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Werder-Manager Klaus Allofs: „Stehen zurecht auf Platz 6!“ (Teil2)
„Es ist ein weiter Weg, bis man am Ende ganz vorne ist und bis man es einmal hinbekommt, konstant über eine Saison gute Leistungen abzurufen“, erklärte Werder-Manager Klaus Allofs. In Bremen blickt die Schaaf-Elf auf eine gute Hinrunde, die zum Schluss einen kleinen Dämpfer erhielt. „Wenn sinnvolle Dinge möglich sind“, würden die Bremer sogar auf dem Transfermarkt zuschlagen. Nach dem Nordderby in Hamburg stellte sich Klaus Allofs den Fragen der Journalisten.
Vor Ort vom Nordderby
berichtete Sebastian HEIER
Hamburg. Der Kältegipfel in Hamburg liegt nun schon einige Tage zurück. Goal.com war für Euch live vor Ort beim 91. Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen.
Nach dem Spielende stellte sich Werder-Manager Klaus Allofs den Fragen der Journalisten – dabei ging es nicht nur um das Derby gegen den HSV, sondern auch um die Bundesliga-Rückrunde, die Meisterschaftsambitionen, eventuelle Neuverpflichtungen und um vieles mehr. Hier gibt es den zweiten Teil…
Sie sind nun in der Tabelle auf Platz 6, würden Sie sagen, dass Werder Bremen dort zurecht steht?
Klaus Allofs: Man steht immer zurecht da, wo man ist. Wir haben es in den letzten beiden Spielen nicht geschafft uns durchzusetzen, das heißt, dass wir ein paar Dinge nicht richtig gemacht haben. Wie ich schon ein paar Mal gesagt habe, wir müssen besser werden, um am Ende auch eine Chance zu haben ganz oben mit dabei zu sein. Für uns ist das nichts Neues, aber wir müssen ja trotzdem dann immer bremsen, wenn man ein paar Spiele gut spielt und einige Spieler gut spielen. Es wird natürlich sehr schnell Lob über alle ausgeschüttet und das sollte man erst machen, wenn die Hinrunde vorbei ist und dann kann man auch einmal ein Fazit ziehen, aber nicht so frühzeitig – es ist ein weiter Weg, bis man am Ende ganz vorne ist und bis man es einmal hinbekommt, konstant über eine Saison gute Leistungen abzurufen.
War das vielleicht das große Problem in den vergangenen Wochen? – Immerhin gab es viel Lob für einzelne Spieler…
Klaus Allofs: Ob das nun am Lob gelegen hat, weiß ich nicht. Tatsache ist, dass wir die Dinge nicht mehr so umgesetzt haben, wie vorher.
Ist es vielleicht ein Vorteil für Werder Bremen, dass die Winterpause in dieser Saison nicht so lang ist?
Klaus Allofs: Das ist mir eigentlich egal, wie lange die Winterpause ist. Das einzig, was man machen kann, ist sich vernünftig vorzubereiten. Mit frischen Kräften und mit den richtigen Gedanken sollte man dann in die Rückrunde gehen und das werden wir versuchen, egal ob die Pause fünf oder sechs Wochen lang ist.
Denken Sie denn, dass Werder Bremen in der Rückrunde noch einmal ganz oben angreifen kann?
Klaus Allofs: In dieser Liga ist ja alles möglich. Es ist alles möglich, aber ich sage es noch einmal, das ist nur möglich, wenn wir die Dinge konstant besser machen.
Was werden Sie tun, um genau diese Dinge in die Köpfe der Spieler zu bekommen?
Klaus Allofs: Wir werden natürlich in der Vorbereitung die Dinge wieder trainieren, wir werden Gespräche führen, und so weiter – das ist ja diese ständige Arbeit, die geleistet werden muss, eben die Spieler zu verbessern, dass sie als einzelne Spieler besser funktionieren und als Mannschaft besser funktionieren.
Sie hatten gegen Hamburg vier gelernte Innenverteidiger in der Abwehrreihe. Sebastian Prödl hat sich gegen den HSV sehr schwer getan - ist das vielleicht auch noch einmal ein Signal für Sie, die Kadersituation zu überprüfen und dann vielleicht sogar im Januar auf dem Transfermarkt zu reagieren?
Klaus Allofs: Wenn sinnvolle Dinge möglich sind, warum nicht?! Bei Sebastian Prödl muss man sagen, dass es nicht seine Position ist und hinzu kommt, dass er aktuell über keine ideale körperliche Verfassung verfügt und nicht bei 100 Prozent ist, hinzu kommt die mangelnde Spielpraxis, das ist natürlich alles nicht ideal. Wir werden trotzdem schauen, ob wir etwas Sinnvolles machen können.
Gezielt auf der Position?
Klaus Allofs: Vielleicht auf der Außenverteidigerposition. Normalerweise haben wir ja größeren Bedarf auf der linken Seite. Petri Pasanen kann rechts spielen und Clemens Fritz auch, da haben wir schon einige Möglichkeiten. Auf der anderen Seite ist es dann nicht so üppig. Ich hoffe, dass wir dort in der Winterpause etwas finden werden, dann wäre es natürlich sinnvoll, dort etwas zu machen.
HIER: Werder-Manager Klaus Allofs: „Wir können Meister werden!“ (Teil1)
Eure Meinung: Wen sollte Werder Bremen für die Rückrunde verpflichten? Auf welchen Position ist Bedarf?
berichtete Sebastian HEIER
Hamburg. Der Kältegipfel in Hamburg liegt nun schon einige Tage zurück. Goal.com war für Euch live vor Ort beim 91. Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen.
Nach dem Spielende stellte sich Werder-Manager Klaus Allofs den Fragen der Journalisten – dabei ging es nicht nur um das Derby gegen den HSV, sondern auch um die Bundesliga-Rückrunde, die Meisterschaftsambitionen, eventuelle Neuverpflichtungen und um vieles mehr. Hier gibt es den zweiten Teil…
Sie sind nun in der Tabelle auf Platz 6, würden Sie sagen, dass Werder Bremen dort zurecht steht?
Klaus Allofs: Man steht immer zurecht da, wo man ist. Wir haben es in den letzten beiden Spielen nicht geschafft uns durchzusetzen, das heißt, dass wir ein paar Dinge nicht richtig gemacht haben. Wie ich schon ein paar Mal gesagt habe, wir müssen besser werden, um am Ende auch eine Chance zu haben ganz oben mit dabei zu sein. Für uns ist das nichts Neues, aber wir müssen ja trotzdem dann immer bremsen, wenn man ein paar Spiele gut spielt und einige Spieler gut spielen. Es wird natürlich sehr schnell Lob über alle ausgeschüttet und das sollte man erst machen, wenn die Hinrunde vorbei ist und dann kann man auch einmal ein Fazit ziehen, aber nicht so frühzeitig – es ist ein weiter Weg, bis man am Ende ganz vorne ist und bis man es einmal hinbekommt, konstant über eine Saison gute Leistungen abzurufen.
War das vielleicht das große Problem in den vergangenen Wochen? – Immerhin gab es viel Lob für einzelne Spieler…
Klaus Allofs: Ob das nun am Lob gelegen hat, weiß ich nicht. Tatsache ist, dass wir die Dinge nicht mehr so umgesetzt haben, wie vorher.
Ist es vielleicht ein Vorteil für Werder Bremen, dass die Winterpause in dieser Saison nicht so lang ist?
Klaus Allofs: Das ist mir eigentlich egal, wie lange die Winterpause ist. Das einzig, was man machen kann, ist sich vernünftig vorzubereiten. Mit frischen Kräften und mit den richtigen Gedanken sollte man dann in die Rückrunde gehen und das werden wir versuchen, egal ob die Pause fünf oder sechs Wochen lang ist.
Denken Sie denn, dass Werder Bremen in der Rückrunde noch einmal ganz oben angreifen kann?
Klaus Allofs: In dieser Liga ist ja alles möglich. Es ist alles möglich, aber ich sage es noch einmal, das ist nur möglich, wenn wir die Dinge konstant besser machen.
Was werden Sie tun, um genau diese Dinge in die Köpfe der Spieler zu bekommen?
Klaus Allofs: Wir werden natürlich in der Vorbereitung die Dinge wieder trainieren, wir werden Gespräche führen, und so weiter – das ist ja diese ständige Arbeit, die geleistet werden muss, eben die Spieler zu verbessern, dass sie als einzelne Spieler besser funktionieren und als Mannschaft besser funktionieren.
Sie hatten gegen Hamburg vier gelernte Innenverteidiger in der Abwehrreihe. Sebastian Prödl hat sich gegen den HSV sehr schwer getan - ist das vielleicht auch noch einmal ein Signal für Sie, die Kadersituation zu überprüfen und dann vielleicht sogar im Januar auf dem Transfermarkt zu reagieren?
Klaus Allofs: Wenn sinnvolle Dinge möglich sind, warum nicht?! Bei Sebastian Prödl muss man sagen, dass es nicht seine Position ist und hinzu kommt, dass er aktuell über keine ideale körperliche Verfassung verfügt und nicht bei 100 Prozent ist, hinzu kommt die mangelnde Spielpraxis, das ist natürlich alles nicht ideal. Wir werden trotzdem schauen, ob wir etwas Sinnvolles machen können.
Gezielt auf der Position?
Klaus Allofs: Vielleicht auf der Außenverteidigerposition. Normalerweise haben wir ja größeren Bedarf auf der linken Seite. Petri Pasanen kann rechts spielen und Clemens Fritz auch, da haben wir schon einige Möglichkeiten. Auf der anderen Seite ist es dann nicht so üppig. Ich hoffe, dass wir dort in der Winterpause etwas finden werden, dann wäre es natürlich sinnvoll, dort etwas zu machen.
HIER: Werder-Manager Klaus Allofs: „Wir können Meister werden!“ (Teil1)
Eure Meinung: Wen sollte Werder Bremen für die Rückrunde verpflichten? Auf welchen Position ist Bedarf?
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