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EXKLUSIV – Nach dem Testspiel der Niederlande gegen Österreich sprach Goal.com mit dem neuen Milan-Star Urby Emanuelson. Er verriet die größten Unterschiede zwischen der Ehrendivision und der Serie A sowie seine Ziele und sprach über seine neuen Mitspieler.

(jor) Mailand/Eindhoven. Er ist angekommen beim AC Mailand. Und nicht nur das – Urby Emanuelson fühlt sich bei den „Rossoneri“ nach ein paar Wochen bereits pudelwohl, wie er Goal.com im exklusiven Interview verriet.

Noch im Hotel untergebracht


„Ich genieße es wirklich sehr in Italien. Ich verstehe schon etwas italienisch und kann so die meisten Sachen, die um mich herum geschehen nachvollziehen. Noch wohne ich in einem Hotel, bin aber guter Dinge, dass ich bald einen feste Bleibe finde.“, beschreibt der 24-Jährige seine Eingewöhnungsphase in der Metropole der Lombardei.

„Werde mit vielen neuen Sachen konfrontiert“


Vor allem bei  seinem neuen Arbeitgeber fühlt sich der linke Mittelfeldspieler, der im Januar-Transferfenster für eine Ablöse von 1,7 Millionen von Ajax nach Italien wechselte, sich bestens aufgehoben, gerät regelrecht ins Schwärmen über Klub und Mitspieler. „Es gibt einen großen Unterschied zwichen Ajax und dem AC Mailand. In Milanello wird im Trainingszentrum alles dafür getan, um sicherzustellen, dass du topfit und voll einsatzbereit bist. Das ist in Amsterdam nicht so. Ich werde hier mit vielen neuen Sachen konfrontiert“, so Emanuelson über seinen Lernprozess.

Von Zusammenhalt im Team begeistert


Auch der Zusammenhalt bei den „Rossoneri“ sei beeindruckend. „Milan hat viele großartige Spieler. Die Jungs sind wirklich sehr hilfsbereit und tun alles, damit ich mich wohl fühle. Wir haben ein tolles Team und es ist wie in einer großen Familie. Das ist eine sehr angenehme Erfahrung“, ließ der Mann mit Wurzeln aus dem Surinam wissen.



„An neue Umgebung anpassen und Erfahrung gewinnen“

Sportlich hat sich der Techniker ebenfalls gut eingefügt, kam bereits in drei Serie-A sowie einer Coppa-Italia-Begegnung zum Einsatz. Milan sehe ihn als wichtigen Akteur für die Zukunft. „Sie haben mir zugesichert, dass ich die Chance bekomme, mich langsam an meine neue Umgebung anzupassen und Erfahrung in der Serie A zu gewinnen. In den bisherigen Spielen habe ich ein gutes Gefühl verspürt. Der Unterschied in der Spielstärke gegenüber der Ehrendivision ist natürlich groß. Man darf den kleinen Teams keinen Raum gewähren, sondern muss sein eigenes Spiel durchbringen. Es liegt nun an mir, wie viel Einsatzzeit ich in nächster Zeit erhalten werde“, blickt der 13-malige Nationalspieler, der in Mailand einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 unterzeichnete, hoffnungsfroh in die Zukunft.

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