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Hertha BSC: Michael Preetz darf sich bei der Trainerwahl keinen Fehlgriff mehr erlauben
Zum vierten Mal in seiner Amtszeit als Manager hat Michael Preetz einen Trainer entlassen. Nun beginnt die Suche nach Nummer fünf. Preetz darf sich keinen Fehler mehr erlauben.
Bongarts
Kommentar |
Von Andreas Becker
Berlin. Alles auf Anfang bei Hertha BSC. Wieder einmal. Nach der Entlassung von Trainer Michael Skibbe suchen sie in Berlin einen neuen Übungsleiter. Die 0:5-Niederlage vom Samstag gegen den VfB Stuttgart war die fünfte Niederlage im fünften Spiel unter Skibbe, der den Job bei der Hertha erst am 22. Dezember 2011 übernommen hatte.
Skibbe nur kurz da
Dass Skibbe entlassen wurde, war nach der Pleite vom Wochenende keine Überraschung. Sportlich lief es nicht, das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer stimmte nicht und bei den Fans hatte Michael Skibbe von Beginn an einen schweren Stand. Manager Michael Preetz hatte nach der Posse um Markus Babbel, der kurz vor Weihnachten als Trainer entlassen wurde, Skibbe als seinen Favoriten auserkoren.
Preetz will kämpfen
Nicht einmal zwei Monate nach Dienstbeginn ist Skibbe schon wieder weg. Und Preetz? Der darf vorerst bleiben, an Rücktritt denkt er nicht. „Ich bin a) ein Kämpfer, der b) nicht wegläuft. Und c) macht es auch nicht jeder, Fehler einzuräumen“, wird der Hertha-Manager im Tagesspiegel zitiert. Doch Preetz´ Fehler häufen sich.
Favre weg, Funkel weg, Babbel weg, Skibbe weg
Seit Sommer 2009 ist Michael Preetz alleinverantwortlich im Amt, zuvor arbeitete er Dieter Hoeneß zu. In diesen knapp drei Jahren hat Hertha vier Trainer beschäftigt. Kurz nach Amtsantritt feuerte der ehemalige Hertha-Torjäger, in vielen Augen überhastet, Lucien Favre. Preetz holte als Nachfolger Friedhelm Funkel, der sich in Berlin nie zurechtfand, und am Ende mit Hertha aus der Bundesliga abstieg.

Kein Fehlgriff mehr
Auf Funkel folgte Markus Babbel, der sich zunächst als Glücksgriff erwies, den Aufstieg schaffte, dann aber im letzten Dezember gehen musste. Es folgte Michael Skibbe. Und nun sucht Michael Preetz nach Trainer Nummer fünf in seiner Amtszeit. Preetz´ Vertrag wurde nach dem Aufstieg um zwei Jahre bis 2014 verlängert. Wie er selbst am Sonntag mehrmals sagte, „übernimmt er die Verantwortung, dass wir leider nicht den erhofften Erfolg gehabt haben.“ Und weiter: „Aber es ist auch meine Verantwortung, dass ich den Kurs an einem Punkt, wo es nicht mehr weitergeht, korrigiere“.
Einen weiteren Fehlgriff auf dem Trainerposten darf sich Michael Preetz nicht mehr leisten, sonst wäre auch er nicht mehr haltbar.
Eure Meinung: Wie seht Ihr das Chaos bei Hertha BSC?
Von Andreas Becker
Berlin. Alles auf Anfang bei Hertha BSC. Wieder einmal. Nach der Entlassung von Trainer Michael Skibbe suchen sie in Berlin einen neuen Übungsleiter. Die 0:5-Niederlage vom Samstag gegen den VfB Stuttgart war die fünfte Niederlage im fünften Spiel unter Skibbe, der den Job bei der Hertha erst am 22. Dezember 2011 übernommen hatte.
Skibbe nur kurz da
Dass Skibbe entlassen wurde, war nach der Pleite vom Wochenende keine Überraschung. Sportlich lief es nicht, das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer stimmte nicht und bei den Fans hatte Michael Skibbe von Beginn an einen schweren Stand. Manager Michael Preetz hatte nach der Posse um Markus Babbel, der kurz vor Weihnachten als Trainer entlassen wurde, Skibbe als seinen Favoriten auserkoren.
Preetz will kämpfen
Nicht einmal zwei Monate nach Dienstbeginn ist Skibbe schon wieder weg. Und Preetz? Der darf vorerst bleiben, an Rücktritt denkt er nicht. „Ich bin a) ein Kämpfer, der b) nicht wegläuft. Und c) macht es auch nicht jeder, Fehler einzuräumen“, wird der Hertha-Manager im Tagesspiegel zitiert. Doch Preetz´ Fehler häufen sich.
Favre weg, Funkel weg, Babbel weg, Skibbe weg
Seit Sommer 2009 ist Michael Preetz alleinverantwortlich im Amt, zuvor arbeitete er Dieter Hoeneß zu. In diesen knapp drei Jahren hat Hertha vier Trainer beschäftigt. Kurz nach Amtsantritt feuerte der ehemalige Hertha-Torjäger, in vielen Augen überhastet, Lucien Favre. Preetz holte als Nachfolger Friedhelm Funkel, der sich in Berlin nie zurechtfand, und am Ende mit Hertha aus der Bundesliga abstieg.

Ein großes Missverständnis: Michael Preetz und Michael Skibbe.
Kein Fehlgriff mehr
Auf Funkel folgte Markus Babbel, der sich zunächst als Glücksgriff erwies, den Aufstieg schaffte, dann aber im letzten Dezember gehen musste. Es folgte Michael Skibbe. Und nun sucht Michael Preetz nach Trainer Nummer fünf in seiner Amtszeit. Preetz´ Vertrag wurde nach dem Aufstieg um zwei Jahre bis 2014 verlängert. Wie er selbst am Sonntag mehrmals sagte, „übernimmt er die Verantwortung, dass wir leider nicht den erhofften Erfolg gehabt haben.“ Und weiter: „Aber es ist auch meine Verantwortung, dass ich den Kurs an einem Punkt, wo es nicht mehr weitergeht, korrigiere“.
Einen weiteren Fehlgriff auf dem Trainerposten darf sich Michael Preetz nicht mehr leisten, sonst wäre auch er nicht mehr haltbar.
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