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Manager Horst Heldt sprach nach dem 3:0-Sieg des FC Schalke über den VFL Wolfsburg mit Goal.com-Redakteur Daniel Uebber.

Gelsenkirchen. Horst Heldt, Manager des FC Schalke 04, war sichtlich zufrieden, als er sich nach dem 3:0-Sieg seines Teams über Felix Magaths VfL Wolfsburg den Fragen der Journalisten in der Mixed-Zone stellte. Gerade nach den beiden enttäuschenden Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf und Montpellier HSC freute er sich, dass die Mannschaft eine Reaktion gezeigt hatte. Goal.com war dabei:

Herr Heldt, wie erleichtert sind Sie heute, nach dem Sieg gegen Wolfsburg?

Horst Heldt: Das, was wir in den beiden Spielen zuvor vermissen haben lassen, haben wir heute gezeigt. Gerade zum Ende der englischen Woche, die richtig Kraft gekostet hat, hat die Mannschaft wirklich gefightet, hat sich in das Spiel hineingekämpft und nicht nachgelassen. Das freut mich natürlich. Und deshalb: Kompliment! Jetzt haben wir uns alle eine kleine Pause verdient.

Wann hatten Sie heute das Gefühl, dass es zum Sieg reicht?

Horst Heldt: Nach dem 2:0. Man hat das gespürt, dass wir weitermachen wollen. Heute gibt es nichts zu meckern. Es war kämpferisch eine tolle Leistung, jeder hat Gas gegeben und der Sieg war daher auch verdient.

Wie hat man die Spieler nach den beiden Unentschieden eingestimmt? Gab es da eine Unterredung oder hat man sie in Ruhe gelassen?

Horst Heldt: Wir haben natürlich die Sachen angesprochen, die nicht so liefen. Das Trainerteam hat sich da für heute auch Einiges einfallen lassen, aber das bleibt in der Kabine.

Ein kurzer Satz vielleicht zu Ibrahim Afellay, der heute sein erstes Tor gemacht hat?

Horst Heldt: Auch er hat einen Schritt nach vorne gemacht, war sehr präsent in der Offensive. Aber auch nach hinten: In der Defensive hat er gut mitgearbeitet und dazu ein schönes Tor gemacht. In der Situation hat er seine Klasse unter Beweis gestellt und es freut mich da für ihn persönlich, dass er da so einen sicheren Abschluss gezeigt hat bei seinem Treffer und Gas gegeben hat.

Jefferson Farfan hat auch Gas gegeben, fast schon eine Extra-Portion Gas, möchte man meinen. Wie ist das zu erklären?

Horst Heldt: Ja, Jeff hat auch ein richtig tolles Spiel gemacht, das kann man so sagen.

Wie haben Sie seinen Jubel gesehen, der ja Richtung Magath ging?

Horst Heldt: Er muss ja irgendwo hin laufen, ich würde sagen, er ist zu seinen Mitspielern gelaufen. Wir sollten es dabei belassen.

Heute gab es auch in puncto Fans nichts zu meckern?

Horst Heldt: Nein, natürlich nicht. Die Mannschaft gibt ja auch die Richtung für die Atmosphäre vor und da war unser Publikum heute natürlich begeistert. Das Publikum kann aber auch die Mannschaft begeistern – und das haben wir heute gesehen.

Eure Meinung: Kann Schalke nach der Länderspielpause auch gegen Dortmund bestehen?
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