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Exklusiv-Interview mit Zé Roberto: „Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken!“
Zé Roberto gehört aktuell zu den Schlüsselspielern beim Hamburger SV. An der Elbe hat der Brasilianer bei seiner dritten Station im deutschen Fußball-Oberhaus gleich zu Beginn der Saison gezeigt, wie wichtig er für den HSV werden kann. Goal.com durfte mit dem 35-Jährigen ein EXKLUSIV-Interview führen und sprach mit ihm über seine Rolle beim Hamburger SV, den Saisonstart, die Ziele und über vieles mehr…
Ein Interview von Sebastian HEIER
Hamburg. Im Sommer 2009 konnte sich der Hamburger SV über einen großen Transferdeal freuen: Zé Roberto wechselte ablösefrei, später war von etwa rund vier Millionen Euro Ablöse an Nacional Montevideo die Rede, vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München an die Elbe.
Für die HSV-Verantwortlichen wurde dieser Transfer zu einem Glücksgriff. Mit dem brasilianischen Ex-Nationalspieler kam nicht nur die erhoffte Erfahrung, sondern auch die oft vermisste Genialität, zum Hamburger SV. Für Zé Roberto ist der HSV die dritte Bundesligastation, nachdem das Abenteuer Deutschland 1998 bei Bayer 04 Leverkusen begann. Goal.com durfte mit dem 35-Jährigen ein EXKLUSIV-Interview führen…
Sie gehören mit 35 Jahren, gemeinsam mit Frank Rost (36 Jahre), zu einem der ältesten Spieler im Kader vom Hamburger SV. Zudem verfügen Sie wohl über die größte Erfahrung im internationalen Fußball. Wie ist das für Sie als älterer, erfahrener Spieler mit den ganzen jungen Spielern in der Mannschaft - Welche Rolle nehmen Sie ein und wie bewerten Sie diese?
Zé Roberto: Es ist ja der normale Lauf des Lebens, das man Erfahrungen sammelt und sie dann weitergibt. Mir gefällt die Rolle beim HSV, ich gebe gerne Tipps oder sage meine Meinung, wenn ich gefragt werde. Darüber hinaus macht es sehr viel Spaß mit meinen Mannschaftskollegen. Ich wurde sehr gut aufgenommen und hatte so überhaupt keine Probleme. Das hat mich sehr gefreut und zeigt, dass die Mannschaft intakt ist.
Rund 30 Millionen Euro hat der Klub in diesem Sommer in die Hand genommen und in neue Spieler investiert. Mit Bruno Labbadia ist zudem ein neuer Trainer verpflichtet worden. Im Moment greifen alle Räder gut ineinander, wie sieht das aktuelle HSV-Erfolgsrezept aus?
Zé Roberto: Es war nicht einfach zu Beginn, da wir parallel zu unserer Vorbereitung schon die ersten Pflichtspiele absolviert haben. Ich denke, das haben wir sehr gut gemeistert und trotzdem weiter hart gearbeitet. Unser Trainer legt dabei sehr viel Wert auf taktische Dinge. Gewisse Abläufe wiederholen wir sehr oft. Das zeigt sich dann auch im Spiel.

Wenn Sie sich die in einigen Teilen neuformierte Mannschaft einmal genauer ansehen. Wie bewerten Sie das mögliche Leistungsniveau dieser Mannschaft und was kann man mit dieser Mannschaft, national und international, erreichen?
Zé Roberto: Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir sehr viel Potential in unserem Kader haben. Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken. Daher ist es auch unser Ziel, national und international so lange wie möglich ganz oben mitzuspielen. Was dann am Ende möglich ist, werden wir sehen.
Der Hamburger SV hat nach vier Spielen bereits zehn Punkte auf dem Konto und befindet sich an der Bundesliga-Tabellenspitze, ausgestattet mit der bisher besten Offensive der Liga. Was läuft beim HSV aktuell besser, als beispielsweise bei der Konkurrenz aus München?
Zé Roberto: Natürlich sind wir mit unserem Start zufrieden. Wir können die Situation aber realistisch einschätzen und wissen, dass wir weiterhin noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Es steht mir jedoch nicht zu über andere Mannschaften zu urteilen. Für mich zählt nur unsere Mannschaft und der HSV. Wir haben jetzt intensive Wochen vor uns mit vielen Spielen in der Bundesliga, dem Pokal und der Europa League.
Warum haben Sie sich im Sommer zu dem Wechsel nach Hamburg entschieden? Welches waren die ausschlaggebenden Argumente und wie kam der Kontakt genau zu Stande?
Zé Roberto: Ich musste wirklich nicht lange überlegen, als ich von dem Interesse des HSV erfahren habe. Der HSV ist ein Verein mit sehr viel Tradition und sehr guten Strukturen. Was mich besonders fasziniert hat, ist die Stimmung bei uns im Stadion. Was gegen Dortmund los war, war unglaublich. So etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.
In diesem Sommer wurden zum Teil Irrsinns-Ablösesummen auf dem europäischen Transfermarkt für neue Spieler bezahlt. Mit welchen Gedanken und mit welcher Meinung, vor allem mit Bezug auf die Zukunft, haben Sie das Preistreiben rund im Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic und Kaká verfolgt?
Zé Roberto: Es ist manchmal schon schwer nachzuvollziehen, wenn man die Summen hört oder liest. Doch es ist ja nun mal so, dass die Vereine bereit waren, dieses Geld für die Spieler auszugeben.
