Anzeige
Cichons Bafana-Blog: Die Vuvuzelas gehören einfach dazu
Toni Polster nannte ihn einst „Franz“ und als wohl letzter verkappter Libero des 1. FC Köln versprühte der Ex-U-21-Nationalspieler kaiserlichen Glanz in der Bundesliga. Statt dem „Geißbock“ hat Thomas Cichon nun den „Sperber“ auf der Brust. Statt Oberhausen, Athen oder Osnabrück dirigiert der in Polen geborene Essener nun in Südafrika die Abwehr der Moroka Swallows. Im Vorfeld zur ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent schreibt Thomas Cichon exklusiv auf Goal.com als echter Insider in seinem wöchentlichen „Bafana-Blog“ über das Leben, den Sport und die Turniervorfreude in Südafrika.
Von Thomas Cichon
29.01.2010 09:59:00
Von Thomas CICHON
Johannesburg. Ob Südafrika bereits so weit ist, eine WM austragen zu können? Da habe ich so meine Bedenken. Was die Infrastruktur betrifft, wird noch sehr viel gebaut. Und man sagt zwar, dass alles fertig wird, aber ich persönlich bezweifle das. Die Stadien sind nicht das Problem. Diese sind dem Zeitplan voraus. Auch was die Organisation der Presse und VIPs in den Stadien angeht, dies wird alles fertig sein. Ob Südafrika wirklich bereit sein wird, kann glaube ich keiner so richtig sagen. Jeder hofft es, man wird sehen.
„Vuvu“-Lärm gehört einfach dazu
Es wird viel über die Vuvuzelas geredet. Aber die gehören einfach dazu. Hier gibt es halt eine andere Mentalität des Supports. Was das singen in Europa ist, sind die „Vuvus“ hier. Natürlich ist es durch den Lärm schwieriger zu kommunizieren, aber wenn in Deutschland das Stadion voll ist und gesungen wird, dann ist es auch dort mit der Kommunikation schwierig. Deswegen gehören die „Vuvus“ einfach dazu.
„Nur wenn die eigene Mannschaft mal schlecht spielt, dann kann es wie in Europa auch mal etwas vor die Mütze geben.“
Zu unseren Spielen kommen so um die 5.000 Zuschauer im Schnitt. Zu den großen Soweto-Derbys sind es dann auch 15.000-25.000. Und die Fans hier sind friedvoll, sie kommen zusammen zu den Spielen und sie gehen nach Spielen auch wieder zusammen nach Hause. Nur wenn die eigene Mannschaft mal schlecht spielt, dann kann es wie in Europa auch mal etwas vor die Mütze geben. Aber im Augenblick ist noch alles im Lot.
Foto-Reihe: Thomas Cichon - von der Bundesliga bis Südafrika
Zu den Fans: Da hier nicht von einer Fan-Teilung gesprochen werden kann, sehe ich da zur Zeit ein Problem im Vorfeld zur WM. Gerade wenn Hooligans aus der ganzen Welt einreisen. Können die Leute mit diesen umgehen? Ich weiß, dass die Polizei hier nicht lange „fackelt“ und relativ gut ausgebildet ist, trotzdem hoffe ich, dass dieses Thema während der WM so gelöst sein wird, dass sich keiner Sorgen machen muss.
Johannesburg. Ob Südafrika bereits so weit ist, eine WM austragen zu können? Da habe ich so meine Bedenken. Was die Infrastruktur betrifft, wird noch sehr viel gebaut. Und man sagt zwar, dass alles fertig wird, aber ich persönlich bezweifle das. Die Stadien sind nicht das Problem. Diese sind dem Zeitplan voraus. Auch was die Organisation der Presse und VIPs in den Stadien angeht, dies wird alles fertig sein. Ob Südafrika wirklich bereit sein wird, kann glaube ich keiner so richtig sagen. Jeder hofft es, man wird sehen.
„Vuvu“-Lärm gehört einfach dazu
Es wird viel über die Vuvuzelas geredet. Aber die gehören einfach dazu. Hier gibt es halt eine andere Mentalität des Supports. Was das singen in Europa ist, sind die „Vuvus“ hier. Natürlich ist es durch den Lärm schwieriger zu kommunizieren, aber wenn in Deutschland das Stadion voll ist und gesungen wird, dann ist es auch dort mit der Kommunikation schwierig. Deswegen gehören die „Vuvus“ einfach dazu.
„Nur wenn die eigene Mannschaft mal schlecht spielt, dann kann es wie in Europa auch mal etwas vor die Mütze geben.“
Zu unseren Spielen kommen so um die 5.000 Zuschauer im Schnitt. Zu den großen Soweto-Derbys sind es dann auch 15.000-25.000. Und die Fans hier sind friedvoll, sie kommen zusammen zu den Spielen und sie gehen nach Spielen auch wieder zusammen nach Hause. Nur wenn die eigene Mannschaft mal schlecht spielt, dann kann es wie in Europa auch mal etwas vor die Mütze geben. Aber im Augenblick ist noch alles im Lot.
Foto-Reihe: Thomas Cichon - von der Bundesliga bis Südafrika
Zu den Fans: Da hier nicht von einer Fan-Teilung gesprochen werden kann, sehe ich da zur Zeit ein Problem im Vorfeld zur WM. Gerade wenn Hooligans aus der ganzen Welt einreisen. Können die Leute mit diesen umgehen? Ich weiß, dass die Polizei hier nicht lange „fackelt“ und relativ gut ausgebildet ist, trotzdem hoffe ich, dass dieses Thema während der WM so gelöst sein wird, dass sich keiner Sorgen machen muss.
Vielen Dank für Deine Meinung!
Bitte nenne uns Deinen Namen!
Bitte nenne uns Deinen Wohnort!
Bitte vergiss nicht Deinen Kommentar!
Kolumne
- Jeder Tag ist ein Spieltag! Goal.com und OnlineFussballManager.de spielen den Doppelpass
- Was bleibt nach der WM in Südafrika?
- Good bye, Südafrika!
- Sein oder nicht sein: Der Erfolg hängt am seidenen Faden
- Jugendarbeit macht sich bezahlt
- DFB-Tross: Zum Abschluss wird ignoriert
- Kuyt kann Cruijff in den Schatten stellen
- Das Ziel muss der Titel sein
- Oranjes Metamorphose zur Turnierelftal
- Verkehrte Welten: Deutschland zaubert, Brasilien taktiert
Anzeige
Top-Artikel
- Barcelona drücken 442 Millionen Euro Schulden
- Bericht: Bayern München bietet für Edin Dzeko mit
- Raul: Mir ist egal, wer die Nummer 7 bei Real Madrid trägt
- Balotelli-UPDATE: Verhandlungen zwischen Inter und ManCity gescheitert!
- Verwirrspiel um Mesut Özil geht weiter
- Diese Stars haben in den vergangen zehn Jahren den Sprung in die Bundesliga gewagt
- Zinedine Zidane kehrt zurück und unterstützt Laurent Blanc
- Special: Die zehn schlimmsten „Bad Boys“ des Calcio
- Arsenal oder Barcelona? Cesc Fabregas erläutert seine innere Zerrissenheit
- Schnappt sich Schalke Mario Gomez?
- Trezeguets Berater: Es gab ein „galaktisches“ Angebot aus der Türkei
Anzeige
Anzeige