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Mainz startet mit einem Sieg ins Europa-League-Abenteuer. Dass es bei den 05ern in der Vorbereitung noch einige Baustellen gibt, war gegen Tripolis deutlich zu erkennen.

Nachbericht
Von Michael Bauer

Mainz. Mit ordentlich Sand im Getriebe präsentierte sich Mainz 05 drei Wochen nach Vorbereitungsbeginn beim 1:0-Sieg gegen Asteras Tripolis. Am Ende stand der Erfolg, aber auch die Erkenntnis, dass noch viel Arbeit auf das Team und Neu-Trainer Kasper Hjulmand zukommt.

Dabei steckt der Bundesligist mitten in der Vorbereitung. Woran es noch fehlt, fasste Verteidiger Stefan Bell anschließend zusammen: "Wir sind noch nicht eingespielt und hatten Probleme, den Ball ruhig laufen zu lassen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht."

"Wir wollten mehr, als wir schon drauf haben. Wir haben oft den schwierigen Ball spielen, obwohl der einfache besser gewesen wäre. Es geht noch einiges besser", so der 22-Jährige weiter.

Mainz mit WM-Nachwehen?

Mit Neuzugang Gonzalo Jara, Ja-Cheol Koo, Joo-Ho Park, und Shinji Okazaki standen gleich vier Spieler in der Startelf, die noch vor einigen Wochen bei der WM in Brasilien im Einsatz waren. Costa Ricas Junior Diaz wurde im Laufe der zweiten Halbzeit ebenfalls noch eingewechselt.

Die fünf Nationalspieler sind erst seit gut einer Woche im Teamtraining. Es fehlt noch der Anschluss, was auch Bell erkannte: "Wir hatten auch fünf WM-Fahrer auf dem Platz, die müssen erstmal wieder reinkommen. In der Vorbereitung ist das Spielerische eben noch nicht so ausgeprägt."

Noveski: "Kein gutes Spiel von uns"

Im Spiel gegen den griechischen Erstligisten war der Bundesligist zwar spielbestimmend, doch die Gäste hatten beim Stand von 0:0 zwei glasklare Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Mazza scheiterte zudem noch aus 20 Metern mit einem Schuss ans Lattenkreuz. Präsident Harald Strutz war sogar von der "Stärke der Griechen überrascht." Die einzige echte Großchance verwertete Shinji Okazaki kurz vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Mainzer zwar besser, aber verpassten es, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Kapitän Nikolce Noveski wollte nach dem Spiel nichts schön reden: "Wir haben schwerfällig gewirkt und waren überhaupt nicht im Spielrhythmus. Das war kein gutes Spiel von uns."

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