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„Smalltalk mit Messi, Cristiano Ronaldo und Torres“ - TV-Moderator Rainer Maria Salzgeber im exklusiven Interview
Für seine Moderationen anlässlich der EURO 2008 erhielt er den Schweizer TV-Preis in der Kategorie „Star National“. Zudem wurde er zum Ende des Jahres 2008 zum Schweizer „Sportjournalisten des Jahres“ ausgezeichnet. Der Mann hat viel zu erzählen!
Ein Interview von Stefan BOKOR
Zürich. Rainer Maria Salzgeber vom Schweizer Fernsehen hat schon so manchen Superstar vor dem Mikrophon gehabt. Im zweiten Teil unseres Interviews plauderten wir mit dem TV-Journalisten über die Chancen der Schweiz, über Ottmar Hitzfeld und natürlich auch über die Superstars Cristiano Ronaldo oder Fernando Torres.
Zu Teil 1 des Interviews: „WM-Euphorie ist noch nicht spürbar“
Du hast schon die WM 2006 moderiert, bei der EM 2008 warst Du der Hauptverantwortliche fürs SF. Wie siehst Du die Entwicklung der Schweizer Nationalmannschaft?
Rainer Maria Salzgeber: Die Mannschaft hat schon bei der WM 2006 Qualität gehabt, um weit zu kommen, jedoch nicht die Erfahrung. Die WM 2006 war sicherlich gut, aber jetzt will man mehr, da alle Spieler in diesen voer Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Die Taktik, wie auch der Trainer haben gewechselt, was sicher das wichtigste Puzzleteil der Mannschaft ist. Hitzfeld ist einer der besten Trainer der Welt. Er ist ein klasse Typ, sehr sympathisch, sehr ruhig und er hat definitiv das Wort im Team. Seine Art und Weise gefällt mir und jede Sache begründet er zu Recht. Er weiß, wen und warum er ihn aufstellen muss, sein Wort ist das letzte im Team. Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zwischen dem Team von 2006 und 2008. Mit der Erfahrung und der Qualität, die sie bereits hatten, können sie sehr weit kommen. Das Kollektiv muss stimmen.
Wen siehst Du als Schlüsselspieler in der Mannschaft?
Salzgeber: In der Vergangenheit wurde das Wort ,,Schlüsselspieler‘‘ zu sehr fokussiert. Jetzt ist das nicht mehr so, was ich absolut richtig finde. Das Gesamtpaket muss stimmen, ein Mann kann vielleicht vieles bewirken, aber nicht gegen elf Leute spielen. Vor allem die Schweiz, die ja eigentlich keine Weltklassefußballer besitzt, muss zusammenhalten, um einen guten Fußball spielen zu können. Für mich ist definitiv die ganze Mannschaft der Schlüsselspieler. In England kannst du vielleicht Rooney und Gerrard erwähnen, in Frankreich Ribery oder in Portugal Cristiano Ronaldo. Trotzdem hält dies nicht das ganze Team zusammen. Spanien besitzt viele Superstars wie Iniesta, Xavi und Torres. Hätten sie bei der EM für sich gespielt, wäre Spanien nie Europameister geworden. Fußball ist ein Sport des Kollektivs und so sollte man ihn auch spielen.
Welche Mannschaft ist für Dich der Favorit auf den Titel und welche Mannschaft könnte vielleicht bei der WM überraschen?
Salzgeber: Ich denke Spanien wird das Rennen machen. Mich würde es freuen, wenn zwischen Spanien und Brasilien der WM-Titel entschieden wird. Natürlich sind da auch Mitfavoriten wie Frankreich oder Deutschland, jedoch zweifle ich an einem Triumph von diesen Mannschaften, obwohl sie Turniermannschaften sind. England wäre mein Geheimtipp. Mit Fabio Capello hat England endlich einen intelligenten Trainer (lacht). Auf die Afrikaner würde ich gar nicht setzen. In den vergangenen Jahren sprach man immer, wie Kamerun alle besiegen und den Weltmeistertitel holen wird. Dann war es Nigeria und jetzt soll es die Elfenbeinküste und Ghana sein. Daran zweifle ich sehr.
Du hast schon viele Stars interviewt, mit ihnen zusammen moderiert und einen Smalltalk gehabt. Was kannst Du uns über die Superstars verraten?
Salzgeber: In Basel habe ich mit Zidane, Beckham und Ronaldo ein Interview geführt. Alle waren sehr angenehm. Das Problem bei denen ist einfach das Umfeld. Das Umfeld macht sie so wie sie sind. Sobald ein Journalist weiß, dass Beckham oder Ronaldo zum Interview kommen, da wird durch den ganzen Gang geschrien. Bei der FIFA-Gala hatte ich Smalltalk mit Messi, Cristiano Ronaldo und Torres. Alle waren ganz offen und angenehm. Das war wirklich toll. Urteilen über einzelne Menschen möchte ich aber nicht.
Und zum Schluss Deine Tipps für die Schweizer Spiele.
Salzgeber: Also warte Mal, das habe ich mir so ausgerechnet (lacht). Die Schweiz verliert knapp oder holt sogar gegen Spanien im ersten Spiel ein Unentschieden. Chile gewinnt gegen Honduras. Im zweiten Spiel gewinnt die Schweiz gegen Honduras und die Spanier schlagen Chile und somit sind sie schon im Achtelfinale. Dann braucht nur noch die Schweiz ein Unentschieden gegen Chile und dann wird Brasilien im Achtelfinale leider Pech haben und auf die Schweiz treffen (lacht).
