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KOMMENTAR – Der Brasilianer soll sich bereits mit den Münchnern einig sein. Was bringt er wirklich?

München. Es gibt keine Zweifel: Dante von Borussia Mönchengladbach ist ein exzellenter Innenverteidiger. Nicht umsonst stellen die Rheinländer die beste Abwehr der Bundesliga. Doch bringt er den FC Bayern München weiter? Ein Spieler, der zwar unbedingt nach München will, aber keinerlei internationale Erfahrung mitbringt. Zu wenig für den Rekordmeister, der seit Jahren an der internationalen Tauglichkeit seiner Abwehr schraubt.

Mit Jerome Boateng und Holger Badstuber besitzt man bereits zwei Innenverteidiger mit dem Potenzial zum Weltformat. Die Rechtsverteidigerposition bereitet dagegen Sorgen. Neuzugang Rafinha hält eben nur das, was der Preis bereits vorausgesagt hat. Eine wirkliche sportliche Verbesserung ist nicht zu erkennen. Nicht umsonst muss Jerome Boateng immer wieder auf die ungeliebte Außenverteidigerposition ausweichen. Dante könnte der nächste Spieler sein, der in das bayrische Preis-Leistungs-Prinzip fällt – eine Billiglösung!

Kein großer Name…

Kein Vidic, kein Pique oder anderer großer Name – es ist Dante von Borussia Mönchengladbach. Wieder keine „Bombe“, wie sie sich die meisten Anhänger wünschen. Warum die Wahl ausgerechnet auf Dante fiel? Weil ihn vielleicht der gleiche Berater wie Rafinha berät – aber das ist eine reine Vermutung.

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Transfersumme nicht immer ausschlaggebend

Dass der FC Bayern unter den europäischen Top-Klubs als Geizhals gilt, spricht natürlich für die wirtschaftliche Gerissenheit des bayrischen Managements. Für den ganz großen Coup auf internationalem Parkett sind Investitionen jedoch unumgänglich. Die Höhe der Ablösesumme ist dabei aber nicht zwangsläufig ausschlaggebend. Spieler wie etwa Marcelo (6,5 Millionen Euro) oder Gerard Pique (5 Millionen Euro) sind der Beweis, dass Klasse nicht immer teuer sein muss. Gegenbeispiele bieten Nemanja Vidic (10,5 Millionen Euro), Sergio Ramos (27 Millionen Euro) oder Rio Ferdinand (46 Millionen Euro).

Wo bleibt die Bombe?

Vielleicht stellt Dante ja einen solchen Ausnahmetransfer dar. Der Wunsch nach einem Weltstar bleibt dennoch. Um die Champions League gewinnen zu können, braucht es auch Spieler, die bereits großes Format besitzen. Große Namen in einem Team bedeuten mehr, als es sich mancher Sparfuchs eingestehen will. Zudem bieten diese Art von Transfers ganz andere Marketingmöglichkeiten. München wartet weiterhin auf die angekündigte „Bombe“. Bisher blieb der große Knall aus…

Eure Meinung: Was sagt Ihr zum sich anbahnenden Dante-Transfer zu den Bayern?

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