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Erst Cristiano Ronaldo, dann Neymar - Lionel Messi übertrumpft seine Konkurrenten mit Stil
Klarer K.O.-Sieg für Lionel Messi in der vergangenen Woche: Sowohl im direkten Duell mit Cristiano Ronaldo, als auch mit Neymar, ging der Argentinier klar als Sieger hervor.
Von Ben Hayward, übersetzt von Florian Teichert
Shaun Botterill/FIFA.COM
Barcelona. In den letzten dreieinhalb Jahren unter Pep Guardiola sicherte sich der FC Barcelona 13 von 16 möglichen Titeln, zuletzt die Klub-Weltmeisterschaft mit einem klaren 4:0-Erfolg gegen den FC Santos - eine atemberaubende Bilanz. Keine andere Fußballmannschaft auf der Welt kann mit dieser Zahl mithalten. Einer der Erfolgsgaranten bei den Katalanen ist sicherlich Lionel Messi - der Argentinier ist zur Zeit in Top-Form und lässt seine Konkurrenten meilenweit hinter sich.
Zweimal innerhalb einer Woche hatten Neymar und Cristiano Ronaldo die Chance zu zeigen, dass sie mit Messi mithalten können - beide vergaben diese Möglichkeit! Samstag vor einer Woche hieß es nicht nur Real Madrid gegen den FC Barcelona, sondern vielmehr Cristiano Ronaldo gegen Lionel Messi. Mit Spannung wurde dieses Duell in der ganzen Welt erwartet, alle Augen blickten aufs Santiago Bernabeu, wo das „Clasico“ stattfand. Nach 90 Minuten stand ein deutlicher 3:1-Erfolg Barcelonas zu Buche und auch im Spielerduell gingen die Katalanen als klarer Sieger hervor. Messi verzichtete zwar auf die ganz große Gala, konnte aber definitiv mehr zum Spiel beitragen als Ronaldo, der komplett blass blieb und überdies noch zwei dicke Gelegenheiten vergab.
Zwar meldete sich Ronaldo im nächsten Ligaspiel mit einem beeidruckendem Hattrick beim 6:2-Erfolg in Sevilla zurück, dies änderte trotzdem nichts an der Tatsache, dass Ronaldo in Spielen gegen die ganz großen Klubs meistens ein Schatten seiner selbst bleibt und sein vorhandenes Potenzial nur selten abrufen kann.
Wenigstens in der Tabelle der Primera Division bleibt Real weiter vor Barca, die den Abstand jedoch deutlich verkürzen konnten. Nur noch drei Punkte sind es jetzt auf den Konkurrenten aus Madrid - bleibt abzuwarten, ob und wann eine der beiden Mannschaften wieder einen Fehler macht.

Und das war man! Der FC Barcelona führte die Südamerikaner um Superstar Neymar regelrecht vor und schoss sie im Nissan-Stadion von Yokohama mit 4:0 ab. Damit sicherten sich die Spanier bereits zum zweiten Mal nach 2009 die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Matchwinner war - wie könnte es anders sein: Lionel Messi! Zwei Tore und massige Traumpässe und verblüffende Aktionen zum mit-der-Zunge-schnalzen. Messi machte (wieder einmal) ein Spiel der besonderen Art.
Und mit seiner Wahnsinnsgala entschied Messi so ganz nebenbei auch noch das direkte Spieler-Duell mit Santos' Neymar für sich. Der 19-jährige „Paradiesvogel“ erarbeitete sich kaum Chancen und schaute nur verblüfft zu, wie Messi und Co. zauberten.
Neymar ist erst 19 Jahre alt, wird aber schon länger mit Real Madrid und dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Anscheinend ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der 15-fache brasilianische Nationalspieler den Sprung nach Europa wagt. Immer wieder wird der Mittelstürmer mit Messi verglichen - zumindest bei direkten Duell am vergangenen Sonntag war nichts davon zu sehen!
Mit großen Augen dürfte Neymar da die Messi-Show verfolgt haben. Der 24-jährige „Maestro Messi“ zauberte wie er wollte. Beim 1:0 lupfte Messi die Kugel gefühlvoll ins Tor und legte somit den Grundstein für den klaren Erfolg. Und auch der letzte Treffer des Abends gehörte dann dem Argentinier. Nach tollem Zuspiel ließ er Santos-Torwart Rafael mit einer feinen Finte alt aussehen und schob locker zum 4:0 ein. Neymar konnte all dies nur beobachten und an der klaren Niederlage nichts ändern.
