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Nach Khediras Ausfall: Real Madrids drei Mittelfeld-Varianten

Nicht nur Löw kommt angesichts der Verletzung seines "Sechsers" in die Bredouille, auch dessen Verein muss nun umdenken. Welche Alternativen hat Ancelotti nun?

ANALYSE
Von Miguel Churruca

Der verletzungsbedingte Ausfall von Sami Khedira hat im Mittelfeld von Real Madrid eine klaffende Lücke hinterlassen. Als der deutsche Nationalspieler jüngst im Freundschaftsspiel gegen Italien zu Boden ging und sich das Knie hielt, läuteten bei Carlo Ancelotti in der spanischen Hauptstadt die Alarmglocken. Der Schaden war groß, die Auswirkungen verheerend.

Die größten Sorgen der Real-Verantwortlichen wurden bald bestätigt, Khedira fällt aufgrund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus. Fraglich, ob er überhaupt bei der WM in Brasilien mitwirken kann.

Das aber ist die geringste Sorge der Madrilenen, bei denen Xabi Alonso erst kurz vor der Verletzung Khediras ins Team zurückgekehrt ist. Ancelotti muss nun die nötige "Balance" finden, von der er so oft spricht, um in allen drei Wettbewerben erfolgreich abschneiden zu können: in der Primera Division, der Champions League und der Copa del Rey.

Goal gibt einen Überblick über die verschiedenen Optionen, die Ancelotti hat - je nach dem, welches System er bevorzugt. Die Bandbreite reicht vom Spiel mit einem einzigen "Sechser" mit zwei vorgezogenen Mittelfeldspielern über das mit einer "Doppel-Sechs" gepaart mit einem echtem "Zehner" bis hin zu einem Drei-Mann-Mittelfeld, der offensivsten Variante in Ancelottis Repertoire:

 

 

 

Während acht Spieler in der Aufstellung fix sind - nämlich Diego Lopez, Dani Carvajal, Pepe, Sergio Ramos, Marcelo, Cristiano Ronaldo, Gareth Bale and Karim Benzema -, werden die übrigen drei Mittelfeldpositionen je nach System besetzt.

In jeder Variante hat Xabi Alonso eine Schlüsselrolle. Sowohl defensiv als auch offensiv ist der Ex-Liverpooler unverzichtbar und in Ancelottis Team eine Stütze, auf die der Real-Coach nicht verzichten wird. Alonso wird nicht umsonst des Öfteren mit dem einstigen Spieler Ancelotti verglichen; zweifelsohne ist er der lange Arm des Trainers auf dem Platz.

Für die übrigen vakanten Positionen hat Madrids Übungsleiter verschiedene Optionen: den Allrounder Asier Illarramendi, den technisch versierteren Luka Modric, Spielmacher Isco sowie den tiefstehenden Mittelfeldspieler Casemiro. Für wen sich Ancelotti jeweils entscheidet, wird davon abhängen, ob er jeweils eine defensivere oder aber eine offensivere Formation auf das Feld schickt. Auf wen auch immer seine Wahl fällt - auch ohne Khedira hat er in der Zentrale jede Menge Optionen.

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