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Im Fußball kommt es auch manchmal auf das Glück an. Das haben die Bremer in dieser Saison schon erfahren dürfen. In Dortmund konnten sie ihre Glückssträhne nicht verlängern.

Aus Dortmund berichtet Daniel Buse

Dortmund. Ein Tor entscheidet – das ist das Thema, das in den bisherigen drei Bundesliga-Spielen von Werder Bremen immer wiederkehrt. Zwar hatten die Hanseaten in ihren beiden ersten Auftritten in Braunschweig und gegen Augsburg jeweils weniger Torschüsse als der Gegner abgefeuert, doch am Ende standen zwei 1:0-Siege. Am Freitag feuerte auch Borussia Dortmundaus allen Rohren und traf bei 32 Versuchen ein Mal – und siegte 1:0 (0:0).

"Niederlage geht in Ordnung"

"Es ist nicht schön, wenn man ein Spiel verliert. Aber man muss klar sagen, dass die Niederlage in Ordnung geht, denn Dortmund war die bessere Mannschaft", meinte Mittelfeldspieler Cedric Makiadi hinterher in der Mixed Zone. Die Bremer hatten in der Offensive bei ihren wenigen Szenen keinen Dusel, sondern eher in der Defensive, die der BVB ständig forderte und unter Druck setzte. "Wir haben schon in der ersten Halbzeit viel Glück gehabt, dass die Dortmunder den Ball nicht ins Tor gekriegt haben", musste auch Makiadi zugestehen.

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Das Quäntchen fehlt

Das Glück – es wurde immer wieder nach dem Schlusspfiff von den Gästen zitiert. "Schade, dass mir in der ersten Halbzeit nicht das Tor gelingt. Wenn ich ein bisschen Glück habe, steht es 1:0", meinte Marko Arnautovic, der als einzige Spitze aufgeboten wurde und kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Schuss aus spitzem Winkel die einzige echte Chance des ersten Durchgangs für den SVW hatte. Ihm fehlte das entscheidende Quäntchen, das auch Franco di Santo nicht hatte, als er Roman Weidenfeller kurz vor Schluss mit seinem Schuss prüfte.


Nicht einfach akzeptieren

"Wir dürfen uns mit dieser Niederlage trotzdem nicht zufrieden geben", sagte Arnautovic ergänzend und auch Makiadi wollte die Niederlage nicht einfach lächelnd akzeptieren: "Es war nicht so, dass wir hier hergekommen sind, um 0:1 zu verlieren", machte er die Ansprüche der Gäste deutlich, die sie allerdings nur selten erfüllen konnten. In den beiden Auftaktpartien stand das Ergebnis über allem anderen – und das war in Dortmund genauso.

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"Extrem stolz"

Trotzdem nahmen die Gäste ein paar positive Ansätze wie die Defensivarbeit mit. "Die Mannschaft kämpft bis zum Umfallen und das macht den Trainer und die Fans extrem stolz. Die Arbeit geht weiter. Natürlich können wir uns noch verbessern", erklärte Marko Arnautovic hinterher. "Man hat es auch schon in den zwei Spielen davor gesehen, dass wir versuchen, mit aller Gewalt unser Tor zu verteidigen. Das haben wir heute über einen langen Zeitraum geschafft", fügte er hinzu. Zu einem Punktgewinn reichte es am Ende dennoch nicht – auch, weil das Glück der ersten beiden Spieltage nicht zu den Bremern zurückkehrte.

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