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An dieser Stelle der wöchentliche Blick nach England und auf die deutschen Profis, die ihr Glück auf der Insel suchen.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London. Es lief nicht alles optimal für Lewis Holtby im Vorfeld der laufenden Premier-League-Saison: Der im Januar 2013 zu Tottenham Hotspur gewechselte Mittelfeldspieler hatte sich bei der schwachen U21-WM im Sommer eine Bänderdehnung im Knie zugezogen und damit fast die komplette Vorbereitung verpasst.

Sein Klub kam zwar nicht schlecht aus den Startlöchern, doch bei den Spurs ist nach drei Ligaspielen ohne Sieg inzwischen so etwas wie eine Krise eingekehrt, deren vorläufiger Tiefpunkt das 0:6 gegen City zuletzt war. Dabei war Holtby so optimistisch gewesen: "Wir messen uns mit den Top-Teams, von Platz eins bis vier ist alles möglich", hatte der Ex-Schalker vor dem Ligastart forsch angekündigt, denn: "Wir haben für viel Geld neue Spieler geholt und sollten deshalb auch hohe Ambitionen haben: Unser Ziel in dieser Saison ist es, ganz oben mitzuspielen." 

"Immer noch geile Herausforderung"

Aktuell ist man Neunter. Holtby ist inzwischen wieder im erweiterten Kreis derer, denen Villas-Boas vertraut, spielt meist, doch setzt seine Glanzlichter wie sein Klub eher in den Pokalwettbewerben, wo ihm gegen Tiflis in der EL auch der erste Treffer für die Spurs gelang. Beim jüngsten Sieg, dem 2:0 in Tromsö, wirkte er ab der 72. Minute mit und gefiel, gegen City war er nach einer Halbzeit in der Kabine geblieben, aber ohnehin will er den Kopf oben behalten und schaut nicht zurück.


"Jetzt gilt es Charakter zu zeigen und zurückzukommen. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist."
- Lewis Holtby auf Facebook nach dem 0:6 gegen City

"Es ist immer noch eine geile Herausforderung, und ich stehe immer noch zu hundert Prozent hinter der Entscheidung, nach London zu gehen", so der 23-Jährige just gegenüber Sport1. Nun erwartet Tottenham am Sonntag ManUnited. Für diese Partie glaubt er sein Team gerüstet und wachgerüttelt: "Jetzt gilt es Charakter zu zeigen und zurückzukommen. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist", so seine Ansage auf Facebook.

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