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Nach dem Spiel zwischen dem FC Schalke und Bayer Leverkusen sprachen wir mit Benedikt Höwedes. Er zeigte sich angetan von der Moral der Mannschaft und glaubt an einen CL-Platz.

Gelsenkirchen. Nach dem „Millionenspiel“, wie die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen betitelt wurde, stand Benedikt Höwedes unter anderem Goal.com zu einem Interview zu Verfügung. Er sprach über die Moral seiner Mannschaft, die Rolle des Schiedsrichters und den möglichen Champions-League-Platz.

Benedikt Höwedes, der FC Schalke 04 lag bis zur 71. Minute mit 0:2 zurück. Am Ende sicherte Raffael mit dem verwandelten Elfmeter noch einen Punkt gegen Bayer Leverkusen. Was hat euch in der zweiten Hälfte so stark gemacht?

Höwedes: „Wir haben uns einfach nicht aufgegeben. Wir wollten den Abstand zu Leverkusen in der Tabelle nicht zu groß werden lassen. Es war natürlich bitter für uns, dass wir so ein umstrittenes 0:1 bekommen haben. Dann bekommen wir auch noch das 0:2. Die Mannschaft hat aber nicht aufgegeben und eine tolle Moral bewiesen. Wir haben gekämpft und auch verdient das Unentschieden erreicht. Wir hatten schließlich auch viele gute Möglichkeiten, die wir nicht konsequent genutzt haben. Insgesamt geht das Unentschieden schon in Ordnung.“

Du hast die Situation vor dem 0:1 schon angesprochen. Wie hast du die Szene gesehen?

„Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, ob ich anstelle der gegnerischen Mannschaft den Ball ins Aus gespielt hätte. In so einer Situation kann aber auch ein Schiedsrichter eingreifen, wenn er sieht, dass ein Spieler sich den Kopf hält. Ich habe gehört, dass er zwölf Sekunden am Boden lag und ich denke, das ist dann eine Situation, wo der Schiedsrichter eingreifen muss.“

Seid ihr am Ende nun traurig, dass ihr nicht gewonnen habt oder überwiegt die Freude über die gute Moral der Mannschaft?

„Natürlich sind wir etwas enttäuscht, weil wir uns einfach mehr vorgenommen hatten. Wir sind am Ende aber schon zufrieden, dass wir das Spiel nicht verloren haben. Wenn man bis zur 70. Minute mit 0:2 gegen Leverkusen zurückliegt, ist es schon aller Ehren wert, dass man das noch aufholt und mit ein bisschen Glück sogar das Spiel noch dreht. Wir wären aber auch gerne als Sieger vom Platz gegangen.“

Wie hast du die Leistung des Schiedsrichters heute gesehen? Es gab ja nun einige strittige Szenen in der Partie.

„Wir wollen jetzt nichts am Schiedsrichter festmachen, auch wenn er in einigen Situationen entscheidend ins Spiel eingegriffen hat. Es lag jetzt aber nicht am Schiedsrichter. Wir haben ja auch noch ein zweites Gegentor kassiert.“

In der Tabelle hat sich gegenüber Bayer Leverkusen nicht viel verändert. Ihr liegt nach wie vor vier Punkte hinter Leverkusen. Holt ihr die fehlenden Zähler noch in den nächsten Wochen?

„Wir schielen natürlich noch auf Platz drei. Wenn wir aber ehrlich zu uns sind, müssen wir den vierten Tabellenplatz verteidigen, weil auch da noch drei Mannschaften sind, die uns den Platz noch streitig machen wollen. Von daher müssen wir zusehen, dass wir da noch Punkte sammeln. Wenn nach oben hin noch mehr drin sein sollte, würden wir das gerne annehmen. Ich wäre aber sehr zufrieden, wenn wir den vierten Platz weiterhin halten würden.“

EURE MEINUNG: Schafft Schalke den Sprung auf Platz drei?

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