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Juventus hegt bereits eine enge Partnerschaft zu Sampdoria Genua. Nun ist der Deutsche Shkodran Mustafi ins Visier der Turiner gelangt ...

EXKLUSIV
Von Romeo Agresti

Turin/Genua. Juventus Turin will die Partnerschaft zu Sampdoria Genua im eigenen Interesse intensivieren. Der italienische Rekordmeister ist an Shkodran Mustafi interessiert. Die Klubs teilen sich bereits die Transferrechte an Manolo Gabbiadini.

Juventus will die Kluft zu den Spitzenmannschaften Europas schließen, um in der Champions League endlich größere Erfolge zu feiern. Die Alte Dame plant deshalb bereits frühzeitig für die kommende Saison. Shkodran Mustafi spielt derzeit eine entscheidende Rolle in den Gedankenspielen der Vereinsführung. Der deutsche Youngster soll die Defensive der Italiener verstärken und dort zukünftig in einer Viererkette eine Rolle spielen.

Löw lenkt die Aufmerksamkeit auf Mustafi

Ende Februar überraschte Joachim Löw die Nation mit der Nominierung des damals 21-Jährigen für das Länderspiel gegen Chile. Beim 1:0-Sieg gegen die Südamerikaner lief Mustafi zwar nicht auf, aber die Einberufung des Youngsters ist nicht weit hergeholt. Mustafi, der über den Hamburger SV und Everton nach Italien gelangt ist, entwickelte sich in der laufenden Saison bei Sampdoria binnen kürzester Zeit zu einer festen Größe.

Mustafi ist taktisch stark, in Luftduellen bereits sehr erfahren und physisch eine Bank. Durch seine Leistungen hat er sich ins Visier so mancher Klubs gespielt. Auch der italienische Tabellenführer hat ihn ins Auge gefasst. Gegenüber Andrea Ranocchia und Gabriel Paletta, den anderen beiden Kandidaten, hat er vor allem durch das noch vorhandene Potenzial die Nase vorne.

Trainer Antonio Conte sucht einen Akteur, der sowohl in einer Vierer- als auch in einer Dreierkette agieren kann. In Italien traut man das Mustafi zu - und deswegen ist er weit oben auf der Wunschliste des Rekordmeisters. Das Interesse ist noch im Anfangsstadium, aber die Zeichen sind eindeutig.

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