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Bruma zurück in der Startelf – „Es ist wichtig, dass ich spiele“

Im Interview mit Goal.com spricht Jeffrey Bruma über seine Rückkehr in die Startelf, wie sich ein Derbysieg anfühlt und ob er auch nach dem Sommer beim HSV bleibt.

Hamburg. Nach dem Sieg, ist vor dem Sieg. Zumindest wenn es nach Jeffrey Bruma gehen soll. Der 21-jährige Innenverteidiger ist durch die Verletzung von Michael Mancienne in die Startelf gerückt und genießt in den nächsten Wochen das Vertrauen des Trainers. Im Sommer endet sein Leih-Vertrag in Hamburg – ob er auch darüber hinaus die Raute auf der Brust trägt entscheidet der FC Chelsea, bei dem Bruma noch bis 2014 unter Vertrag steht.

Herr Bruma, der erste Sieg im Derby. Wie fühlt sich das an?

Jeffrey Bruma: Es ist ein sehr gutes Gefühl, etwas ganz besonderes. Jeder ist glücklich über diesen Sieg. Wir müssen aber weiter kritisch mit uns bleiben. Das war sicherlich kein Top-Spiel von uns. Nächste Woche müssen wir das besser machen.

Sie meinen die Gegentore?

Bruma: Ja, es geht aber auch um unser Spiel insgesamt. Wir haben alle zu viele Fehlpässe gespielt. Diese Dinge müssen wir uns anschauen, dürfen nicht zufrieden sein. Für den Moment freuen wir uns, aber ab morgen gilt die Konzentration wieder auf das nächste Spiel.

Sie standen nach langer Zeit wieder in der Startelf. Haben Sie eine gewisse Anspannung gespürt?

Bruma: Natürlich ist immer ein bisschen Druck da. Der Trainer hat mir das Vertrauen geschenkt, jetzt muss ich ran.

Vertreter vom FC Chelsea haben sich gestern das Spiel in Hamburg angeschaut. Gab es auch persönlichen Kontakt?

Bruma: Ja, sie haben mich vorher kontaktiert und mir gesagt, dass sie Kevin de Bruyne und mich im Spiel beobachten werden.

Ihr derzeitiger Verein möchte Sie allerdings gerne behalten.

Bruma: Es ist schön zu hören, dass der HSV mich behalten möchte. Darüber freue ich mich. Ich warte derzeit darauf, was die Vereine sagen und konzentriere mich auf meine Aufgabe in Hamburg.

Fühlen Sie sich hier überhaupt wohl?

Bruma: Ich habe immer gesagt, dass es mir in Hamburg gefällt. Klar ist aber auch, dass ich spielen möchte. Meine Situation habe ich trotzdem immer akzeptiert und die Herausforderung angenommen.

Haben Sie mit Chelseas Co-Trainer Eddie Newton in Hamburg über ihre Zukunft gesprochen?

Bruma: Nein, wir haben uns nur kurz im Hotel gesehen.

Wissen Sie, was Chelsea im Sommer mit Ihnen vorhat?

Bruma: Darüber haben wir nicht gesprochen, darum kümmert sich Frank Arnesen.

Geht es nur um die Frage: London oder Hamburg?

Bruma: Nein, natürlich spielen auch andere Vereine eine Rolle. Aber es geht auch darum, was ich selbst will. Im Fußball geht es ganz schnell – heute ist es so, morgen kann es ganz anders sein. Mir gefällt es aber in Hamburg sehr gut.

EURE MEINUNG: Sollte der HSV Jeffrey Bruma behalten?

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