Keine Frage: Neymar ist ein Spieler mit gewaltigem Potenzial. Wer regelmäßig die brasilianische Liga verfolgt, weiß das. Ihn aber mit Lionel Messi zu vergleichen, ist jetzt wohl noch Fehl am Platze. Während Messi weltweit in allen Turnieren glänzt, ist Neymars Ruf bisher eher auf die brasilianische Liga beschränkt. Auch in der Nationalmannschaft hat Neymar noch nicht die Top-Spiele abgeliefert. Klar ist aber auch: Sollte Neymar nach Europa wechseln und die Chance bekommen, sich in der Champions League und in einer Top-Liga zu präsentieren, dann könnte er sicherlich ein ganz großer Fußballer werden.
Natürlich hat nicht nur Lionel Messi Anteil an dem unfassbaren Erfolg der Katalanen. Der Argentinier profitiert bei seinem Spiel selbstverständlich auch von seinen Teamkameraden, die teilweise ebenfalls Weltkalsseleistungen abliefern. Zum Beispiel Xavi. Der 31-Jährige bekam den „Silbernen Ball“ der Klub-Weltmeisterschaft, die Auszeichnung zum zweitbesten Spieler des Turniers - hinter Messi, der den „Goldenen Ball“ einheimste. Es ist auch einfach die Kombination Xavi - Messi, die von entscheidender Bedeutung im Barca-Spiel ist. Die Laufwege, die Passrichtung - die beiden kennen sich in- und auswending. Kein Wunder also, dass Xavi neben Messi und Cristiano Ronaldo ebenfalls für den Titel des besten Fußballspieler des Jahres, den „Ballon d'Or“ nominiert ist.
Eigentlich sollte man beiden Spielern die Auszeichnung geben, denn es sind, natürlich neben teilweise hervorragenden Einzelaktionen, zumeist doch die Kombinationen der beide, die den Unterschied machen. Zuletzt zu sehen, als Xavi den ersten Treffer Messis gegen Santos mit einem herrlichen Pass vorbereitete.
Da aber keine zwei Spieler ausgezeichnet werden, wird wohl auch in diesem Jahr Lionel Messi wieder alleine auf dem Fußballthron sitzen. Ronaldo und Neymar werden höchstwahrscheinlich das Nachsehen haben - und wir glauben: das geht völlig in Ordnung...
Zweimal innerhalb einer Woche hatten Neymar und Cristiano Ronaldo die Chance zu zeigen, dass sie mit Messi mithalten können - beide vergaben diese Möglichkeit! Samstag vor einer Woche hieß es nicht nur Real Madrid gegen den FC Barcelona, sondern vielmehr Cristiano Ronaldo gegen Lionel Messi. Mit Spannung wurde dieses Duell in der ganzen Welt erwartet, alle Augen blickten aufs Santiago Bernabeu, wo das „Clasico“ stattfand. Nach 90 Minuten stand ein deutlicher 3:1-Erfolg Barcelonas zu Buche und auch im Spielerduell gingen die Katalanen als klarer Sieger hervor. Messi verzichtete zwar auf die ganz große Gala, konnte aber definitiv mehr zum Spiel beitragen als Ronaldo, der komplett blass blieb und überdies noch zwei dicke Gelegenheiten vergab.
Zwar meldete sich Ronaldo im nächsten Ligaspiel mit einem beeidruckendem Hattrick beim 6:2-Erfolg in Sevilla zurück, dies änderte trotzdem nichts an der Tatsache, dass Ronaldo in Spielen gegen die ganz großen Klubs meistens ein Schatten seiner selbst bleibt und sein vorhandenes Potenzial nur selten abrufen kann.
Wenigstens in der Tabelle der Primera Division bleibt Real weiter vor Barca, die den Abstand jedoch deutlich verkürzen konnten. Nur noch drei Punkte sind es jetzt auf den Konkurrenten aus Madrid - bleibt abzuwarten, ob und wann eine der beiden Mannschaften wieder einen Fehler macht.

Eine starke Leistung | Messi ging als klarer Sieger im Duell mit Ronaldo im „Clasico“ hervor
Während Real Madrid den FC Sevilla am späten Samstagabend klar dominierte, dürften die meisten Barca-Spieler schon im Land der Träume unterwegs gewesen sein - schließlich musste man bereits am nächsten Tag im Finale der Klub-WM gegen den FC Santos ran und wollte natürlich gut vorbereitet sein.Und das war man! Der FC Barcelona führte die Südamerikaner um Superstar Neymar regelrecht vor und schoss sie im Nissan-Stadion von Yokohama mit 4:0 ab. Damit sicherten sich die Spanier bereits zum zweiten Mal nach 2009 die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Matchwinner war - wie könnte es anders sein: Lionel Messi! Zwei Tore und massige Traumpässe und verblüffende Aktionen zum mit-der-Zunge-schnalzen. Messi machte (wieder einmal) ein Spiel der besonderen Art.
