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KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!

Liebe Bayern-Fans,

ein Remis im Derby gegen Nürnberg. Ein Remis gegen Valencia. Man fühlt sich in letzter Zeit irgendwie an die letztjährige Herbstdepression zurückerinnert. Natürlich sollte man mit Kritik vorsichtig sein. Wie Dortmund und Schalke ist auch der FC Bayern bereits vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Dennoch wirkt der Fußball nicht mehr so leichtfüßig, intensiv und erfolgreich wie noch vor ein paar Wochen.

Trotz allem stehen der FC Bayern München mit klarem Vorsprung an der Tabellenspitze der Bundesliga, in der nächsten Runde der europäischen Königsklasse und auch weiterhin im DFB-Pokal. Wie also darf man das momentane Leistungstief, wenn man es überhaupt so nennen darf, bewerten?

Dortmund bereits im Kopf

Ich habe keine Antwort auf diese Frage und will auch nicht in diesen wenigen Zeilen eine Erklärung dafür finden. Die Antwort gibt es am 1. Dezember ab 18:30 Uhr. Die Motivation, den amtierenden deutschen Meister schlagen zu wollen, muss bis ins Unermessliche gestiegen sein. An diesem Samstagabend werden wir sehen, wie motiviert die Bayern-Stars wirklich sind. Diese Partie hat nicht nur Symbolcharakter. Es ist auch ein klarer Fingerzeig Richtung 18. Mai 2013. Dann nämlich läuft um 15:30 Uhr der letzte Spieltag der Bundesliga.

Es ein schwierige Phase für Spieler und Fans, denn trotz des Punktepolsters auf Borussia Dortmund steht der direkte Vergleich weiterhin aus (Supercup zählt nicht) und in der Champions League geben die Westfalen die wesentliche bessere Figur ab. Wer hätte das gedacht? An dieser Stelle darf auch noch einmal ein Lob an den Konkurrenten aus dem Westen ausgesprochen werden. Auch der FC Bayern profitiert von diesem Dauerkonkurrenten. Auch Schalke sollte man nicht vergessen. Drei deutsche Mannschaften im Achtelfinale der Champions League...

Gomez ist zurück – hat aber einen weiten Weg vor sich

Was meint ihr? Mario, Mario und Claudio. Wer setzt sich durch? Es wurde viel geredet. Einige haben Mario Gomez sogar bereits abgeschrieben, als Stürmer Nummer zwei degradiert. Genauso abwegig wie diejenigen, die ihn nach seiner Vorlage für Thomas Müller bereits wieder hochleben lassen. Mario Gomez könnte eine Paradebeispiel des neuen Konkurrenzkampfes beim deutschen Rekordmeister werden. Der Bayern-Star wird einiges mehr investieren müssen als die Stunden im Trainingszentrum. Den Weg zur Mannschaft hat er gefunden. Der Weg zum unangefochtenen Stürmer Nummer eins ist dagegen noch weit.

Egal, ob Gomez, Dortmund oder Champions League. Am Wochenende wartet erst einmal Hannover 96. Drei wichtige Punkte, denn bis zum 1. Dezember um 18:30 Uhr dürfen wir uns keine Blöße mehr geben!

Hast du etwas zu den aktuellsten Bayern-Themen zu sagen? Diskutiere auf meiner Facebook-Page mit mir und vielen anderen Roten über die neusten Geschehnisse rund um den FC Bayern München.

Es grüßt,

Maximilian Bensinger

 

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