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Arrogante Bayern mit van Gaal nur noch der FC Ratlos
Nachdem der Bayern-Vorstand in den letzten Wochen vor allem die Mannschaft in die Pflicht genommen hat, wird van Gaal Schutzschild nun sicher abmontiert, nachdem ein Weiterkommen in der Champions League nach zwei Pleiten gegen Girondins Bordeaux mehr als nur in Gefahr geraten ist.
Kommentiert von François DUCHATEAU
München. Arroganz ist nur dann ehrfürchtig, wenn man von oben herabschaut. Nach über 500 Tagen ohne Tabellenführung sollten die Bayern eigentlich eher verbal klein bei geben, anstatt die dicke Hose anzuziehen. So hat sich Louis van Gaal durch viele seiner Aussagen nicht nur unpopulär, sondern auch lächerlich gemacht.
Nach Reformbuddha Klinsmann in der Zwickmühle
Nach Platz 6 in der Bundesliga und dem Quasi-Aus in der Champions League ist der FC Bayern München, der mit Arroganz zur Dominanz zurück wollte, viel mehr zum FC Ratlos mutiert. Nach dem misslungenem Experiment mit Reformbuddha Jürgen Klinsmann hat die Vereinsführung bewusst nach einem erfahrenen Fachmann gefahndet, der Erfolge vorzuweisen hat und ist bei Louis van Gaal auch fündig bei solch einem geworden. Dass der eiserne „Tulpengeneral“ seine Zunft beherrscht belegen zahlreiche nationale, wie internationale Trophäen in seinem Schrank. Wenn so ein Mann doch nicht der richtige ist, wer dann? Die Bayern stecken in einer Zwickmühle.
Die Alternative kann nicht immer nur Hitzfeld lauten
Die Reißleine ziehen? Ja, und wer soll den Laden dann schmeißen? Der Trainermarkt ist derzeit ziemlich leergefegt. Dabei ist noch nicht einmal garantiert, ob jeder gute Trainer a) den Bayern helfen will und wie seit van Gaal zeigt b) den Bayern auch helfen kann. Junge, neue, unverbrauchte Lösungen sind seit der Ära Klinsmann erst einmal vom Tisch. Tja, und Ottmar Hitzfeld ist mittlerweile in einem Alter, in dem er nicht mehr jede verkorkste Saison der Lederhosen retten muss und will.
„Das Leben geht weiter“
„Das Leben geht weiter“, hat Louis van Gaal seinen Spielern gestern in der Kabine gesagt. Und in gewisser Weise hat der Holländer damit auch Recht. Momentan kann man dem FC Bayern nämlich keinen besseren Rat geben, als zu hoffen, dass sich die Geduld mit van Gaals radikalem Kurs so schnell wie möglich auszahlt und die versprochene Erfolgsautomatik durch seine mathematische Fußballphilosophie auch eintritt.
München. Arroganz ist nur dann ehrfürchtig, wenn man von oben herabschaut. Nach über 500 Tagen ohne Tabellenführung sollten die Bayern eigentlich eher verbal klein bei geben, anstatt die dicke Hose anzuziehen. So hat sich Louis van Gaal durch viele seiner Aussagen nicht nur unpopulär, sondern auch lächerlich gemacht.
Nach Reformbuddha Klinsmann in der Zwickmühle
Nach Platz 6 in der Bundesliga und dem Quasi-Aus in der Champions League ist der FC Bayern München, der mit Arroganz zur Dominanz zurück wollte, viel mehr zum FC Ratlos mutiert. Nach dem misslungenem Experiment mit Reformbuddha Jürgen Klinsmann hat die Vereinsführung bewusst nach einem erfahrenen Fachmann gefahndet, der Erfolge vorzuweisen hat und ist bei Louis van Gaal auch fündig bei solch einem geworden. Dass der eiserne „Tulpengeneral“ seine Zunft beherrscht belegen zahlreiche nationale, wie internationale Trophäen in seinem Schrank. Wenn so ein Mann doch nicht der richtige ist, wer dann? Die Bayern stecken in einer Zwickmühle.
Die Alternative kann nicht immer nur Hitzfeld lauten
Die Reißleine ziehen? Ja, und wer soll den Laden dann schmeißen? Der Trainermarkt ist derzeit ziemlich leergefegt. Dabei ist noch nicht einmal garantiert, ob jeder gute Trainer a) den Bayern helfen will und wie seit van Gaal zeigt b) den Bayern auch helfen kann. Junge, neue, unverbrauchte Lösungen sind seit der Ära Klinsmann erst einmal vom Tisch. Tja, und Ottmar Hitzfeld ist mittlerweile in einem Alter, in dem er nicht mehr jede verkorkste Saison der Lederhosen retten muss und will.
„Das Leben geht weiter“
„Das Leben geht weiter“, hat Louis van Gaal seinen Spielern gestern in der Kabine gesagt. Und in gewisser Weise hat der Holländer damit auch Recht. Momentan kann man dem FC Bayern nämlich keinen besseren Rat geben, als zu hoffen, dass sich die Geduld mit van Gaals radikalem Kurs so schnell wie möglich auszahlt und die versprochene Erfolgsautomatik durch seine mathematische Fußballphilosophie auch eintritt.
Goal.com-Flutlicht
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