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KOLUMNE - Steht auf Schalke die Null und ist alles Roger im Revier? Hassans Corner sagt es euch! Die königsblaue Kolumne auf Goal.com.

Gelsenkirchen. Glück auf, Schalker Freunde! Am Donnerstag kam die Meldung: Atsuto Uchida hat beim FC Schalke 04 bis 2015 verlängert. Bombe, das ist absolut perfekt. In vielerlei Hinsicht ist das ein großer Vorteil für uns, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass auf ihn Verlass ist.

Uchida stand in Rafis Schatten

Ich könnte euch jetzt erzählen, wann er angefangen hat Fußball zu spielen, wo er die ersten Schritte gemacht hat, und so weiter und so fort...Aber, das könnt ihr ja auch einfach googlen – wenn es euch interessiert. Mir geht es darum, einfach mal loszuwerden – der Junge ist top! Er kam 2010 als Nachfolger von Rafinha und wurde natürlich direkt zu Beginn mit ihm verglichen. Was etwas schwierig war, denn Rafinha war zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Jahre auf Schalke, mit dem Team eingespielt und sprach deutsch – mittlerweile kann man erste Vergleiche ziehen.

„Uschi“ hat bisher sein bestes gegeben und das war schon richtig gut. Natürlich hat auch er mit Neuland zu tun gehabt, wie es ein Rafinha ebenfalls hatte. Atsuto kam aus dem fernen Japan in eine komplett andere Kultur, andere Liga und musste sich auf einen anderen Fußball einstellen. Jefferson Farfan hat sich im ersten Jahr auf dem Platz um Uchida gekümmert – jetzt harmonieren sie sehr gut miteinander.

Der japanische Mädchenschwarm ist jetzt 24 Jahre alt, bereits seit zwei Jahren bei uns und identifiziert sich mit dem Verein. Sicherlich hat er schon viel an der Sprache gearbeitet, Japaner sind ja bekannt für ihre Disziplin. Jetzt hat er bis 2015 verlängert, was ich richtig feiere. Er hat für uns bereits große Spiele gemacht und wird immer wichtiger. In der Champions League, als wir bis ins Halbfinale vorgedrungen sind, oder auch im DFB-Pokal, als wir das Ding 2011 gewonnen haben. Manchmal spielt er noch abenteuerlich, aber im Großen und Ganzen können wir doch sehr zufrieden sein, oder?

Auch Atsuto hat sich verbessert und diese Entwicklung ist noch nicht am Ende angelangt. Er spielt jetzt mit seinen Jungs seit zwei Jahren zusammen. Da ich davon ausgehe, dass Huub Stevens Benedikt Höwedes und Kyriakos Papadopoulos die Innenverteidigung bilden lassen wird, was ich für Joel Matip zumindest schade finden würde, bleibt Uchida gesetzt. Tim Hoogland wurde ja nach Stuttgart verliehen. So wird „Uschi“ Stammspieler sein und logischerweise viele Spiele machen, in denen er sich weiterentwickeln kann - und vielleicht kann er irgendwann das sein, was Rafinha mal für uns war.

Glück auf, aus Gelsenkirchen...

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