thumbnail Hallo,

Neunfacher deutscher Meister und Fahrstuhlmannschaft zugleich - so was gibt es nur beim 1. FC Nürnberg. Meine wöchentliche Kolumne berichtet rund um die „Glubberer“.

Servus liebe Glubberer!

Winterpause! Und das Abstiegsgespenst ist weiter weg, als man sich das vor zwei Monaten hätte träumen lassen. Der 1. FC Nürnberg hat sich gefangen und geht mit soliden 20 Punkten in die Feiertage. Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Martin Bader sind mit der Ausbeute zufrieden. Daran ändert auch der verlorene Sieg beim 1:1 in Bremen nichts.

Der Punkteklau von Bremen

80 Minuten hält der 1. FC Nürnberg vorzüglich in Bremen mit. Zwar haben die Nordlichter mehr Chancen, doch der FCN rennt und kämpft, profitiert zusätzlich von einem starken Torwart Schäfer. Dann die Überraschung: nach Vorarbeit von Pinola ist es mal wieder Gebhart, der den wichtigen Führungstreffer für den FCN erzielt. Der Club jubelt - allerdings nur fünf Minuten. Dann gleicht Petersen aus - und steht dabei klar im Abseits. „Uns wurden durch das Abseitstor zwei Punkte geklaut“, sagte ein erboster Hanno Balitsch nach der Partie. Dieter Hecking meinte: „Es reicht.“ Fügte anschließend allerdings, um Objektivität bemüht, an: „Es ist bitter für uns, dass wir zum dritten Mal eine Fehlentscheidung hinnehmen müssen, doch nach dem Spielverlauf können wir froh über den Punktgewinn sein.“

Es reicht - auch in der Tabelle

20 Punkte in der Hinrunde. 20 mal zwei ergibt ganze 40 Zähler - das würde für den Klassenerhalt reichen. Doch über den Abstieg wird beim FCN derzeit eh recht wenig geredet. Das hat zweierlei Gründe: die schwächelnde Konkurrenz und die eigene Stärke. Nach zwischenzeitlichem Tief (sieglos von Mitte September bis Anfang November) hat sich der 1. FC Nürnberg wieder gefangen. Siege gegen Wolfsburg, Hoffenheim und Düsseldorf, Punktgewinne in Bremen und Fürth, dazu ein Remis gegen den großen FC Bayern. Nur in Mainz und Leverkusen verlor die Hecking-Elf in den letzten acht Partien. Acht Spiele, zwölf Punkte. Elf Zähler Vorsprung auf Fürth und Augsburg, die die direkten Abstiegsplätze bekleiden. Stand heute kann man sagen: Es reicht! Nicht nur, wenn man auf die Schiedsrichterentscheidungen blickt.



Fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch


Blickt man also auf das Erreichte im Jahr 2012, darf man durchaus zufrieden sein. Im Frühjahr machte man den Klassenerhalt frühzeitig perfekt, nun hat man ein Polster auf die Abstiegsränge und tolle Aussichten für die kommende Rückrunde. Die Club-Spieler können also ihre Weihnachtsfeiertage genießen und einen guten Rutsch ins neue Jahr verleben. Genau das, liebe Club-Fans, wünsche ich euch. Die nächste Ausgabe von „Reichardts Club“ gibt es dann am Dienstag, den 8. Januar

Ruhmreiche Grüße

Euer

Patrick Reichardt


EURE MEINUNG: 20 Punkte zur Winterpause - was ist dieses Jahr drin?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig