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1. FC Köln: U-17-Europameister Basala-Mazana wittert seine Chance auf rechts (exklusiv)
EXKLUSIV - Die Rechtsverteidigerposition bleibt weiterhin das große Fragezeichen beim 1. FC Köln. Michael Meier hat zwar mit den beiden Kandidaten Albin Ebondo und Anthony Vanden Borre verhandelt, doch die Domstädter sahen letztendlich in ihnen keine Verstärkung. „Es bringt ja nichts einen Spieler zu holen, der so gut wie Ehret und Brecko ist. Er muss unsere Qualität anheben“, begründet der Manager, warum man trotz Einigung mit dem Belgier Vanden Borre in letzter Minute den Deal platzen ließ. Ebondo zog eine Karrierefortsetzung beim AS St. Etienne vor. Das Problem bleibt. Hat der FC die Lösung bereits in Haus?
Von Francois DUCHATEAU
Köln. Es sieht nach den jüngsten Entwicklungen so aus, als wären die Personalplanungen beim 1. FC Köln für die neue Saison zunächst abgeschlossen, auch auf der rechten Seite. Vielleicht reagiert der Verein auch auf die rasche Genesung von Christopher Schorch, der zwar nicht mit ins Trainingslager fuhr, allerdings zum Saisonstart bereits wieder fit sein möchte. Miso Brecko behält also weiterhin seine Pole Position und übt mit Technik-Trainer Thomas „Icke“ Hässler fleißig an seiner Flankenschwäche. Zvonimir Soldo und Manager Meier schauen sich die Situation scheinbar noch eine Weile an. Reagieren kann der Verein immer noch, das Transferfenster hat bis Ende August geöffnet. Meier bestätigte medial, dass man den Markt zumindest weiter im Auge behält, vielleicht ergibt sich noch eine prominente Leihmöglichkeit kurz vor Deadline.
„Ben“ hat mit WM-Teilnehmer Stoch keine Mühe
Diese Haltung passt zum geplanten Umbruch bei den „Geißböcken“, die sich ein wenig von Jogi Löw haben anstecken lassen und junge Hoffnungsträger in den Multi-Kulti-Kader integrieren wollen. Der Grund für Meiers Zögern könnte die rasche Entwicklung von Bienvenue Basala-Mazana sein. Das Eigengewächs gilt als eines der größten Talente der Bundesrepublik, wurde 2009 mit Deutschlands U-17 Europameister und ist – Außenverteidiger. Mühelos ließ der 18-Jährige neulich im Test gegen Fenerbahçe Istanbul WM-Dribbler Miroslav Stoch stehen. Doch der bescheidene „Ben“, wie er in der Mannschaft gerufen wird, lässt sich von solchen Namen nicht blenden und bleibt auf dem Boden. „Auf jeden Fall. Ich versuche immer mein Bestes zu geben, egal wer das ist“, stapelt er im exklusiven Interview mit Goal.com tief.
Exklusiv: Adam Matuschyk träumt von Stammplatz beim 1. FC Köln
Günstiger hätte die Vorbereitung für Bienvenue Basala-Mazana nicht laufen können. Durch den längeren WM-Urlaub von Miso Brecko und Schorchs Reha konnte das Juwel sich auf der rechten Seite zeigen und schon die Abläufe mit den A-Kollegen einstudieren. „Ja, die Mannschaft arbeitet sehr gut. Jeder ackert für den anderen, es wird gut gepresst und viel mehr Bälle erobert. Ich bin zufrieden.“ Im Gegensatz zu Europameister-Freund Reinhold Yabo („Ray“) kam „Ben“ vergangene Spielzeit nicht zu seinem Bundesliga-Debüt. Umso härter trainiert er nun für sein großes Ziel und bleibt selbstkritisch: „Man kann immer besser spielen, denke ich. Das ist auch das Ziel. Aber es gibt noch viele Testspiele und Trainingseinheiten in der Vorbereitung, da kann man sich zeigen. Ganz zufrieden ist man nie. Aber das bisher war in Ordnung.“ Vor allem Kevin McKenna arbeitet wie ein Mentor mit dem Youngster und gibt auf dem Platz viele Tipps und Anweisungen, auch wenn diese manchmal laut übers Grün gemotzt werden. „Auf jeden Fall ist das wichtig. Wenn man so viele junge Spieler hat, muss einer diese an die Hand nehmen. McKenna ist auf dem Platz wie ein zweiter Kapitän und er hat diese Rolle gut übernommen. Er hilft wo er kann.“

Basala-Mazana möchte in der Bundesliga zeigen, dass er ein Offensivverteidiger ist
In Anbetracht der Lage scheint es kein Zufall zu sein, dass Bens Lieblingsposition aktuell größte Baustelle beim 1. FC Köln ist und die Offiziellen zögerlich agieren, was Neuverpflichtungen angeht. „Ja, Rechtsverteidiger ist die Position, die ich gerne haben wollen würde, also die ich in meiner Karriere beim 1. FC Köln gerne spielen wollen würde. Ich kann aber auch linker Verteidiger spielen. Die Außen auf jeden Fall.“ Die sollen unter Soldo in der neuen Saison eine ganz besondere Rolle zugeschrieben bekommen und auch die offensiven Flanken bedienen. Kein Problem für den Juniorennationalspieler Jahrgang 1992: „Ich denke, wenn ich weiter das Vertrauen vom Trainer bekomme, und wenn ich ihn so höre und weiter den Ratschlägen des Stabs folge, dann besteht die Chance, dass ich diese Saison vielleicht mal in der Bundesliga schnuppern kann. Da möchte ich zeigen, dass ich ein Offensivverteidiger bin, denn ich denke das bin ich. Ich muss noch viel lernen und bin bereit dazu. Ich freue mich, hier zu sein. Und ich hoffe für die Zukunft, dass dies die Position ist, die ich irgendwann einmal beim Verein einnehmen kann. Mein Saisonziel ist es, Minuten in der Bundesliga zu bekommen.“ In dem Zusammenhang hat Basala natürlich die Schreie nach Neuzugängen für die rechte Seite mitbekommen. Die verunsichern Lottners Liebling jedoch nicht: „Man muss immer mit Konkurrenz rechnen. Die ist immer da und das ist auch gut so. Ich bin jung, kann noch viel lernen, auch von der Konkurrenz. Ich versuche mich zu entwickeln und dann werden wir sehen.“
Eure Meinung: Sollte Köln Basala-Mazana eine Chance geben?
