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Shinji Kagawa: Dortmunds Japan-Star ist zurück
Am Freitag trifft Dortmund mit Kagawa auf Nürnberg. Akira Araiwa beschreibt die bisherige Saison des Japaners mit allen Höhen und Tiefen.
Bongarts
Kommentar |
Übersetzt von Dennis Weinacht
Eine weitere hektische Transferphase ist beendet. Für Shinji Kagawa war sie – abgesehen von einigen wenigen Gerüchten – ruhig und er bleibt auch weiterhin bei Borussia Dortmund. Das ist auch verständlich, nachdem der Japaner zu Beginn der Saison 2011/2012 schwer in Form kam nach seiner langen Verletzungspause. Das mag unter Umständen auch einige Interessenten abgeschreckt haben. Es ist normal nach einer solche langen Pause, dass man Zeit benötigt, um in Form zu kommen. Die Leichtigkeit aus seiner Anfangszeit, die schönen Tore und die tollen Pässe waren weg. Stattdessen lastete merklich der schwere Druck auf den Schultern des 22-Jährigen.
Beginn der Saison 2011/2012: Eine Reihe von verzweifelten Versuchen
Die Anhänger des BVB haben stets an die Klasse des Japaners geglaubt und waren sicher, dass er seine Form wiedererlangen würde. Aber mit jeder schwachen Leistung zu Beginn der Saison schwand auch sein Selbstvertrauen dahin. Im Kader gab es zunehmend Druck auf ihn und er selbst schien den Glauben an sein Können zu verlieren. Sein Spiel war mehr eine Reihe von verzweifelten Versuchen. Auch die Statistiken waren nicht gut: Nach dem siebten Spieltag fand er sich auf der Bank wieder, erhielt von Jürgen Klopp eine Pause. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er erst einen Treffer und eine Vorlage geliefert. Vor seiner Verletzung war er an einem Drittel aller Tore beteiligt, schoss ein Viertel sogar selbst. Nun war seine Form eher enttäuschend.
Doppelpack gegen Tadschikistan: Wendepunkt für Kagawa
Zum ersten Mal in seiner Karriere musste es Kagawa erleben, nicht der Liebling von jedem zu sein. Auch in der Heimat Japan musste er sich einiger Kritik ausgesetzt sehen. Aber gegen Tadschikistan gelang ihm beim 8:0 ein Doppelpack. Dieses Spiel war der Wendepunkt von Kagawa in der Saison und vielleicht sogar in seiner noch jungen Karriere. Damit konnte er hinter sich lassen, was er später den „schwersten Punkt meiner Karriere“ bezeichnen sollte. Am 22. Oktober kehrte er dann auch in die Startformation bei Borussia Dortmund zurück – beim Fünf-Tore-Festival gegen Köln. In diesem Spiel erzielte er einen Treffer selbst und bereitete zwei weitere vor. 90 Minuten – Er fand er zu seiner alten Form zurück. Und er bewies sich als spielender Stürmer und nicht „nur“ als Torjäger. Er erarbeitete Chancen für sein Team.
Seit Mitte Oktober erzielte Kagawa fünf Tore, bereitete weitere sechs Treffer vor und war bei der Eröffnung von sieben weiteren beteiligt. 25 Treffer erzielte Dortmund mit Kagawa auf dem Rasen – an besagten 18 Treffern hatte er seinen Anteil.
Kagawa an nahezu drei Vierteln der Dortmunder Tore beteiligt
Die Formsteigerung von Kagawa war auch mit einer Verbesserung von Borussia Dortmund verbunden. So profitierte vor allem Robert Lewandowski, der in der vergangenen Saison noch als Chancentod verschrien wurde, von der Anwesenheit des Japaners. 14 Tore erzielte der Pole und neun davon seit dem besagten Köln-Spiel. Für die BVB-Fans und Jürgen Klopp dürfte es beruhigend sein, dass trotz des Ausfalls von Mario Götze für weitere sechs bis acht Wochen für Offensivpower gesorgt sein dürfte.
Die Zukunft: Vertrag vor der Verlängerung?
Nach übereinstimmenden Medienberichten will BVB-Sportdirektor Michael Zorc in den kommenden Wochen Vertragsgespräche mit dem jungen Japaner suchen. Gerüchten zufolge sollte es aber auch im kommenden Sommer zu einer Trennung kommen, wenn Kagawa keinen neuen Vertrag unterzeichnen möchte. Dann könnte Dortmund ihn noch mit Ablöse abgeben. Noch aber hofft die Borussia auf eine Vertragsverlängerung und ein geniales Offensiv-Trio bestehend aus Shinji Kagawa, Mario Götze und Marco Reus.
