thumbnail Hallo,

Rene Adler froh über Punkteausbeute: „Haben das cool gemacht“

Im letzten Heimspiel des Jahres gegen 1899 Hoffenheim verabschiedete sich der Hamburger SV mit einem 2:0-Sieg.

Hamburg. Nach dem Schlusspfiff blieb nicht viel Zeit für die Profis des Hamburger SV. Die Rothosen sind einer Einladung von Gremio Porto Alegre gefolgt, die aufgrund der Neueröffnung ihres Stadions einen traditionsreichen Gegner gesucht hatten. Gegen die Brasilianer verlor der HSV 1983 das Finale um den Weltpokal, der zwischen den besten Teams aus Europa und Südamerika ausgespielt wurde.

Im letzten Heimspiel des Jahres gegen die kriselnden Hoffenheimer musste sich das Team von Thorsten Fink nicht sonderlich verausgaben – die Partie ähnelte eher einer lockeren Trainingseinheit. Entsprechend unbeschwert sicherte sich der HSV drei weitere Punkte, die den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga sicherstellten. Torwart Rene Adler lässt sich von der Tabellenplatzierung jedoch nicht beirren. Ein Interview.

Herr Adler, zum sechsten Mal zu Null gespielt, 2:0-Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres und 24 Punkte auf dem Konto. Wie fühlt sich das an?

René Adler: Zu Null spielen ist für einen Torwart immer schön. Die ganze Mannschaft arbeitet sehr gut in der Defensive. Ich denke, dass wir sehr zufrieden sein können. Wir haben das cool gemacht und uns die Chancen sehr gut herausgespielt. Mich persönlich freut es auch sehr für Artjoms Rudnevs, der jetzt hoffentlich endgültig in Hamburg angekommen ist.

Alles vom Hamburger SV bei Goal.com

Können Sie beschreiben, was Rudnevs ausmacht?

Adler: Rudi ist deshalb so schwer zu verteidigen, weil er selbst nicht genau weiß, wohin er schießt. Er ist beidfüßig und hat einen sehr strammen Schuss. Seine größte Stärke ist, dass er nicht lang fackelt und einfach draufhält. Wenn er einen Lauf hat, dann macht er auch seine Tore.

Was können wir von Ihrer Mannschaft in dieser Saison noch erwarten?

Adler: Wir bleiben jetzt erstmal ruhig. Es war wichtig, dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben die letzten Wochen auch nach hinten schauen müssen. In der Bundesliga liegt alles eng beieinander, man kann schnell wieder unten reinrutschen. Wir können in Leverkusen völlig ohne Druck auftreten, zudem liegen uns spielerisch starke Gegner sehr.

EURE MEINUNG: Ist Hamburg auf dem Weg nach Europa?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig