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Exklusiv-Interview mit Boudewijn Zenden: „Darum habe ich bei Sunderland unterschrieben“
EXKLUSIV – Boudewijn Zenden ist wieder unter der Haube. Der Flügelspieler kehrt zurück in die Premier League und trägt ab sofort das Trikot von Sunderland. Goal.com-Frankreich sprach mit dem Holländer über seinen Wechsel und seine Rückehr auf die Insel.
Ein Interview von Marie Ange KOSTOFF und Alexandre WALRAEVENS – Goal.com/Frankreich
Übersetzt von François DUCHATEAU
Sunderland. Bereits am Wochenende wurde der Niederländer bei seinem neuen Club eingewechselt und spielte gut eine halbe Stunde – ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein, den FC Liverpool. Doch der Flügelflitzer ging als Sieger vom Platz nachdem seine Kollegen in Durchgang eins durch ein kurioses Wasserball-Tor in Führung gingen. Wenige Stunden vor seinem Wechsel äußerte sich Boudewijn Zenden EXKLUSIV gegenüber Goal.com zu seinen Beweggründen. Warum hat er sich für die „Black Cats“ entschieden? Der Maastrichter ist jedenfalls glücklich, wieder in der Premier League zu sein.
Boudewijn, warum fiel die Wahl auf Sunderland?
Boudewijn Zenden: Ich wollte sehr gerne zurück nach England und in die Premier League. Manager Steve Bruce lud mich zehn Tage zum Probetraining ein, um zu sehen, wie ich mich beim Verein fühlen würde und auch, um meinen physischen Zustand zu checken. Alles lief sehr gut, weswegen wir ein Gespräch folgen ließen über einen möglichen Vertrag. Letztendlich haben wir eine Einigung gefunden.
Gab es auch Kontakt mit anderen Clubs?
Boudewijn Zenden: Natürlich hatte ich mit mehreren anderen Vereinen Kontakt. Aber zu keinem Zeitpunkt hatte ich so ein gutes Gefühl bekommen. Es blieb eine schwierige Wahl, die man machen muss. Und wenn man nicht 100% davon überzeugt ist, muss man es einfach lassen. Hier bei Sunderland bekam ich das Gefühl, dass ich auf dem rechten Fleck bin und darum habe ich hier unterschrieben.
Hast du bereits mit Steve Bruce ein Gespräch geführt über deine zukünftige Position und Rolle im Team?
Boudewijn Zenden: Ich werde vor allem zentral oder auf links im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Auf dieser Position habe ich schon zahllose Male in meiner Karriere agiert, also ist dies kein Neuland für mich. Ich fühle mich wohl im Mittelfeld, weil dort viel passiert und ich auch Freiheiten habe, um aufzurücken.
Ist eine Rückkehr in die Premier League die richtige Art und Weise, um die Freiheit auf dem Feld zurückzufinden?
Boudewijn Zenden: Nein, das nicht so sehr. Das ist einfach etwas, das sich in meiner Spielweise verbirgt. Bei Marseille musste ich vor allem an der Seitelinie bleiben. Steve Bruce war hingegen auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler, der in der Mitte spielen kann. Diese Position liegt mir und darum ist dies sowohl für mich, als auch für das Team die beste Wahl.
Hat die Tatsache, dass dein ehemalige Teamkollege Lorik Cana schon bei Sunderland kickt, die Wahl leichter gemacht?
Boudewijn Zenden: Durch unsere Zeit bei Marseille kenne ich Lorik gut. Wir kommen ganz gut aus dem Quark, kennen uns sehr gut und es ist toll, dass wir nun wieder gemeinsam spielen werden. Aber mit ihm habe ich nicht über meine Entscheidung gesprochen. Erst als alles rund war, habe ich mit ihm geredet. Er war außerdem mit der albanischen Nationalmannschaft unterwegs.
Seit dem Weggang aus Marseille hast du hart dafür gearbeitet, deine Fitness aufrecht zu erhalten. Wie wichtig war dies bei den Verhandlungen mit Sunderland?
Boudewijn Zenden: Ja, das war sehr wichtig. Es ist nicht leicht alleine zu trainieren. Man weiß, dass wenn ein Club sich meldet, man bereit sein muss, um sich selbst zu präsentieren. Darum trainierte ich auch sechsmal die Woche. Als ich nach Sunderland kam war ihre wichtigste Frage, wie es mit meiner Kondition aussieht. Ich habe sie wissen lassen, dass es damit wunderbar ausschaut.
Was möchtest du mit Sunderland erreichen?
Boudewijn Zenden: Persönlich möchte ich mich einfach wieder Blicken lassen in der Premier League. Was die Mannschaft betrifft: Mit der Qualität, die wir in unseren Reihen haben, haben wir das Zeug in den Top 10 die Saison zu beenden. Und dann ist wiederum alles möglich!
Kannst du uns erzählen, wie stark dieses Team wirklich ist?
Boudewijn Zenden: Wir haben viel Qualität in diesem Kader und einen Trainer, der imstande ist, uns so zu motivieren, dass wir unsere Ziele erreichen können. Die Rahmenbedingungen, um etwas Schönes zu erreichen, sind vorhanden. Nun müssen wir diese ausschöpfen.
Wie besonders war das Match gegen Liverpool für dich?
Boudewijn Zenden: Ganz besonders, da dieses Wochenende auch der 130. Geburstag von Sunderland war. Vor ausverkauftem Haus war es besonders, um gegen Liverpool zu spielen. Ich habe noch immer viele Freunde dort.
Was meint ihr: Wird Zenden bei Sunderland zu alter Stärke finden? War es die richtige Wahl? Welcher Club hätte sich ebenfalls um den Holländer bemühen müssen? Was schätzt ihr an Zenden?
