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Lukas Podolski nimmt den Abstiegskampf an
INTERVIEW – Nach dem 1:4 gegen Königsblau richten sich die Blicke erst einmal nach unten. Leitwolf Lukas Podolski nimmt den Abstiegskampf an.
Von Francois Duchateau
Bongarts
Köln. Für den 1. FC Köln kommt es derzeit knüppeldick: Am Samstag reichte Schalke 04 eine halbe Stunde, um die Solbakken-Elf auseinander zu nehmen, die auf Rang vierzehn rutschte, nur noch drei Zähler vom Relegationsplatz entfernt. Am Wochenende reisen die Domstädter zum Angstgegner nach Kaiserslautern, müssen im Kampf um die Klasse allerdings ohne Lukas Podolski auskommen. Der Nationalspieler verletzte sich am Samstag am Knöchel und wird bis zu vier Wochen pausieren müssen. Goal.com sprach nach dem Schalke-Match mit der Nummer zehn über die sportlich brenzlige Lage am Geißbockheim.
Herr Podolski, Sie haben am Samstag ihr 15. Saisontor geschossen, doch das dürfte nach der Niederlage gegen Schalke nur ein schwacher Trost gewesen sein.
Lukas Podolski: Ich hatte das 2:0 auf dem Fuß vor dem Halbzeitpfiff. Normal muss ich solche Dinger machen. Dann hätte man das Spiel, glaube ich, auch gewonnen. In der zweiten Hälfte haben wir zwei, drei Möglichkeiten, aber im Endeffekt zu wenig. Da haben wir eigentlich immer nur lange Bälle gespielt, und damit konnten wir den Schalkern eigentlich nie gefährlich werden. Da steht der Metzelder, der Matip, der Papadopoulos. Wir spielen hinten rum, spielen zum Torwart und der haut den Ball nach vorne. So wird man gegen eine Mannschaft wie Schalke nicht zu Möglichkeiten kommen. Das müssen wir verbessern.
Alles vom 1. FC Köln bei Goal.com
40 Gegentore – Köln stellt nach Freiburg die schlechteste Abwehr der Liga. Ist das System vielleicht zu riskant?
Lukas Podolski: Statistiken sind nicht immer falsch. Wir führen zur Halbzeit und geben das Spiel wieder völlig unnötig aus der Hand. Dann kriegen wir Gegentor zwei, drei und vier – und dann war es am Ende wieder vorbei. Ob das mit dem System zu tun hat, das weiß ich nicht. Das ist immer schwer zu sagen. Klar ist, dass wir in den nächsten Spielen anders auftreten müssen.
Jetzt geht es nach Kaiserslautern. Ist der FC im Abstiegskampf angekommen?
Lukas Podolski: Habe ich immer gesagt, dass wir uns zwischen Platz 18 und 10, 9 bewegen werden. Da stehen wir jetzt momentan. Jetzt geht es aber darum, die Niederlage zu verarbeiten, was nicht einfach wird, weil jetzt wieder viel Kritik auf uns zukommen wird. Aber damit muss man umgehen als Sportler. Wir müssen einfach versuchen, in Lautern anders aufzutreten.
Eure Meinung: Wie wird sich Köln im Abstiegskampf ohne Podolski schlagen?
Herr Podolski, Sie haben am Samstag ihr 15. Saisontor geschossen, doch das dürfte nach der Niederlage gegen Schalke nur ein schwacher Trost gewesen sein.
Lukas Podolski: Ich hatte das 2:0 auf dem Fuß vor dem Halbzeitpfiff. Normal muss ich solche Dinger machen. Dann hätte man das Spiel, glaube ich, auch gewonnen. In der zweiten Hälfte haben wir zwei, drei Möglichkeiten, aber im Endeffekt zu wenig. Da haben wir eigentlich immer nur lange Bälle gespielt, und damit konnten wir den Schalkern eigentlich nie gefährlich werden. Da steht der Metzelder, der Matip, der Papadopoulos. Wir spielen hinten rum, spielen zum Torwart und der haut den Ball nach vorne. So wird man gegen eine Mannschaft wie Schalke nicht zu Möglichkeiten kommen. Das müssen wir verbessern.
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40 Gegentore – Köln stellt nach Freiburg die schlechteste Abwehr der Liga. Ist das System vielleicht zu riskant?
Lukas Podolski: Statistiken sind nicht immer falsch. Wir führen zur Halbzeit und geben das Spiel wieder völlig unnötig aus der Hand. Dann kriegen wir Gegentor zwei, drei und vier – und dann war es am Ende wieder vorbei. Ob das mit dem System zu tun hat, das weiß ich nicht. Das ist immer schwer zu sagen. Klar ist, dass wir in den nächsten Spielen anders auftreten müssen.
Jetzt geht es nach Kaiserslautern. Ist der FC im Abstiegskampf angekommen?
Lukas Podolski: Habe ich immer gesagt, dass wir uns zwischen Platz 18 und 10, 9 bewegen werden. Da stehen wir jetzt momentan. Jetzt geht es aber darum, die Niederlage zu verarbeiten, was nicht einfach wird, weil jetzt wieder viel Kritik auf uns zukommen wird. Aber damit muss man umgehen als Sportler. Wir müssen einfach versuchen, in Lautern anders aufzutreten.
Eure Meinung: Wie wird sich Köln im Abstiegskampf ohne Podolski schlagen?
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