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Freude in Spanien, Hoffnung in Deutschland – Redaktionsstimmen zum Özil-Transfer
Das sagen die Chefredakteure von Goal.com-Spanien und Deutschland zum Özil-Wechsel.
Von Christoph VOGEL
Bremen/Madrid. Es war die Nachricht des Tages: Mesut Özil wechselt zu Real Madrid! Natürlich bewegte dieser Wechsel nicht nur eure Gemüter, sondern auch die unserer Redakteure. Wir haben an allerhöchster Stelle nachgefragt, was man den so von dem Wechsel des 21-jährigen hält. In Deutschland sieht man mit dem Abgang von Özil auch eine Chance, während man ihn in Spanien in einem Kopf-an-Kopf-Duell mit einem anderen Neuzugang sieht.
Wenn Mourinho ruft, kommen sie alle
„Mesut Özil ist ohne Zweifel ein toller Fußballer. Und man sollte nicht vergessen, was er geleistet hat, als Diego nicht mehr da war“, meint Goal.com-Chefredakteur Nils Reschke. „Es wäre unfair, jetzt nachzutreten. Denn man muss sich auch vor Augen halten: Real Madrid klopft nicht nur an. Jose Mourinho äußert sich öffentlich, dass er Özil gerne haben wolle. Als Fußballer will man solch eine Chance nicht einfach links liegen lassen. Bei Real Madrid zu spielen - das ist ein Traum. Von daher kann ich seine Entscheidung nachvollziehen“, meint Reschke.
Diego? „Das wäre ein Traum“
„Ob er sich bei Real durchsetzen kann und wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber: Noch hat er nicht im Dress der Königlichen gespielt, also sollte man auch noch nicht urteilen über Leistungen, die nicht vorhanden sind.“ Für den deutschen Chefredakteur von Goal.com wäre eine Rückholaktion von Diego ein Traum: „Für die gesamte Liga, für Werder und für alle, die den Fußball lieben. Ich erinnere mich an so viele spektakuläre Szenen, da läuft heute noch jedem Fan ein eiskalter Schauer über den Rücken.“
„Werder hat genug Potenzial“
Doch Klaus Allofs hat gleich klargestellt: Diego an der Weser wird es nicht nicht geben. Das Gehalt sei zu hoch. „Vielleicht geht ja doch noch was“, hofft Reschke. Interessent VfL Wolfsburg spiele schließlich nicht in international, Diego wisse, was er an Bremen habe. „Noch habe ich die Hoffnung nicht ganz aufgegeben“, schmunzelt Reschke. „Vielleicht lässt sich Juve ja doch auf ein Leihgeschäft ein.“ Andernfalls habe Werder Bremen durchaus Potenzial, Mesut Özil zu ersetzen. „Warten wir doch ab, wie Marko Marin sich weiter entwickelt, ob Marko Arnautovic die Kurve kriegt und welcher der anderen jungen Wilden auf sich aufmerksam macht. Philipp Bargfrede hatte im letzten Jahr auch keiner auf der Rechnung“, meint Nils Reschke.
„Qualitätsschub“ durch Özil
Die Ablösesumme wird Real wohl aus der Portokasse bezahlen, der sportliche Sinn dieser Verpflichtung entschloss sich bisher aber nicht jedem Fan. Goal.com-Chefredakteur Sergio Aguilera sieht das ganz klar positiv: „Meiner Meinung nach ist die Verpflichtung eines Spielers wie Özil immer ein kluger Schachzug, da er einer der vielversprechendsten Spieler mit viel Potenzial ist auf dieser Welt. Ihn im Kader zu haben wird der Mannschaft einen signifikanten Qualitätsschub bringen.“
Ein Stammplatz für Özil? Di Maria und Canales müssten weichen
Allerdings ist angesichts der namhaften und ebenso teuren Konkurrenz klar, dass ein Mesut Özil bei Real Madrid nicht von 0 auf 100 durchstarten und sich direkt durchsetzen wird: „Das bedeutet nicht, dass Özil einen sofortigen Platz in der Startelf haben wird,“ glaubt Aguilera. „Um für Özil Platz in der Startelf zu schaffen, müsste er Di Maria (einen 25 Millionen teuren Einkauf) oder Sergio Canales (einer der besten Spieler während der Vorbereitung) auf die Bank setzen. Die andere Option ist, dass 'The Special One' seine Taktik ändert und mit nur einem defensiven Mittelfeldspieler beginnt, was aber sehr unwahrscheinlich ist.“
„VdV“ als Hauptkonkurrent
Aguilera sieht mit der Ankunft von Özil die Konkurrenzsituation im Kader Reals deutlich verschärft – für einen Niederländer könnte es gar der Anfang vom Ende in Madrid bedeuten: „Seine Hauptkonkurrenten im Team werden Angel di Maria, Sergio Canales und Rafael van der Vaart (der aber mit der Verpflichtung von Özil schon auf der Liste der Spieler ist, die den Verein verlassen können).“
Eure Meinung: Schwächung für Bremen, Stärkung für Real oder ein guter Deal für beide Seiten – was denkt ihr?
