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Gareth Bale könnte bald zu den reichsten Fußballer der Welt zählen

Bale, Özil und die Millionäre, die es nicht in die Goal Rich List 2014 geschafft haben

Gareth Bale könnte bald zu den reichsten Fußballer der Welt zählen

Viele große Namen sind dabei, aber viele große Namen haben es auch nicht geschafft. Wir sagen Euch, wer warum nicht in der Goal Rich List vertreten ist.

ANALYSE
Von Kris Voakes

Zehn der größten Namen aus der Welt des Fußballs stehen an der Spitze der Goal Rich List 2014. Allerdings fehlt auch eine ganze Reihe populärer Spieler.

Bei Neymar war es ein großer Transfer, der ihn unter die wohlhabendsten Kicker des Planeten beförderte und im Falle von Gigi Buffon war es der richtige Riecher auf dem Aktienmarkt. Viele andere Spieler haben in den letzten Jahren erkleckliche Vermögen angehäuft, für unsere Top Ten reichte es aber trotzdem nicht.

Bale, Cavani und Falcao müssen warten

Als erstes fällt vielen sicherlich Gareth Bale ein. Mit seinem 100-Millionen-Euro-Transfer von Tottenham zu Real Madrid brach der Waliser einige Rekorde. In Madrid verdient er künftig zehn Millionen Euro pro Jahr und natürlich kassierte er für seine Unterschrift ein ordentliches Handgeld.

GOAL RICH LIST 2014

1. Cristiano Ronaldo

2. Lionel Messi

3. Samuel Eto'o

4. Wayne Rooney

5. Kaka

6. The Neymar family

7. Ronaldinho

8. Zlatan Ibrahimovic

9. Gianluigi Buffon

10. Thierry Henry

148 Mios €

146 Mios €

85 Mios €

84 Mios €

82 Mios €

80 Mios €

78 Mios €

69 Mios €

63 Mios €

57 Mios €

Bale steht in Madrid noch mehr im Fokus der Öffentlichkeit und das macht ihn natürlich auch wirtschaftlich interessanter. Es wäre keine große Überraschung, wenn er im kommenden Jahr seinem Mannschaftskameraden Cristiano Ronaldo unter den ersten zehn Gesellschaft leistet. Bale hat bereits lukrative Werbeverträge mit Adidas, EA Sports und BT Sport. Über kurz oder lang wird sich seine steigende Popularität auch auf seinem Bankkonto widerspiegeln.

Radamel Falcao steht bei der Werbeindustrie zwar nicht so hoch im Kurs wie Bale, doch nach seinem Mega-Wechsel im vergangenen Sommer müsste der Kolumbianer auch schon bald zu den reichsten Spielern gehören.

Phänomenale 14 Millionen Euro streicht der Starstürmer in Monaco pro Jahr ein und dazu gesellen sich mittlerweile auch Sponsorendeals mit PUMA und Hublot. Bei seinen vorherigen Stationen River Plate, Porto und Atletico Madrid verdiente er allerdings vergleichsweise gering und daher muss sich noch ein wenig gedulden.

Auch Edinson Cavani wurde durch seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain in eine ganz neue Gehaltsklasse katapultiert. Doch auch der Uruguayer kassierte zuvor eine eher bescheidenes Salär.

In seinen drei Jahren beim SSC Neapel verdiente Cavani nie mehr als 2,5 Millionen Euro netto im Jahr. Nun hat er einen Fünf-Jahres-Vertrag in Paris, der 50 Millionen Euro wert ist. Ein neuer Werbevertrag mit Adidas und mehrere kleine Sponsoren dürften ihm 2015 den Weg nach vorn ebnen.

Özil wird ein Kandidat

Mesut Özil verdient seit dem letzten Sommer knapp 155.000 Euro pro Woche und damit ist der deutsche Nationalspieler in Dienstens Arsenals ein heißer Kandidat auf einen der vorderen Plätze in den nächsten Jahren. Wie übrigens auch Gareth Bale hat Özil 2013 sein eigenes Logo präsentiert und das bringt ihm gewiss höhere Einnahmen beim Merchandising. Zudem steht er seit dem vergangenen Sommer nicht mehr bei Nike unter Vertrag, sondern wird nun von Adidas ausgerüstet. Ein Wechsel, der sich finanziell für ihn immens gelohnt hat.

Auf dem Rasen spielte der FC Bayern 2013 alles in Grund und Boden. Doch die Spieler des amtierenden Champions-League-Gewinners verfügen im Vergleich mit den Akteuren von Barca, Manchester United oder Real Madrid nicht über das ganz große Starappeal. Am Ende ist das auch der Grund, warum sie nicht mit den absoluten Spitzenverdienern mithalten können.

Franck Ribery hat ein herausragendes Jahr hinter sich und er war unter den drei Bestplatzierten bei der Wahl zum Ballon d'Or. Einen Platz in der Rich List hat ihm dies dennoch nicht eingebracht. Er verfügt einzig über proftiable Werbeverträge mit Nike und EA Sports. Gewinnt er erneut die Champions League mit den Bayern und spielt er zudem eine herausragende Weltmeisterschaft könnte sich auch dies ändern.

Falcao | Ein aussichtsreicher Kandidat für die Rich List 2015

Was für Ribery gilt, das trifft ebenso auf Arjen Robben zu. Er erzielte den Siegtreffer im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund. Doch auch er benötigt eine starke Weltmeisterschaft, um den sportlichen noch mehr in einen monetären Erfolg umzumünzen. Aktuell verfügt er einzig über einen Vertrag mit Adidas, der ihm einen siebstelligen Betrag pro Jahr einbringt.

Die Deals werden immer lukrativer

Nicht mehr mit dabei ist die Nummer eins des Vorjahres: David Beckham. Der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft hat seine Laufbahn mittlerweile beendet und darf daher nicht mehr berücksichtigt werden. Rivaldo ist aus den Top Ten gerutscht, auch wenn er nach wie vor aktiv ist. Der 41-Jährige spielt für Mogi Mirim und es gab in seiner Karriere gewiss Zeiten, in denen er marketingtechnisch attraktiver war.

Rivaldos erfolgreichste Jahre in Barcelona liegen eine Dekade zurück zurück und der Boom des Fußballs in den letzten Jahren hat dafür gesorgt, dass noch mehr Geld im Spiel ist und die Topstars noch dickere Verträge einheimsen. Dies erklärt auch die Abwesenheit Rauls. Der Rekordtorjäger Real Madrids konnte früher keine dicken Werbedeals abschließen und das kann er auch nicht mit seinem derzeitigen steuerfreien Wochensalär in Höhe von 250.000 Euro bei Al Sadd kompensieren.

Viele große Namen haben es also nicht in die Rich List dieses Jahres geschafft. Und der Wettbewerb um einen Platz unter den Top Ten wird mit jedem Ausrüsterdeal, jedem neuen Vertrag und jedem Werbespot umkämpfter. Die Rich List wird immer reicher.


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