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KOMMENTAR – Totalschaden beim Hamburger SV. Die 9:2-Niederlage beim FC Bayern hat weitreichende Konsequenzen für die Raute.

Hamburg. Es gibt keine Ausreden für die Leistung beim FC Bayern München. Was die Mannschaft von Thorsten Fink beim Rekordmeister anbot, gleicht einer Katastrophe in ungeahntem Ausmaß. Die Fassungslosigkeit der Fans ist der erste Ausdruck ihrer Emotionen. Mit ihrer Unterstützung werden die Spieler vorerst nicht mehr rechnen können.

Zwar hat der Hamburger SV nur ein Bundesligaspiel und kein Finale verloren – dennoch hinterlässt diese Niederlage eine tiefe Narbe in den Geschichtsbüchern des Vereins. Die Protagonisten dieses Abends sind für den Rest ihrer Karriere als Versager gebrandmarkt, unter ihnen der vermeintliche Messias Rafael van der Vaart. Besonders der jungen Generation der Fans fehlen die Identifikationsfiguren im Dress der Raute.

Der HSV war in München nur Zuschauer - mit bestem Blick auf den bayerischen Zauberfußball

Wenn die Anhänger in 20 Jahren auf diese Zeit zurückblicken, werden viele negative Erinnerungen in Verbindung mit Namen wie Westermann, Bruma, Diekmeier oder Aogo hängen geblieben sein. Hohn und Spott statt erfolgreichen Fußball – das haben die Fans des HSV nicht verdient. Wem 10.000 nach München folgen, sollte sich zumindest mit Anstand und Würde aus der Affäre ziehen.

Doch stattdessen offenbarte sich ein Bild vom gegenseitigen Anbrüllen und Lamentieren, selten wurde eine Mannschaft derart gedemütigt. Mit der nun angekündigten Grillparty nach dem Spiel gegen Düsseldorf tut man sich keinen Gefallen. Den Imageschaden, den diese Niederlage verursacht, wird man mit ein paar Würstchen und Bier nicht aus den Köpfen bekommen. Jetzt helfen nur noch Antworten auf dem Platz.

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