„Ben“ hat mit WM-Teilnehmer Stoch keine Mühe
Diese Haltung passt zum geplanten Umbruch bei den „Geißböcken“, die sich ein wenig von Jogi Löw haben anstecken lassen und junge Hoffnungsträger in den Multi-Kulti-Kader integrieren wollen. Der Grund für Meiers Zögern könnte die rasche Entwicklung von Bienvenue Basala-Mazana sein. Das Eigengewächs gilt als eines der größten Talente der Bundesrepublik, wurde 2009 mit Deutschlands U-17 Europameister und ist – Außenverteidiger. Mühelos ließ der 18-Jährige neulich im Test gegen Fenerbahçe Istanbul WM-Dribbler Miroslav Stoch stehen. Doch der bescheidene „Ben“, wie er in der Mannschaft gerufen wird, lässt sich von solchen Namen nicht blenden und bleibt auf dem Boden. „Auf jeden Fall. Ich versuche immer mein Bestes zu geben, egal wer das ist“, stapelt er im exklusiven Interview mit Goal.com tief.
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Günstiger hätte die Vorbereitung für Bienvenue Basala-Mazana nicht laufen können. Durch den längeren WM-Urlaub von Miso Brecko und Schorchs Reha konnte das Juwel sich auf der rechten Seite zeigen und schon die Abläufe mit den A-Kollegen einstudieren. „Ja, die Mannschaft arbeitet sehr gut. Jeder ackert für den anderen, es wird gut gepresst und viel mehr Bälle erobert. Ich bin zufrieden.“ Im Gegensatz zu Europameister-Freund Reinhold Yabo („Ray“) kam „Ben“ vergangene Spielzeit nicht zu seinem Bundesliga-Debüt. Umso härter trainiert er nun für sein großes Ziel und bleibt selbstkritisch: „Man kann immer besser spielen, denke ich. Das ist auch das Ziel. Aber es gibt noch viele Testspiele und Trainingseinheiten in der Vorbereitung, da kann man sich zeigen. Ganz zufrieden ist man nie. Aber das bisher war in Ordnung.“ Vor allem Kevin McKenna arbeitet wie ein Mentor mit dem Youngster und gibt auf dem Platz viele Tipps und Anweisungen, auch wenn diese manchmal laut übers Grün gemotzt werden. „Auf jeden Fall ist das wichtig. Wenn man so viele junge Spieler hat, muss einer diese an die Hand nehmen. McKenna ist auf dem Platz wie ein zweiter Kapitän und er hat diese Rolle gut übernommen. Er hilft wo er kann.“

Basala-Mazana möchte in der Bundesliga zeigen, dass er ein Offensivverteidiger ist
In Anbetracht der Lage scheint es kein Zufall zu sein, dass Bens Lieblingsposition aktuell größte Baustelle beim 1. FC Köln ist und die Offiziellen zögerlich agieren, was Neuverpflichtungen angeht. „Ja, Rechtsverteidiger ist die Position, die ich gerne haben wollen würde, also die ich in meiner Karriere beim 1. FC Köln gerne spielen wollen würde. Ich kann aber auch linker Verteidiger spielen. Die Außen auf jeden Fall.“ Die sollen unter Soldo in der neuen Saison eine ganz besondere Rolle zugeschrieben bekommen und auch die offensiven Flanken bedienen. Kein Problem für den Juniorennationalspieler Jahrgang 1992: „Ich denke, wenn ich weiter das Vertrauen vom Trainer bekomme, und wenn ich ihn so höre und weiter den Ratschlägen des Stabs folge, dann besteht die Chance, dass ich diese Saison vielleicht mal in der Bundesliga schnuppern kann. Da möchte ich zeigen, dass ich ein Offensivverteidiger bin, denn ich denke das bin ich. Ich muss noch viel lernen und bin bereit dazu. Ich freue mich, hier zu sein. Und ich hoffe für die Zukunft, dass dies die Position ist, die ich irgendwann einmal beim Verein einnehmen kann. Mein Saisonziel ist es, Minuten in der Bundesliga zu bekommen.“ In dem Zusammenhang hat Basala natürlich die Schreie nach Neuzugängen für die rechte Seite mitbekommen. Die verunsichern Lottners Liebling jedoch nicht: „Man muss immer mit Konkurrenz rechnen. Die ist immer da und das ist auch gut so. Ich bin jung, kann noch viel lernen, auch von der Konkurrenz. Ich versuche mich zu entwickeln und dann werden wir sehen.“
Eure Meinung: Sollte Köln Basala-Mazana eine Chance geben?
Goal.com-Flutlicht
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