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Cichons Bafana-Blog: Mein Wechsel nach Südafrika
Toni Polster nannte ihn einst „Franz“. Als wohl letzter verkappter Libero des 1. FC Köln versprühte der ehemalige U-21-Nationalspieler kaiserlichen Glanz in der Bundesliga. Statt des „Geißbocks“ hat Thomas Cichon nun den „Sperber“ auf der Brust. Statt Oberhausen, Athen oder Osnabrück dirigiert der in Polen geborene Essener nun in Südafrika die Abwehr der Moroka Swallows. Im Vorfeld zur ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent schreibt Thomas Cichon exklusiv auf Goal.com als echter Insider in seinem wöchentlichen „Bafana-Blog“ über das Leben, den Sport und die Turniervorfreude in Südafrika.
Von Thomas CICHON
Johannesburg. Natürlich ist es nicht schön, wenn man am 1. Juni gesagt bekommt, dass man ab dem 1. Juli keinen Vertrag mehr bekommt. Nervös wurde ich aber trotzdem nicht. Ich habe sogar mehrere Angebote aus dem Iran, China, Finnland, Aserbaidschan und Ungarn abgesagt – aus den verschiedensten Gründen. Einer zum Beispiel war, dass ich meine Trainerausbildung fortsetzen wollte. Dies habe ich auch geschafft. Sogar als Lehrgangsbester! Mit einem 12er-Schnitt habe ich am Ende meine B-Lizenz erhalten.
„Von Südafrika war ich sehr überrascht“
Zwischendurch bekam ich einen Anruf von Rainer Zobel, dem Trainer der Moroka Swallows. Daraufhin habe ich meine Trainerausbildung kurz unterbrochen und bin für ein paar Tage runter geflogen, um mir alles anzusehen. Ich war sehr überrascht, über das, was ich dort zu sehen bekam. Denn ich hätte es in Südafrika nicht so gut erwartet, von der Lebensqualität bis zum ganzen Drumherum. Die Leute sind sehr herzlich dort. Ich wurde super aufgenommen.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
Nach den kurzen Verhandlungen mit dem Verein, habe ich die sportmedizinische Untersuchung absolviert, den Vertrag unterschrieben und bin wieder nach Hause geflogen, um meine Sachen zu packen. Und vor allem, um meinen Trainerschein zu Ende zu bringen...
Die Play-Offs im Überblick
Es war keine Entscheidung des Geldes wegen. Ich verdiene definitiv nicht mehr als in Deutschland. Der Club hat zwar mit Puma und VW zwei starke Partner, aber trotzdem können die Vereine es sich nicht leisten, horrende Summen zu zahlen. Es war eher eine Entscheidung aufgrund der WM und dem ganzen Drumherum.
„Die Mühlen mahlen langsam“
Vier Tage nach meiner Ankunft habe ich ein wunderschönes Apartment beziehen können. Leider musste ich acht Wochen auf meine Arbeitsgenehmigung warten. Wegen der Bürokratie mahlen die Mühlen langsam hier. Aber es hat sich gelohnt – für beide Seiten! Zweifel habe ich bis heute keine, auch wenn man sich an hier typische Sachen noch gewöhnen muss. An was? Das erzähle ich beim nächsten Mal ausführlich.
Foto-Reihe: Thomas Cichon - von der Bundesliga bis Südafrika
„Cichons Bafana-Blog“ jeden Freitagvormittag – und nur auf Goal.com!
Johannesburg. Natürlich ist es nicht schön, wenn man am 1. Juni gesagt bekommt, dass man ab dem 1. Juli keinen Vertrag mehr bekommt. Nervös wurde ich aber trotzdem nicht. Ich habe sogar mehrere Angebote aus dem Iran, China, Finnland, Aserbaidschan und Ungarn abgesagt – aus den verschiedensten Gründen. Einer zum Beispiel war, dass ich meine Trainerausbildung fortsetzen wollte. Dies habe ich auch geschafft. Sogar als Lehrgangsbester! Mit einem 12er-Schnitt habe ich am Ende meine B-Lizenz erhalten.
„Von Südafrika war ich sehr überrascht“
Zwischendurch bekam ich einen Anruf von Rainer Zobel, dem Trainer der Moroka Swallows. Daraufhin habe ich meine Trainerausbildung kurz unterbrochen und bin für ein paar Tage runter geflogen, um mir alles anzusehen. Ich war sehr überrascht, über das, was ich dort zu sehen bekam. Denn ich hätte es in Südafrika nicht so gut erwartet, von der Lebensqualität bis zum ganzen Drumherum. Die Leute sind sehr herzlich dort. Ich wurde super aufgenommen.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
Nach den kurzen Verhandlungen mit dem Verein, habe ich die sportmedizinische Untersuchung absolviert, den Vertrag unterschrieben und bin wieder nach Hause geflogen, um meine Sachen zu packen. Und vor allem, um meinen Trainerschein zu Ende zu bringen...
Die Play-Offs im Überblick
Es war keine Entscheidung des Geldes wegen. Ich verdiene definitiv nicht mehr als in Deutschland. Der Club hat zwar mit Puma und VW zwei starke Partner, aber trotzdem können die Vereine es sich nicht leisten, horrende Summen zu zahlen. Es war eher eine Entscheidung aufgrund der WM und dem ganzen Drumherum.
„Die Mühlen mahlen langsam“
Vier Tage nach meiner Ankunft habe ich ein wunderschönes Apartment beziehen können. Leider musste ich acht Wochen auf meine Arbeitsgenehmigung warten. Wegen der Bürokratie mahlen die Mühlen langsam hier. Aber es hat sich gelohnt – für beide Seiten! Zweifel habe ich bis heute keine, auch wenn man sich an hier typische Sachen noch gewöhnen muss. An was? Das erzähle ich beim nächsten Mal ausführlich.
Foto-Reihe: Thomas Cichon - von der Bundesliga bis Südafrika
„Cichons Bafana-Blog“ jeden Freitagvormittag – und nur auf Goal.com!
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