Foto-Galerie: Zé Roberto und seine Zeit beim FC Santos
Eure Meinung: Was kann der Hamburger SV mit Zé Roberto erreichen?
Hamburg. Im Sommer 2009 konnte sich der Hamburger SV über einen großen Transferdeal freuen: Zé Roberto wechselte ablösefrei, später war von etwa rund vier Millionen Euro Ablöse an Nacional Montevideo die Rede, vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München an die Elbe.
Für die HSV-Verantwortlichen wurde dieser Transfer zu einem Glücksgriff. Mit dem brasilianischen Ex-Nationalspieler kam nicht nur die erhoffte Erfahrung, sondern auch die oft vermisste Genialität, zum Hamburger SV. Für Zé Roberto ist der HSV die dritte Bundesligastation, nachdem das Abenteuer Deutschland 1998 bei Bayer 04 Leverkusen begann. Goal.com durfte mit dem 35-Jährigen ein EXKLUSIV-Interview führen…
„MIR GEFÄLLT DIE ROLLE BEIM HSV“
Sie gehören mit 35 Jahren, gemeinsam mit Frank Rost (36 Jahre), zu einem der ältesten Spieler im Kader vom Hamburger SV. Zudem verfügen Sie wohl über die größte Erfahrung im internationalen Fußball. Wie ist das für Sie als älterer, erfahrener Spieler mit den ganzen jungen Spielern in der Mannschaft - Welche Rolle nehmen Sie ein und wie bewerten Sie diese?
Zé Roberto: Es ist ja der normale Lauf des Lebens, das man Erfahrungen sammelt und sie dann weitergibt. Mir gefällt die Rolle beim HSV, ich gebe gerne Tipps oder sage meine Meinung, wenn ich gefragt werde. Darüber hinaus macht es sehr viel Spaß mit meinen Mannschaftskollegen. Ich wurde sehr gut aufgenommen und hatte so überhaupt keine Probleme. Das hat mich sehr gefreut und zeigt, dass die Mannschaft intakt ist.
Rund 30 Millionen Euro hat der Klub in diesem Sommer in die Hand genommen und in neue Spieler investiert. Mit Bruno Labbadia ist zudem ein neuer Trainer verpflichtet worden. Im Moment greifen alle Räder gut ineinander, wie sieht das aktuelle HSV-Erfolgsrezept aus?
Zé Roberto: Es war nicht einfach zu Beginn, da wir parallel zu unserer Vorbereitung schon die ersten Pflichtspiele absolviert haben. Ich denke, das haben wir sehr gut gemeistert und trotzdem weiter hart gearbeitet. Unser Trainer legt dabei sehr viel Wert auf taktische Dinge. Gewisse Abläufe wiederholen wir sehr oft. Das zeigt sich dann auch im Spiel.

„SO LANGE WIE MÖGLICH GANZ OBEN MITSPIELEN“
Wenn Sie sich die in einigen Teilen neuformierte Mannschaft einmal genauer ansehen. Wie bewerten Sie das mögliche Leistungsniveau dieser Mannschaft und was kann man mit dieser Mannschaft, national und international, erreichen?
Zé Roberto: Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir sehr viel Potential in unserem Kader haben. Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken. Daher ist es auch unser Ziel, national und international so lange wie möglich ganz oben mitzuspielen. Was dann am Ende möglich ist, werden wir sehen.
Der Hamburger SV hat nach vier Spielen bereits zehn Punkte auf dem Konto und befindet sich an der Bundesliga-Tabellenspitze, ausgestattet mit der bisher besten Offensive der Liga. Was läuft beim HSV aktuell besser, als beispielsweise bei der Konkurrenz aus München?
Zé Roberto: Natürlich sind wir mit unserem Start zufrieden. Wir können die Situation aber realistisch einschätzen und wissen, dass wir weiterhin noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Es steht mir jedoch nicht zu über andere Mannschaften zu urteilen. Für mich zählt nur unsere Mannschaft und der HSV. Wir haben jetzt intensive Wochen vor uns mit vielen Spielen in der Bundesliga, dem Pokal und der Europa League.
„MUSSTE NICHT LANGE ÜBER HSV-WECHSEL NACHDENKEN“
Warum haben Sie sich im Sommer zu dem Wechsel nach Hamburg entschieden? Welches waren die ausschlaggebenden Argumente und wie kam der Kontakt genau zu Stande?
Zé Roberto: Ich musste wirklich nicht lange überlegen, als ich von dem Interesse des HSV erfahren habe. Der HSV ist ein Verein mit sehr viel Tradition und sehr guten Strukturen. Was mich besonders fasziniert hat, ist die Stimmung bei uns im Stadion. Was gegen Dortmund los war, war unglaublich. So etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.
In diesem Sommer wurden zum Teil Irrsinns-Ablösesummen auf dem europäischen Transfermarkt für neue Spieler bezahlt. Mit welchen Gedanken und mit welcher Meinung, vor allem mit Bezug auf die Zukunft, haben Sie das Preistreiben rund im Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic und Kaká verfolgt?
Zé Roberto: Es ist manchmal schon schwer nachzuvollziehen, wenn man die Summen hört oder liest. Doch es ist ja nun mal so, dass die Vereine bereit waren, dieses Geld für die Spieler auszugeben.
Foto-Galerie: Zé Roberto und seine Zeit beim FC Santos
Eure Meinung: Was kann der Hamburger SV mit Zé Roberto erreichen?
Goal.com-Flutlicht
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