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„Viel Kampf und Leidenschaft“ – Petric stolz auf die Leistung gegen Bayern
Wer hätte das gedacht? Der abstiegsbedrohte Hamburger SV stellt dem FC Bayern ein Bein im Titelrennen. Auf diese Leistung lässt sich in Hamburg aufbauen.
Von Daniel Jovanov
Hamburg. Die Stimmung in der Hamburger Imtech-Arena war selten so gut in dieser Saison, wie gegen den FC Bayern. „Bayern ist nervös!“ sangen die Anhänger der Rothosen im Chor, als ihre Mannschaft den Rekordmeister von Beginn an stark unter Druck setzte. Besonders im Defensivverhalten hat die Mannschaft von Thorsten Fink gegenüber der 1:5-Vorführung gegen Borussia Dortmund seine Lehren gezogen. Mladen Petric erklärt gegenüber Goal.com, warum es diesmal besser funktionierte.
Herr Petric, 1:1 gegen den FC Bayern. Können Sie mit dem Ergebnis angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein?
Mladen Petric: Im Großen und Ganzen können wir sicher zufrieden sein. Es ist trotzdem schade, weil wir lange das 1:0 gehalten haben und erst durch einen Standard den Ausgleich kassiert haben. Kurz vor Schluss wäre sogar noch das 2:1 drin gewesen.
Das Tor für die Bayern fiel durch einen Eckball, vor dem Sie ausgewechselt worden sind. Bis dahin haben Sie bei Standards des Gegners zwei, drei Bälle souverän rausgeköpft.
Petric (lacht): Ich habe nicht gesehen, wo genau der Ball hingekommen ist. Aber der Trainer hat danach gefragt, ob es nicht klüger gewesen wäre, nach der Ecke zu wechseln. Im Nachhinein kann man nicht sagen, ob es mit mir anders ausgegangen wäre.

Der HSV, den wir gegen die Bayern erlebt haben, hat mit dem von vor zwei Wochen gegen Dortmund überhaupt nichts mehr gemein. Ist diese Niederlage schon endgültig abgehakt?
Petric: Ich denke schon. Wir haben alle nach dem Spiel betont, dass wir uns gegen Dortmund wohl zu viel vorgenommen haben. Man ist mit einer großen Euphorie in die Rückrunde gestartet und hat sich viel vorgenommen. Durch den Sieg in Berlin haben wir wieder Selbstvertrauen tanken können. Heute haben wir uns von einer bessere Seite und viel Kampf und Leidenschaft gezeigt.
Wie gut ist das für die kommenden Aufgaben, die mit Köln, Bremen und Gladbach nicht einfacher werden?
Petric: Für das Selbstvertrauen ist diese Leistung natürlich auch eine Steigerung. Außerdem haben wir einen Punkt mehr und in dieser Saison bringt uns jeder Punkt weiter. Leider sind es nicht drei geworden, aber mit dem einen können wir sicher auch leben.
Eure Meinung: Überzeugende Leistung gegen den Rekordmeister – muss die Konkurrenz den HSV wieder ernst nehmen?
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