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Der Innenverteidiger der Mainzer sprach nach dem Sieg gegen Bremen mit Goal über die Europacup-Ambitionen und seine Rolle im Team.

Nachbericht
Michael Bauer aus der Coface-Arena

Mainz. Mit einem 3:0-Erfolg gegen Werder Bremen untermauerte Mainz 05 die eigenen Europa-League-Ambitionen. Für Innenverteidiger Niko Bungert kommen die Träumereien trotz der guten Ausgangslage noch zu früh.

Mit dem zweiten Heimsieg in Folge festigte Mainz Platz sieben und hat in den verbleibenden vier Partien gegen Dortmund(A), Nürnberg(H), Gladbach (A) und Hamburg(H) eine gute Ausgangslage, um sich für die Europa League zu qualifizieren.

Im Gespräch mit Goal warnte Niko Bungert nach dem Spiel gegen Werder aber vor voreiligen Schlüssen: "Für Rechenspielchen ist es noch zu früh. Es sind noch vier Spieltage."

"Am vorletzten oder letzten Spieltag kann man da mal schauen, wo wir stehen und in wieweit wir da noch eingreifen können. Nächste Woche wird es schwer genug, überhaupt etwas mitzunehmen in Dortmund. Da müssen wir uns gut vorbereiten", erklärte der gebürtige Bochumer.

Kein Mitleid mit Bremen

Die Leistung gegen Bremen stimmte in jedem Fall. Das Ergebnis hätte auch durchaus höher ausgehen können: "Ohne irgendwie abgehoben zu wirken, war es vom Spielverlauf her so, dass Bremen sich auch nicht über ein 5:0 oder 6:0 hätte beschweren können."

"Es war kein Spiel, was wir einfach so runtergespielt haben. Wir haben uns das von Anfang bis Ende erarbeitet", so Bungert weiter.

Mitleid mit den Bremern, denen absolut nichts gelang, hatte man in Mainz nicht, denn da "muss man einfach Profi genug sein." Bungert ergänzte noch: "Wir haben vom Anstoß an mehr gewollt. Von uns war es eine Top-Leistung und von Bremen zu wenig, um hier Punkte zu holen."

Bungert macht Druck auf Bell und Noveski

Der 27-jährige Bungert rückte für den gelbgesperrten Stefan Bell in die Startelf. Bei seinem Startelfeinsatz vor zwei Wochen gegen Augsburg vertrat er den kurzfristig verletzten Noveski. Die Partie endete ebenfalls 3:0.

Laut Trainer Tuchel ist Bungert ganz nah an der ersten Elf dran. Seine jüngsten Auftritte seien Werbung in eigener Sache gewesen: "Mir ist es egal, aus welchen Gründen ich spielen. Ich möchte einfach öfter spielen als zuletzt und ich hoffe, dass ich da mit meinen Startelfeinsätzen in der Vergangenheit nochmal Pluspunkte sammeln konnte."

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