Zürich. Rainer Maria Salzgeber vom Schweizer Fernsehen hat schon so manchen Superstar vor dem Mikrophon gehabt. Im zweiten Teil unseres Interviews plauderten wir mit dem TV-Journalisten über die Chancen der Schweiz, über Ottmar Hitzfeld und natürlich auch über die Superstars Cristiano Ronaldo oder Fernando Torres.
Zu Teil 1 des Interviews: „WM-Euphorie ist noch nicht spürbar“
Du hast schon die WM 2006 moderiert, bei der EM 2008 warst Du der Hauptverantwortliche fürs SF. Wie siehst Du die Entwicklung der Schweizer Nationalmannschaft?
Rainer Maria Salzgeber: Die Mannschaft hat schon bei der WM 2006 Qualität gehabt, um weit zu kommen, jedoch nicht die Erfahrung. Die WM 2006 war sicherlich gut, aber jetzt will man mehr, da alle Spieler in diesen voer Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Die Taktik, wie auch der Trainer haben gewechselt, was sicher das wichtigste Puzzleteil der Mannschaft ist. Hitzfeld ist einer der besten Trainer der Welt. Er ist ein klasse Typ, sehr sympathisch, sehr ruhig und er hat definitiv das Wort im Team. Seine Art und Weise gefällt mir und jede Sache begründet er zu Recht. Er weiß, wen und warum er ihn aufstellen muss, sein Wort ist das letzte im Team. Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zwischen dem Team von 2006 und 2008. Mit der Erfahrung und der Qualität, die sie bereits hatten, können sie sehr weit kommen. Das Kollektiv muss stimmen.
Wen siehst Du als Schlüsselspieler in der Mannschaft?
Salzgeber: In der Vergangenheit wurde das Wort ,,Schlüsselspieler‘‘ zu sehr fokussiert. Jetzt ist das nicht mehr so, was ich absolut richtig finde. Das Gesamtpaket muss stimmen, ein Mann kann vielleicht vieles bewirken, aber nicht gegen elf Leute spielen. Vor allem die Schweiz, die ja eigentlich keine Weltklassefußballer besitzt, muss zusammenhalten, um einen guten Fußball spielen zu können. Für mich ist definitiv die ganze Mannschaft der Schlüsselspieler. In England kannst du vielleicht Rooney und Gerrard erwähnen, in Frankreich Ribery oder in Portugal Cristiano Ronaldo. Trotzdem hält dies nicht das ganze Team zusammen. Spanien besitzt viele Superstars wie Iniesta, Xavi und Torres. Hätten sie bei der EM für sich gespielt, wäre Spanien nie Europameister geworden. Fußball ist ein Sport des Kollektivs und so sollte man ihn auch spielen.
Welche Mannschaft ist für Dich der Favorit auf den Titel und welche Mannschaft könnte vielleicht bei der WM überraschen?
Salzgeber: Ich denke Spanien wird das Rennen machen. Mich würde es freuen, wenn zwischen Spanien und Brasilien der WM-Titel entschieden wird. Natürlich sind da auch Mitfavoriten wie Frankreich oder Deutschland, jedoch zweifle ich an einem Triumph von diesen Mannschaften, obwohl sie Turniermannschaften sind. England wäre mein Geheimtipp. Mit Fabio Capello hat England endlich einen intelligenten Trainer (lacht). Auf die Afrikaner würde ich gar nicht setzen. In den vergangenen Jahren sprach man immer, wie Kamerun alle besiegen und den Weltmeistertitel holen wird. Dann war es Nigeria und jetzt soll es die Elfenbeinküste und Ghana sein. Daran zweifle ich sehr.
Du hast schon viele Stars interviewt, mit ihnen zusammen moderiert und einen Smalltalk gehabt. Was kannst Du uns über die Superstars verraten?
Salzgeber: In Basel habe ich mit Zidane, Beckham und Ronaldo ein Interview geführt. Alle waren sehr angenehm. Das Problem bei denen ist einfach das Umfeld. Das Umfeld macht sie so wie sie sind. Sobald ein Journalist weiß, dass Beckham oder Ronaldo zum Interview kommen, da wird durch den ganzen Gang geschrien. Bei der FIFA-Gala hatte ich Smalltalk mit Messi, Cristiano Ronaldo und Torres. Alle waren ganz offen und angenehm. Das war wirklich toll. Urteilen über einzelne Menschen möchte ich aber nicht.
Und zum Schluss Deine Tipps für die Schweizer Spiele.
Salzgeber: Also warte Mal, das habe ich mir so ausgerechnet (lacht). Die Schweiz verliert knapp oder holt sogar gegen Spanien im ersten Spiel ein Unentschieden. Chile gewinnt gegen Honduras. Im zweiten Spiel gewinnt die Schweiz gegen Honduras und die Spanier schlagen Chile und somit sind sie schon im Achtelfinale. Dann braucht nur noch die Schweiz ein Unentschieden gegen Chile und dann wird Brasilien im Achtelfinale leider Pech haben und auf die Schweiz treffen (lacht).
Goal.com-Flutlicht
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