Und mit seiner Wahnsinnsgala entschied Messi so ganz nebenbei auch noch das direkte Spieler-Duell mit Santos' Neymar für sich. Der 19-jährige „Paradiesvogel“ erarbeitete sich kaum Chancen und schaute nur verblüfft zu, wie Messi und Co. zauberten.
| „Ich weiß nicht, ob Barcelona unschlagbar ist, aber sie sind momentan einfach das beste Team der Welt. Heute haben sie uns gezeigt, wie man Fußball spielt.“ - Neymar am Sonntag
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Neymar ist erst 19 Jahre alt, wird aber schon länger mit Real Madrid und dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Anscheinend ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der 15-fache brasilianische Nationalspieler den Sprung nach Europa wagt. Immer wieder wird der Mittelstürmer mit Messi verglichen - zumindest bei direkten Duell am vergangenen Sonntag war nichts davon zu sehen!
Mit großen Augen dürfte Neymar da die Messi-Show verfolgt haben. Der 24-jährige „Maestro Messi“ zauberte wie er wollte. Beim 1:0 lupfte Messi die Kugel gefühlvoll ins Tor und legte somit den Grundstein für den klaren Erfolg. Und auch der letzte Treffer des Abends gehörte dann dem Argentinier. Nach tollem Zuspiel ließ er Santos-Torwart Rafael mit einer feinen Finte alt aussehen und schob locker zum 4:0 ein. Neymar konnte all dies nur beobachten und an der klaren Niederlage nichts ändern.
Keine Frage: Neymar ist ein Spieler mit gewaltigem Potenzial. Wer regelmäßig die brasilianische Liga verfolgt, weiß das. Ihn aber mit Lionel Messi zu vergleichen, ist jetzt wohl noch Fehl am Platze. Während Messi weltweit in allen Turnieren glänzt, ist Neymars Ruf bisher eher auf die brasilianische Liga beschränkt. Auch in der Nationalmannschaft hat Neymar noch nicht die Top-Spiele abgeliefert. Klar ist aber auch: Sollte Neymar nach Europa wechseln und die Chance bekommen, sich in der Champions League und in einer Top-Liga zu präsentieren, dann könnte er sicherlich ein ganz großer Fußballer werden.
| „Messi hat seine Persönlichkeit, ich habe meine. Er spielt sein Spiel, ich spiele meins. Er spielt einem großen Klub, ich auch. Wir sind verschieden. Aber im Moment ist er der beste Fußballer der Welt.“ - Cristiano Ronaldo im September
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Natürlich hat nicht nur Lionel Messi Anteil an dem unfassbaren Erfolg der Katalanen. Der Argentinier profitiert bei seinem Spiel selbstverständlich auch von seinen Teamkameraden, die teilweise ebenfalls Weltkalsseleistungen abliefern. Zum Beispiel Xavi. Der 31-Jährige bekam den „Silbernen Ball“ der Klub-Weltmeisterschaft, die Auszeichnung zum zweitbesten Spieler des Turniers - hinter Messi, der den „Goldenen Ball“ einheimste. Es ist auch einfach die Kombination Xavi - Messi, die von entscheidender Bedeutung im Barca-Spiel ist. Die Laufwege, die Passrichtung - die beiden kennen sich in- und auswending. Kein Wunder also, dass Xavi neben Messi und Cristiano Ronaldo ebenfalls für den Titel des besten Fußballspieler des Jahres, den „Ballon d'Or“ nominiert ist.
Eigentlich sollte man beiden Spielern die Auszeichnung geben, denn es sind, natürlich neben teilweise hervorragenden Einzelaktionen, zumeist doch die Kombinationen der beide, die den Unterschied machen. Zuletzt zu sehen, als Xavi den ersten Treffer Messis gegen Santos mit einem herrlichen Pass vorbereitete.
Da aber keine zwei Spieler ausgezeichnet werden, wird wohl auch in diesem Jahr Lionel Messi wieder alleine auf dem Fußballthron sitzen. Ronaldo und Neymar werden höchstwahrscheinlich das Nachsehen haben - und wir glauben: das geht völlig in Ordnung...
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