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Power-Glatze Milos Maric, Bochums neuer Kunstschütze
Asiens Fußballer des Jahres 2002 verspürte Heimweh, doch Shinji Ono durfte den VfL Bochum erst verlassen, wenn dieser einen passenden Nachfolger gefunden hatte. Fündig wurde der Bundesligist schließlich im belgischen Gent, wo mit Milos Maric ein Mittelfeldspieler an Land gezogen werden, der nicht nur Heiko Herrlichs Verjüngungsprozess so langsam in Gang setzt, sondern gleichzeitig auch den frechen Biss besitzt, mit dem der Coach das Image der „grauen Maus“ endlich vertreiben will. Goal.com heißt den Neuzugang mit einem Portrait Willkommen in der Bundesliga.
By Francois Duchateau
Bochum. Im Leben trifft man sich immer zweimal. Dies wird sich Milos Maric wohl gedacht haben, als er letzte Woche Samstag mit seinem Auto von der Brüsseler Autobahn nach Bochum am RewirPowerstadion abgebogen ist. Hier stand der 27-Jährige 2004 mit Serbien & Montenegro im Finale der U-21 EM gegen Italien, das jedoch mit 3:0 verloren wurde. Dass es ihn einige Jahr später wieder ins Revier verschlägt, hätte Maric wohl damals selbst nicht geglaubt.
Sollieds Liebling
Nachdem sich Maric beim Jugendturnier ins internationale Blickfeld gekickt hatte, lotste ihn Olympiakos vom montegrinischen FK Zeta nach Piräus, wo der siebenfache Nationalspieler dreimal Meister wurde und sogar in der Champions League zum Einsatz kam. Sein späterer Trainer Trond Sollied fand in Maric seinen Wunschspieler und schenkte ihm ständiges Vertrauen. „Nach der U-21-EM kam er mit jeder Menge Vorschusslorbeeren nach Griechenland“, erinnert sich Michael Paterakis, ehemaliger Goal.com-Griechenland-Korrespondent. „Man hat viel von ihm erwartet, doch nicht immer hat er dies Halten können, obwohl er eigentlich permanent zum Zug kam. Er war einfach der Liebling des Trainers.“
Fuchs und er dürfen sich um die Standards streiten
Und so überrascht es nicht, dass sich Marics und Sollieds Wege noch einmal kreuzen. 2007 heuert der Norweger beim belgischen AA Gent an – und sein Mittelfeldmotor folgt wenig später hinterher. In der Jupiler League wird Maric zur Säule der Mannschaft und Kultfigur der Liga. Nach zweieinhalb Jahren kann er auf eine positive Entwicklung zurückblicken: Als der Serbe den Verein verlässt rangiert Gent auf dem dritten Platz, ein Pokalfinale hat er miterlebt. Die Power-Glatze wird man so schnell in Gent nicht vergessen. „Mit 23 habe ich das mal gemacht. Mein Vater fand das toll. Und ich auch. Ich will nicht so lange vorm Spiegel stehen und meine Haare mit Gel oder anderem Zeug stylen“, so der uneitle Profi gegenüber Bild bezüglich seines Markenzeichens. Sportlich lieben ihn die Anhänger vor allem wegen seiner Freistöße: Zehn an der Zahl hat er in seiner BeNeLux-Amtszeit verwandelt. Maric, ein echter Kunstschütze - Markenzeichen Vollspann. Über die Jahre hat er eine Technik entwickelt, die den Ball kurz vorm Torwart noch einmal aufsetzen lässt: Ein nur schwer zu haltender Schuss. An der Castroper Straße wird er sicher mit Christian Fuchs um die Ausführung der Standards streiten.
Die Bundesliga-Uhr tickte
Laut Informationen von Reviersport, wollte der VfL Bochum Milos Maric bereits im Sommer verpflichten. Doch ein Transfer scheiterte an der geforderten Ablöse von 1,5 Millionen €. Thomas Ernst und seine Scouts blieben hartnäckig. Auch Herrlich beobachtete Maric zweimal während seiner kurzen Zeit im „Pott“. „Die Bundesliga ist ein Traum für mich. Die Uhr tickt, und das ist eine Chance, die ich nicht liegen lassen will“, zeigte sich Maric gegenüber Het Nieuwsblad begeistert vom Interesse des Ruhrclubs. „Jetzt wollte ich unbedingt zum VfL in die Bundesliga, eine der besten Ligen Europas.“ Also forcierte er einen Wechsel: Zwei Angebote auf Vertragsverlängerung schlug er aus. Wollte Gent noch Geld für ihren Mittelfeldmann sehen, mussten sie jetzt handeln: Im Sommer hätte er ablösefrei gehen können. Das war Marics Art der Rache für die verpasste Möglichkeit im Sommer.
