schnell Sicherheit und legte dann eine ganz starke erste Halbzeit auf den Rasen im Nürnberger Stadion. Simons traf per Elfmeter, Pekhart trocken mit links - und eingetütet schien der Dreier. Doch was im ersten Durchgang wie Glanz aussah, glich in der zweiten Halbzeit harter Arbeit und Kampf. Doch die drei Punkte sollten in Nünrberg bleiben - dank einer tollen Mannschaftsleistung, wie Michael Wiesinger im Nachhinein auch anmerkte.

Dampf nach der Regensburg-Schmach

Alarmstufe rot nach einem 0:5. Nicht etwa in Bundesliga, DFB-Pokal oder internationalem Geschäft - nein, das 0:5 gegen Regensburg war es, das beim Club so einige Alarmglocken schirllen ließ. Der zweite Anzug vermieste das Duell mit den Regensburgern, nicht einmal 48 Stunden nach dem 0:3 in Dortmund. Martin Bader befeuerte das Team und schlug auf dem Transfermarkt zu. Berkay Dabanli (Abwehr), Mu Kanazaki (Mittelfeld) und Muhammd Ildiz (Mittelfeld) sollen nun vor allem die Breite im Kader des FCN vergrößern.



Der Sieger heißt Pekhart

Als klarer Gewinner des Trainerwechsels lässt sich Stürmer Tomas Pekhart ausmachen. Der Tscheche, der in den letzten Wochen unter Dieter Hecking nur noch zu den Reservisten zählte. Nun ist Pekhart zurück, bewegt sich viel, erkämpft sich seine Chancen und macht neuerdings auch wieder Tore. Das wichtige 2:0 vollstreckte der Stoßstürme eiskalt mit dem linken Fuß. Somit dürfte gesichert sein, dass der Tscheche auch in den kommenden Wochen im Team bleibt.

Ruhmreiche Grüße

Euer

Patrick Reichardt


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