Wenn Mourinho ruft, kommen sie alle
„Mesut Özil ist ohne Zweifel ein toller Fußballer. Und man sollte nicht vergessen, was er geleistet hat, als Diego nicht mehr da war“, meint Goal.com-Chefredakteur Nils Reschke. „Es wäre unfair, jetzt nachzutreten. Denn man muss sich auch vor Augen halten: Real Madrid klopft nicht nur an. Jose Mourinho äußert sich öffentlich, dass er Özil gerne haben wolle. Als Fußballer will man solch eine Chance nicht einfach links liegen lassen. Bei Real Madrid zu spielen - das ist ein Traum. Von daher kann ich seine Entscheidung nachvollziehen“, meint Reschke.
Diego? „Das wäre ein Traum“
„Ob er sich bei Real durchsetzen kann und wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber: Noch hat er nicht im Dress der Königlichen gespielt, also sollte man auch noch nicht urteilen über Leistungen, die nicht vorhanden sind.“ Für den deutschen Chefredakteur von Goal.com wäre eine Rückholaktion von Diego ein Traum: „Für die gesamte Liga, für Werder und für alle, die den Fußball lieben. Ich erinnere mich an so viele spektakuläre Szenen, da läuft heute noch jedem Fan ein eiskalter Schauer über den Rücken.“
„Werder hat genug Potenzial“
Doch Klaus Allofs hat gleich klargestellt: Diego an der Weser wird es nicht nicht geben. Das Gehalt sei zu hoch. „Vielleicht geht ja doch noch was“, hofft Reschke. Interessent VfL Wolfsburg spiele schließlich nicht in international, Diego wisse, was er an Bremen habe. „Noch habe ich die Hoffnung nicht ganz aufgegeben“, schmunzelt Reschke. „Vielleicht lässt sich Juve ja doch auf ein Leihgeschäft ein.“ Andernfalls habe Werder Bremen durchaus Potenzial, Mesut Özil zu ersetzen. „Warten wir doch ab, wie Marko Marin sich weiter entwickelt, ob Marko Arnautovic die Kurve kriegt und welcher der anderen jungen Wilden auf sich aufmerksam macht. Philipp Bargfrede hatte im letzten Jahr auch keiner auf der Rechnung“, meint Nils Reschke.
„Qualitätsschub“ durch Özil
Die Ablösesumme wird Real wohl aus der Portokasse bezahlen, der sportliche Sinn dieser Verpflichtung entschloss sich bisher aber nicht jedem Fan. Goal.com-Chefredakteur Sergio Aguilera sieht das ganz klar positiv: „Meiner Meinung nach ist die Verpflichtung eines Spielers wie Özil immer ein kluger Schachzug, da er einer der vielversprechendsten Spieler mit viel Potenzial ist auf dieser Welt. Ihn im Kader zu haben wird der Mannschaft einen signifikanten Qualitätsschub bringen.“
Ein Stammplatz für Özil? Di Maria und Canales müssten weichen
Allerdings ist angesichts der namhaften und ebenso teuren Konkurrenz klar, dass ein Mesut Özil bei Real Madrid nicht von 0 auf 100 durchstarten und sich direkt durchsetzen wird: „Das bedeutet nicht, dass Özil einen sofortigen Platz in der Startelf haben wird,“ glaubt Aguilera. „Um für Özil Platz in der Startelf zu schaffen, müsste er Di Maria (einen 25 Millionen teuren Einkauf) oder Sergio Canales (einer der besten Spieler während der Vorbereitung) auf die Bank setzen. Die andere Option ist, dass 'The Special One' seine Taktik ändert und mit nur einem defensiven Mittelfeldspieler beginnt, was aber sehr unwahrscheinlich ist.“
„VdV“ als Hauptkonkurrent
Aguilera sieht mit der Ankunft von Özil die Konkurrenzsituation im Kader Reals deutlich verschärft – für einen Niederländer könnte es gar der Anfang vom Ende in Madrid bedeuten: „Seine Hauptkonkurrenten im Team werden Angel di Maria, Sergio Canales und Rafael van der Vaart (der aber mit der Verpflichtung von Özil schon auf der Liste der Spieler ist, die den Verein verlassen können).“
Eure Meinung: Schwächung für Bremen, Stärkung für Real oder ein guter Deal für beide Seiten – was denkt ihr?
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