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Lasogga wird zum Dauerknipser – "Es macht einfach Spaß!"

Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart erzielte die Berliner Leihgabe Pierre-Michel Lasogga sein fünftes Tor im fünften Spiel für den HSV.

Hamburg. Ein filigraner Techniker ist Pierre-Michel Lasogga nicht. Eher ein Typ Brecher, der dahin geht, wo es weh tut. Beim 3:3-Unentschieden des Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart erzielte der 21-Jährige erneut und Tor und fiel durch seinen unermüdlichen Einsatz auf. Das Lob gibt er allerdings gerne an die Mannschaft und den neuen Trainer Bert van Marwijk weiter, wie er im Kurz-Interview gegenüber Goal klarstellt.

Herr Lasogga, ist Ihnen Ihre Quote mittlerweile unheimlich?

Pierre-Michel Lasogga: Warum?

Fünf Spiele, fünf Tore.

Lasogga: Ich freue mich darüber, dass das Woche für Woche mit den Toren klappt. Aber ich wiederhole mich da gern: Wie Tolgay in der Situation die Übersicht behält und querlegt – da ist es als Strümer einfach. Es macht momentan wirklich Spaß in dieser Mannschaft zu spielen, weil wir immer besser miteinander harmonieren. Andererseits ist es schade, dass wir nur einen Punkt mitnehmen.

Hat Ihren Kollegen und Ihnen über die kompletten 90 Minuten die Konzentration gefehlt?

Lasogga: Wenn man unter das Spiel einen Strich zieht, meine ich, dass wir insgesamt die bessere Mannschaft waren und uns deutlich mehr Torchancen als der VfB herausgearbeitet haben. Wir hatten in der einen oder anderen Szene dann einfach Pech, zum Beispiel beim Kopfball von Rafa. Auf der anderen Seite geht er dann rein. So ist Fußball manchmal. Trotzdem: Wie lagen drei Mal zurück und sind immer wieder aufgestanden. Das spricht für die Mannschaft.

So viele Torchancen wie gegen den VfB Stuttgart hat man im Volkspark lange nicht mehr gesehen. Wie erklären Sie sich dieses Offensivspektakel?

Lasogga: Mittlerweile ist die Handschrift des Trainers zu erkennen. Das hat man auch in den Spielen zuvor schon gesehen. Wir haben eine Struktur in unserem Spiel und behalten auch bei Rückständen die Ruhe, vertrauen auf unsere Stärken.

Wie hat sich der Platzverweis kurz vor Schluss auf das Spiel ausgewirkt?

Lasogga: Gute Frage. Wenn der Gegner allerdings in der 85. Minute einen Platzverweis gegen sich bekommt, kann man durchaus zugeben, dass die letzten Prozent bei uns gefehlt haben. Trotz Überzahl kann man da nicht mehr allzu viel Druck erzeugen, da der Gegner noch tiefer steht. Wichtig ist, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben. Mit etwas mehr Glück gewinnen wir dieses Spiel.

Sie mussten heute mehrfach Ihre Nehmerqualitäten unter Beweis stellen. Mit Antonio Rüdiger haben Sie sich intensive Duelle geliefert.

Lasogga: Ich habe in der ersten Halbzeit auch etwas abbekommen, hatte ein wenig Magenschmerzen. Das ist natürlich etwas unangenehm. Er war bei den Standards mein Verteidiger, da kann immer mal etwas passieren.

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