Übersetzt von François DUCHATEAU
Sunderland. Bereits am Wochenende wurde der Niederländer bei seinem neuen Club eingewechselt und spielte gut eine halbe Stunde – ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein, den FC Liverpool. Doch der Flügelflitzer ging als Sieger vom Platz nachdem seine Kollegen in Durchgang eins durch ein kurioses Wasserball-Tor in Führung gingen. Wenige Stunden vor seinem Wechsel äußerte sich Boudewijn Zenden EXKLUSIV gegenüber Goal.com zu seinen Beweggründen. Warum hat er sich für die „Black Cats“ entschieden? Der Maastrichter ist jedenfalls glücklich, wieder in der Premier League zu sein.
Boudewijn, warum fiel die Wahl auf Sunderland?
Boudewijn Zenden: Ich wollte sehr gerne zurück nach England und in die Premier League. Manager Steve Bruce lud mich zehn Tage zum Probetraining ein, um zu sehen, wie ich mich beim Verein fühlen würde und auch, um meinen physischen Zustand zu checken. Alles lief sehr gut, weswegen wir ein Gespräch folgen ließen über einen möglichen Vertrag. Letztendlich haben wir eine Einigung gefunden.
Gab es auch Kontakt mit anderen Clubs?
Boudewijn Zenden: Natürlich hatte ich mit mehreren anderen Vereinen Kontakt. Aber zu keinem Zeitpunkt hatte ich so ein gutes Gefühl bekommen. Es blieb eine schwierige Wahl, die man machen muss. Und wenn man nicht 100% davon überzeugt ist, muss man es einfach lassen. Hier bei Sunderland bekam ich das Gefühl, dass ich auf dem rechten Fleck bin und darum habe ich hier unterschrieben.
„Natürlich hatte ich mit mehreren anderen Vereinen Kontakt. Aber zu keinem Zeitpunkt hatte ich so ein gutes Gefühl bekommen.“
Hast du bereits mit Steve Bruce ein Gespräch geführt über deine zukünftige Position und Rolle im Team?
Boudewijn Zenden: Ich werde vor allem zentral oder auf links im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Auf dieser Position habe ich schon zahllose Male in meiner Karriere agiert, also ist dies kein Neuland für mich. Ich fühle mich wohl im Mittelfeld, weil dort viel passiert und ich auch Freiheiten habe, um aufzurücken.
Ist eine Rückkehr in die Premier League die richtige Art und Weise, um die Freiheit auf dem Feld zurückzufinden?
Boudewijn Zenden: Nein, das nicht so sehr. Das ist einfach etwas, das sich in meiner Spielweise verbirgt. Bei Marseille musste ich vor allem an der Seitelinie bleiben. Steve Bruce war hingegen auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler, der in der Mitte spielen kann. Diese Position liegt mir und darum ist dies sowohl für mich, als auch für das Team die beste Wahl.
„Bei Marseille musste ich vor allem an der Seitelinie bleiben. Steve Bruce war hingegen auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler, der in der Mitte spielen kann.“
Hat die Tatsache, dass dein ehemalige Teamkollege Lorik Cana schon bei Sunderland kickt, die Wahl leichter gemacht?
Boudewijn Zenden: Durch unsere Zeit bei Marseille kenne ich Lorik gut. Wir kommen ganz gut aus dem Quark, kennen uns sehr gut und es ist toll, dass wir nun wieder gemeinsam spielen werden. Aber mit ihm habe ich nicht über meine Entscheidung gesprochen. Erst als alles rund war, habe ich mit ihm geredet. Er war außerdem mit der albanischen Nationalmannschaft unterwegs.
Seit dem Weggang aus Marseille hast du hart dafür gearbeitet, deine Fitness aufrecht zu erhalten. Wie wichtig war dies bei den Verhandlungen mit Sunderland?
Boudewijn Zenden: Ja, das war sehr wichtig. Es ist nicht leicht alleine zu trainieren. Man weiß, dass wenn ein Club sich meldet, man bereit sein muss, um sich selbst zu präsentieren. Darum trainierte ich auch sechsmal die Woche. Als ich nach Sunderland kam war ihre wichtigste Frage, wie es mit meiner Kondition aussieht. Ich habe sie wissen lassen, dass es damit wunderbar ausschaut.
Was möchtest du mit Sunderland erreichen?
Boudewijn Zenden: Persönlich möchte ich mich einfach wieder Blicken lassen in der Premier League. Was die Mannschaft betrifft: Mit der Qualität, die wir in unseren Reihen haben, haben wir das Zeug in den Top 10 die Saison zu beenden. Und dann ist wiederum alles möglich!
(Zenden noch bei den "Reds")
„Persönlich möchte ich mich einfach wieder Blicken lassen in der Premier League.“
„Persönlich möchte ich mich einfach wieder Blicken lassen in der Premier League.“
Kannst du uns erzählen, wie stark dieses Team wirklich ist?
Boudewijn Zenden: Wir haben viel Qualität in diesem Kader und einen Trainer, der imstande ist, uns so zu motivieren, dass wir unsere Ziele erreichen können. Die Rahmenbedingungen, um etwas Schönes zu erreichen, sind vorhanden. Nun müssen wir diese ausschöpfen.
Wie besonders war das Match gegen Liverpool für dich?
Boudewijn Zenden: Ganz besonders, da dieses Wochenende auch der 130. Geburstag von Sunderland war. Vor ausverkauftem Haus war es besonders, um gegen Liverpool zu spielen. Ich habe noch immer viele Freunde dort.
Was meint ihr: Wird Zenden bei Sunderland zu alter Stärke finden? War es die richtige Wahl? Welcher Club hätte sich ebenfalls um den Holländer bemühen müssen? Was schätzt ihr an Zenden?
Goal.com-Flutlicht
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