Herrlich: Maric macht „das Einfache gut“
Auch wenn Maric offensive Akzente setzen kann, er ist ein kompletter Mittelfeldakteuer, der auf jeder Position auskommen kann. Nach seinem Debüt im VfL-Trikot gegen Paderborn war sich Trainer Heiko Herrlich sicher, den richtigen gefunden zu haben: „ Er ist beidfüßig, kann schnell zwischen Angriff und Abwehr umschalten und ein Spiel lesen. Dazu besitzt er eine hohe Passsicherheit und spielt starke Standards. Auch für die Drecksarbeit im Defensivverband ist er sich nicht zu schade. Er ist ball- und passicher. Und macht das, was ich von allen verlange: Das Einfache gut.“ Schon jetzt fühlt sich der Single Maric wohl in Bochum, wie er erzählt. Er hofft noch „einige Jahre“ beim Verein bleiben zu können. Um den Klassenerhalt zu verhindern zählt für ihn nur eins: „Gewinnen, Gewinnen, Gewinnen.“
Was meint ihr: Ist Maric eine Vertstärkung für den VfL und die Bundesliga?
Sollieds Liebling
Nachdem sich Maric beim Jugendturnier ins internationale Blickfeld gekickt hatte, lotste ihn Olympiakos vom montegrinischen FK Zeta nach Piräus, wo der siebenfache Nationalspieler dreimal Meister wurde und sogar in der Champions League zum Einsatz kam. Sein späterer Trainer Trond Sollied fand in Maric seinen Wunschspieler und schenkte ihm ständiges Vertrauen. „Nach der U-21-EM kam er mit jeder Menge Vorschusslorbeeren nach Griechenland“, erinnert sich Michael Paterakis, ehemaliger Goal.com-Griechenland-Korrespondent. „Man hat viel von ihm erwartet, doch nicht immer hat er dies Halten können, obwohl er eigentlich permanent zum Zug kam. Er war einfach der Liebling des Trainers.“
Fuchs und er dürfen sich um die Standards streiten
Und so überrascht es nicht, dass sich Marics und Sollieds Wege noch einmal kreuzen. 2007 heuert der Norweger beim belgischen AA Gent an – und sein Mittelfeldmotor folgt wenig später hinterher. In der Jupiler League wird Maric zur Säule der Mannschaft und Kultfigur der Liga. Nach zweieinhalb Jahren kann er auf eine positive Entwicklung zurückblicken: Als der Serbe den Verein verlässt rangiert Gent auf dem dritten Platz, ein Pokalfinale hat er miterlebt. Die Power-Glatze wird man so schnell in Gent nicht vergessen. „Mit 23 habe ich das mal gemacht. Mein Vater fand das toll. Und ich auch. Ich will nicht so lange vorm Spiegel stehen und meine Haare mit Gel oder anderem Zeug stylen“, so der uneitle Profi gegenüber Bild bezüglich seines Markenzeichens. Sportlich lieben ihn die Anhänger vor allem wegen seiner Freistöße: Zehn an der Zahl hat er in seiner BeNeLux-Amtszeit verwandelt. Maric, ein echter Kunstschütze - Markenzeichen Vollspann. Über die Jahre hat er eine Technik entwickelt, die den Ball kurz vorm Torwart noch einmal aufsetzen lässt: Ein nur schwer zu haltender Schuss. An der Castroper Straße wird er sicher mit Christian Fuchs um die Ausführung der Standards streiten.
Die Bundesliga-Uhr tickte
Laut Informationen von Reviersport, wollte der VfL Bochum Milos Maric bereits im Sommer verpflichten. Doch ein Transfer scheiterte an der geforderten Ablöse von 1,5 Millionen €. Thomas Ernst und seine Scouts blieben hartnäckig. Auch Herrlich beobachtete Maric zweimal während seiner kurzen Zeit im „Pott“. „Die Bundesliga ist ein Traum für mich. Die Uhr tickt, und das ist eine Chance, die ich nicht liegen lassen will“, zeigte sich Maric gegenüber Het Nieuwsblad begeistert vom Interesse des Ruhrclubs. „Jetzt wollte ich unbedingt zum VfL in die Bundesliga, eine der besten Ligen Europas.“ Also forcierte er einen Wechsel: Zwei Angebote auf Vertragsverlängerung schlug er aus. Wollte Gent noch Geld für ihren Mittelfeldmann sehen, mussten sie jetzt handeln: Im Sommer hätte er ablösefrei gehen können. Das war Marics Art der Rache für die verpasste Möglichkeit im Sommer.
Herrlich: Maric macht „das Einfache gut“
Auch wenn Maric offensive Akzente setzen kann, er ist ein kompletter Mittelfeldakteuer, der auf jeder Position auskommen kann. Nach seinem Debüt im VfL-Trikot gegen Paderborn war sich Trainer Heiko Herrlich sicher, den richtigen gefunden zu haben: „ Er ist beidfüßig, kann schnell zwischen Angriff und Abwehr umschalten und ein Spiel lesen. Dazu besitzt er eine hohe Passsicherheit und spielt starke Standards. Auch für die Drecksarbeit im Defensivverband ist er sich nicht zu schade. Er ist ball- und passicher. Und macht das, was ich von allen verlange: Das Einfache gut.“ Schon jetzt fühlt sich der Single Maric wohl in Bochum, wie er erzählt. Er hofft noch „einige Jahre“ beim Verein bleiben zu können. Um den Klassenerhalt zu verhindern zählt für ihn nur eins: „Gewinnen, Gewinnen, Gewinnen.“
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