Übersetzt von Dennis Weinacht
Eine weitere hektische Transferphase ist beendet. Für Shinji Kagawa war sie – abgesehen von einigen wenigen Gerüchten – ruhig und er bleibt auch weiterhin bei Borussia Dortmund. Das ist auch verständlich, nachdem der Japaner zu Beginn der Saison 2011/2012 schwer in Form kam nach seiner langen Verletzungspause. Das mag unter Umständen auch einige Interessenten abgeschreckt haben. Es ist normal nach einer solche langen Pause, dass man Zeit benötigt, um in Form zu kommen. Die Leichtigkeit aus seiner Anfangszeit, die schönen Tore und die tollen Pässe waren weg. Stattdessen lastete merklich der schwere Druck auf den Schultern des 22-Jährigen.
| SHINJI KAGAWA'S TORBETEILIGUNGEN 2010/2011 |
| Ligaspiele |
Tore |
Vorlagen |
Sonstige Torbeteiligungen | Gesamt (BVB-Gesamttore) |
| 18 |
8 |
1 |
4 |
13 (32) |
Beginn der Saison 2011/2012: Eine Reihe von verzweifelten Versuchen
Die Anhänger des BVB haben stets an die Klasse des Japaners geglaubt und waren sicher, dass er seine Form wiedererlangen würde. Aber mit jeder schwachen Leistung zu Beginn der Saison schwand auch sein Selbstvertrauen dahin. Im Kader gab es zunehmend Druck auf ihn und er selbst schien den Glauben an sein Können zu verlieren. Sein Spiel war mehr eine Reihe von verzweifelten Versuchen. Auch die Statistiken waren nicht gut: Nach dem siebten Spieltag fand er sich auf der Bank wieder, erhielt von Jürgen Klopp eine Pause. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er erst einen Treffer und eine Vorlage geliefert. Vor seiner Verletzung war er an einem Drittel aller Tore beteiligt, schoss ein Viertel sogar selbst. Nun war seine Form eher enttäuschend.
Doppelpack gegen Tadschikistan: Wendepunkt für Kagawa
Zum ersten Mal in seiner Karriere musste es Kagawa erleben, nicht der Liebling von jedem zu sein. Auch in der Heimat Japan musste er sich einiger Kritik ausgesetzt sehen. Aber gegen Tadschikistan gelang ihm beim 8:0 ein Doppelpack. Dieses Spiel war der Wendepunkt von Kagawa in der Saison und vielleicht sogar in seiner noch jungen Karriere. Damit konnte er hinter sich lassen, was er später den „schwersten Punkt meiner Karriere“ bezeichnen sollte. Am 22. Oktober kehrte er dann auch in die Startformation bei Borussia Dortmund zurück – beim Fünf-Tore-Festival gegen Köln. In diesem Spiel erzielte er einen Treffer selbst und bereitete zwei weitere vor. 90 Minuten – Er fand er zu seiner alten Form zurück. Und er bewies sich als spielender Stürmer und nicht „nur“ als Torjäger. Er erarbeitete Chancen für sein Team.
| SHINJI KAGAWA'S TORBETEILIGUNGEN 2011/2012 |
| Ligaspiele |
Tore |
Vorlagen |
Sonstige Torbeteiligungen |
Gesamt (BVB-Gesamttore) |
| 17 |
6 |
6 |
8 |
20 (32) |
Seit Mitte Oktober erzielte Kagawa fünf Tore, bereitete weitere sechs Treffer vor und war bei der Eröffnung von sieben weiteren beteiligt. 25 Treffer erzielte Dortmund mit Kagawa auf dem Rasen – an besagten 18 Treffern hatte er seinen Anteil.
Kagawa an nahezu drei Vierteln der Dortmunder Tore beteiligt
Die Formsteigerung von Kagawa war auch mit einer Verbesserung von Borussia Dortmund verbunden. So profitierte vor allem Robert Lewandowski, der in der vergangenen Saison noch als Chancentod verschrien wurde, von der Anwesenheit des Japaners. 14 Tore erzielte der Pole und neun davon seit dem besagten Köln-Spiel. Für die BVB-Fans und Jürgen Klopp dürfte es beruhigend sein, dass trotz des Ausfalls von Mario Götze für weitere sechs bis acht Wochen für Offensivpower gesorgt sein dürfte.
Die Zukunft: Vertrag vor der Verlängerung?
Nach übereinstimmenden Medienberichten will BVB-Sportdirektor Michael Zorc in den kommenden Wochen Vertragsgespräche mit dem jungen Japaner suchen. Gerüchten zufolge sollte es aber auch im kommenden Sommer zu einer Trennung kommen, wenn Kagawa keinen neuen Vertrag unterzeichnen möchte. Dann könnte Dortmund ihn noch mit Ablöse abgeben. Noch aber hofft die Borussia auf eine Vertragsverlängerung und ein geniales Offensiv-Trio bestehend aus Shinji Kagawa, Mario Götze und Marco Reus.
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