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Einwurf: Marko Marin - oder: Undank ist der Welten Lohn
Dieses Tischtuch ist zerschnitten. Was nicht weiter schlimm ist, denn in der nächsten Saison wird der kleine Dribbelkünstler nicht mehr als Fohlen sondern vermutlich als Stadtmusikant auflaufen. Das wiederum wollen die Gladbacher Verantwortlichen nicht so recht einsehen und heben empört den Zeigefinger. Undank ist der Welten Lohn?
Kommentiert von Nils RESCHKE
Bremen. Diego so gut wie bei Juventus Turin. Geschätzte 28 Millionen Euro in der Kasse. Die wollen investiert werden. Ein Teil des Geldes, das Werder Bremen für seinen Brasilianer einnimmt, soll Borussia Mönchengladbach erhalten. Denn geht es nach den Norddeutschen und dem Hauptprotagonisten dieser Posse himself, wird Marko Marin gemeinsam mit Mesut Özil in der Bundesliga künftig die Kreativabteilung der Grün-Weißen bilden. Sehr zum Unmut der Gladbacher.
Der Max ist schwer enttäuscht vom Marko
Sportchef Max Eberl nämlich beschrieb den „Judgement Day“ im Kölner Express wie folgt: Es sei ein Gespräch zwischen Tür und Angel gewesen. In drei Minuten habe Marin seinem Vorgesetzten mitgeteilt, er wolle nach Bremen wechseln. Eberl ist nun „schwer enttäuscht“. Aber warum eigentlich?
Kein Karrierknick a la Schlaudraff
„Er hat bei uns viele Ziele erreicht und ist Nationalspieler geworden“, schlussfolgert Eberl dann: „Sein Verhalten ist nicht korrekt.“ Für den Gladbacher Sportchef ist Undank also der Welten Lohn. Doch ist das wirklich so? Marko Marin ist 20 Jahre jung, hat sein Können oft unter Beweis gestellt. Da ist es nur logisch, dass er nun einen Schritt weiter gehen will. Ein Verein wie Werder Bremen scheint hierfür prädestiniert zu sein. Marin geht schließlich keinen Weg a la Jan Schlaudraff, der sich nach seinem Wechsel zu den Münchner Bayern die Karriere gründlich versaut hat.
Klare Meinung statt Pokerspiel
Und im Prinzip sollte Borussia doch froh sein, dass der Youngster mit offenen Karten spielt – und kein Pokerspiel aufzieht. Das macht ihn sympathisch. Freilich, in Bremen wird er vermutlich ein paar Euro mehr verdienen. Doch um Geld geht es Marin weniger, ansonsten hätte er seine Entscheidung nicht zwischen Tür und Angel mitgeteilt, vielmehr am Verhandlungstisch erörtert.
Ein Schritt nach vorne
Nein, Marko Marin hat sich für Werder entschieden. Einem Verein, bei dem auch Mesut Özil einen Schritt nach vorne getan und sich ins Notizbuch von Jogi Löw gespielt hat. Mit Mönchengladbach hätte Marin bestenfalls im Niemandsland der Liga gekickt. Bremens zehnter Platz hingegen darf als Ausrutscher gewertet werden. Zudem bleibt die Hoffnung, durch den Pokalsieg in der kommenden Saison international zu spielen. Auch wenn Eberl nun wie ein bockiges Kind reagiert: Alles richtig gemacht, Herr Marin!
Eure Meinung: Ein weiteres Jahr Mönchengladbach oder lieber jetzt zu Werder Bremen?
Bremen. Diego so gut wie bei Juventus Turin. Geschätzte 28 Millionen Euro in der Kasse. Die wollen investiert werden. Ein Teil des Geldes, das Werder Bremen für seinen Brasilianer einnimmt, soll Borussia Mönchengladbach erhalten. Denn geht es nach den Norddeutschen und dem Hauptprotagonisten dieser Posse himself, wird Marko Marin gemeinsam mit Mesut Özil in der Bundesliga künftig die Kreativabteilung der Grün-Weißen bilden. Sehr zum Unmut der Gladbacher.
Der Max ist schwer enttäuscht vom Marko
Sportchef Max Eberl nämlich beschrieb den „Judgement Day“ im Kölner Express wie folgt: Es sei ein Gespräch zwischen Tür und Angel gewesen. In drei Minuten habe Marin seinem Vorgesetzten mitgeteilt, er wolle nach Bremen wechseln. Eberl ist nun „schwer enttäuscht“. Aber warum eigentlich?
Kein Karrierknick a la Schlaudraff
„Er hat bei uns viele Ziele erreicht und ist Nationalspieler geworden“, schlussfolgert Eberl dann: „Sein Verhalten ist nicht korrekt.“ Für den Gladbacher Sportchef ist Undank also der Welten Lohn. Doch ist das wirklich so? Marko Marin ist 20 Jahre jung, hat sein Können oft unter Beweis gestellt. Da ist es nur logisch, dass er nun einen Schritt weiter gehen will. Ein Verein wie Werder Bremen scheint hierfür prädestiniert zu sein. Marin geht schließlich keinen Weg a la Jan Schlaudraff, der sich nach seinem Wechsel zu den Münchner Bayern die Karriere gründlich versaut hat.
Klare Meinung statt Pokerspiel
Und im Prinzip sollte Borussia doch froh sein, dass der Youngster mit offenen Karten spielt – und kein Pokerspiel aufzieht. Das macht ihn sympathisch. Freilich, in Bremen wird er vermutlich ein paar Euro mehr verdienen. Doch um Geld geht es Marin weniger, ansonsten hätte er seine Entscheidung nicht zwischen Tür und Angel mitgeteilt, vielmehr am Verhandlungstisch erörtert.
Ein Schritt nach vorne
Nein, Marko Marin hat sich für Werder entschieden. Einem Verein, bei dem auch Mesut Özil einen Schritt nach vorne getan und sich ins Notizbuch von Jogi Löw gespielt hat. Mit Mönchengladbach hätte Marin bestenfalls im Niemandsland der Liga gekickt. Bremens zehnter Platz hingegen darf als Ausrutscher gewertet werden. Zudem bleibt die Hoffnung, durch den Pokalsieg in der kommenden Saison international zu spielen. Auch wenn Eberl nun wie ein bockiges Kind reagiert: Alles richtig gemacht, Herr Marin!
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