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Veh will nichts von Europa wissen – „Wollen erst 40 Punkte erreichen“

Eintracht Frankfurt hat sich mit dem Sieg über den Hamburger SV auf dem vierten Tabellenplatz festgesetzt. Armin Veh hat dennoch nur das Ziel Klassenerhalt im Blick.

Hamburg/Frankfurt. Eine disziplinierte Leistung und ein treffsicherer Srdjan Lakic bringen Aufsteiger Eintracht Frankfurt dem Saisonziel näher. Gegen den Hamburger SV feierten die Hessen den elften Saisonsieg und festigen damit den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Von Europa will der Cheftrainer Armin Veh dennoch nichts wissen.

Wie viel Mut erforderte es, Srdjan Lakic ins kalte Wasser zu werfen?

Armin Veh: Er hat nur ein paar Tage mit der Mannschaft trainiert, kannte die Laufwege überhaupt nicht. Es war daher ein Risiko, aber Srdjan hat gut gespielt. Das lag nicht nur an den beiden Toren.

Wie bewerten Sie den Spieltag insgesamt für Ihre Mannschaft?

Veh: Wir sind vier Punkte von unserem Saisonziel entfernt. Die 40 Punkte haben wir aber noch nicht und wollen sie erst erreichen.

Hat Ihre Mannschaft Ihre Form wiedergefunden?

Veh: Die Automatismen sind da, so was verlernt man auch nicht in der Winterpause. Auch gegen Leverkusen und Hoffenheim haben wir gute Spiele abgeliefert.

Thorsten Fink bezeichnete Sie als Taktikfuchs. Was haben Sie gegen den HSV anders gemacht?

Veh: Wir standen tiefer als in den bisherigen Spielen, haben erst ab der Mittellinie attackiert. Auf dem Platz und gegen diesen Gegner hat das aus meiner Sicht auch Sinn gemacht. Normalerweise agieren wir mehr, gehen früher drauf. Gegen den HSV wollten wir unsere Kontersituationen nutzen.

Auch wenn Sie erst die 40 Punkte erreichen wollen – stimmen Sie zu, wenn man sagt, dass die Leistung auch dem Tabellenplatz entspricht?

Veh: Ja, dem kann man zustimmen. Unsere Liga ist sehr stark, man muss sich jedes Spiel erkämpfen. Das sieht man an den Ergebnissen des Spieltages. Man kann auch vier, fünf Spiele in Folge verlieren, obwohl man eine gute Mannschaft hat. Wir sind nicht Bayern, Dortmund oder Leverkusen, deshalb bleiben wir auf dem Teppich.

Spielt Ihre Mannschaft wie der VfB Stuttgart in 2007, als Sie dort deutscher Meister wurden?

Veh: Wir hatten auf wichtigen Positionen gestandene Spieler, mit der Mannschaft heute haben wir de Erfahrung nicht. Und auch das Budget von damals haben wir nicht (lacht).

EURE MEINUNG: Schafft Eintracht Frankfurt die Champions-League-Qualifikation?

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