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Bayern Münchens Arjen Robben: "Meine beste Position bleibt rechts"

Der Triple-Sieger siegte beim Regionalligisten – auch, weil Trainer Pep Guardiola fast seine beste Aufstellung auf den Platz schickte. Und in die gehört auch Arjen Robben.

Aus Osnabrück berichtet Daniel Buse

Osnabrück. Die erste Aufgabe im DFB-Pokal hat der FC Bayern München ohne große Mühe am Montagabend erledigt. In Osnabrück siegte der Rekordmeister mit 5:0 (2:0) gegen den Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden. "Es hat viel Spaß gemacht. Es war ein gelungener Pokalabend für uns – aber auch für alle anderen", sagte Bayern Thomas Müllerhinterher in der Mixed Zone.

Mit Rotation zum Erfolg

Der deutsche Nationalspieler war mit seinen drei Toren der auffälligste Akteur bei den Gästen, doch auch Arjen Robben nutzte den Auftritt gegen den Außenseiter, um Trainer Pep Guardiola weiter von sich zu überzeugen. Denn bei dem Überangebot an Mittelfeldspielern muss der Übungsleiter sich entweder auf einige Spieler festlegen und andere damit enttäuschen – oder ständig bei den Aufstellungen rotieren.

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"Man kann mit ihm gut über Fußball reden"

Auf dem Feld lässt Guardiola sowieso rotieren: Die Spieler wechseln ihre Positionen und sollen damit den Gegner durcheinander bringen und für Überraschungsmomente sorgen. "Der Trainer ist der Chef, aber man kann gut mit ihm über Fußball reden. Das macht Spaß", berichtete Robben hinterher von den gemeinsamen Überlegungen, wie man den Triple-Sieger verändern und vielleicht sogar noch verbessern kann.


"Der Trainer entscheidet"

Dass Robben auch in der anstehenden Saison in den drei großen Wettbewerben seine Beiträge liefern wird, ist klar. "Der Trainer entscheidet am Ende, wo wir spielen. Meine beste Position bleibt aber rechts", machte er seinen Standpunkt deutlich. Vom rechten Flügel kann der Niederländer dann nach innen ziehen und mit seinem starken linken Fuß den Abschluss suchen. Am Montag war er am 1:0 von Xherdan Shaqiri beteiligt und machte kurz vor Schluss den Treffer zum 5:0-Endstand.

Entscheidende Spieler

"Mit einem 5:0 muss man zufrieden sein", meinte Robben hinterher und sah das lockere Duell gegen die Rehdener als gute Generalprobe für den Bundesliga-Auftakt gegen Gladbach am Freitag. "Ich glaube, dass das die Qualität unserer Mannschaft ist, dass wir Spieler haben, die ein Spiel entscheiden können", zog er sein Fazit. Und zu diesen Spielern gehört nicht nur Thomas Müller, wie am Montag, sondern natürlich auch er selbst. Die Dortmunder wissen das aus dem Champions-League-Finale noch ganz genau.

EURE MEINUNG: Wird Arjen Robben unter Guardiola ein unangefochtener Stammspieler bleiben?

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