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Kagawa, Rensing & Arnautovic - Die Transfer Tops und Flops der Bundesliga-Saison 2010/11
Ein intensives Bundesligajahr ist zu Ende. Die Goal.com-Redaktion hat nicht nur ihre Elf der Saison gewählt, sondern auch die besten Käufe und die größten Fehlgriffe betrachtet.
Von Francois Duchateau
Dortmund/Köln/Bremen. Welcher Manager bewies im Sommer ein glückliches Händchen? Welcher Verein reagierte im Winter am besten? Von welcher Millioneninvestition hat man sich mehr erwartet? Im Rahmen des großen Goal.com-Saisonrückblicks werden die Top- und Flop-Transfers unter die Lupe genommen.
TRANSFER DER SAISON: Shinji Kagawa (Borussia Dortmund)
Dass Toptransfers nicht immer teuer sein müssen, beweist der Fall Shinji Kagawa. Borussia Dortmund sicherte sich den japanischen Mittelfeldspieler aus Osaka für eine Aufwandsentschädigung von 350.000 Euro und würde für seinen Mut belohnt.
Bereits in der Saisonvorbereitung wurde deutlich, dass der 22-Jährige eine Verstärkung im offensiven Mittelfeld sein würde. Kagawa begeisterte als Spieler, der immer den direkten Pass sucht und seine Geistesblitze simpel aussehen lässt. Nicht nur wegen des Doppelpacks in seinem ersten Revierderby gegen Schalke lieben ihn die Fans: Kagawa glänzt mit einer starken Technik und verkörpert Torgefahr: Acht Treffer gelangen dem Asiaten in seinem Debütjahr.

Dabei konnte Kagawa nur eine Hinrunde lang die Liga verzaubern. Der Youngster war mittlerweile auch in der japanischen Nationalmannschaft gesetzt, doch verletzte sich beim Asian Cup im Januar am Fuß. Wie wichtig der Spielmacher für den BVB war, wurde in der Rückrunde deutlich, als der Vorsprung auf Verfolger Leverkusen immer weiter schmolz.
Sein turbulentes Jahr fand im Mai dennoch ein Happy End. Am letzten Spieltag konnte er wieder für die Borussia auflaufen und die Meisterschale in die Höhe halten. Shinji Kagawa ist für die Goal.com-Redaktion der Transfer des Jahres. Er ließ den Schalker Raul hinter sich.
BESTER WINTERTRANSFER: Michael Rensing (1. FC Köln)
Michael Rensing wurde eigentlich als Erbe Oliver Kahns bei Bayern München gehandelt, doch konnte den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Ein halbes Jahr war der heute 27-Jährige vereinslos, ehe der 1. FC Köln dem gebürtigen Lingener eine Rückkehr ins Oberhaus ermöglichte. Das Tischtuch mit Faryd Mondragon war zerschnitten, ihn zog es in die Major League Soccer.

Die Monate ohne Verein hatte Rensing genutzt, um noch intensiver als zuvor zu trainieren. Es hatte sich ausgezahlt: Gleich mehrere Spiele glänzte der Keeper mit Glanzparaden für die „Geißböcke“ und hatte damit großen Anteil am Klassenerhalt der Domstädter. Für die Goal.com-Redaktion war er der beste Griff im Winter. Er ließ den Stuttgarter Tamas Hajnal hinter sich.
Die Saisonkurve von Michael Rensing im Castrol EDGE Ranking:
TRANSFERFLOP DER SAISON: Marko Arnautovic (Werder Bremen)
„Wenn er es bei Werder Bremen nicht schafft, dann schafft er es nirgendwo“, sagte Andreas Herzog zu Beginn der Saison über Marko Arnautovic. Über die Jahre hatten sich die Hanseaten einen Namen als Talentschmiede gemacht und waren für ihr ruhiges Umfeld bekannt, indem sich die Stars von Morgen in Ruhe entfalten konnten.

Marko Arnautovic war kein unbeschriebenes Blatt und hatte sowohl in Enschede, als auch Mailand für Schlagzeilen gesorgt. In Bremen blieb er seiner Linie treu: Zunächst bezeichnete er den Verein als „Saftladen“, zum Ende der Saison wurde er wegen nächtlicher Diskothekenbesuche sogar aus dem Kader geschmissen.
Nur selten konnte der Österreicher die fußballerische Klasse zeigen, die er zweifelsohne besitzt. Die Einstellung zum Profisport, die ist und bleibt sein Problem. Nicht nur Goal.com hat sich mehr vom Dribbler erhofft. Er ist unser Transferflop der Saison.
Eure Meinung: Wer waren Eure Transfer Tops und Flops?
TRANSFER DER SAISON: Shinji Kagawa (Borussia Dortmund)
Dass Toptransfers nicht immer teuer sein müssen, beweist der Fall Shinji Kagawa. Borussia Dortmund sicherte sich den japanischen Mittelfeldspieler aus Osaka für eine Aufwandsentschädigung von 350.000 Euro und würde für seinen Mut belohnt.
Bereits in der Saisonvorbereitung wurde deutlich, dass der 22-Jährige eine Verstärkung im offensiven Mittelfeld sein würde. Kagawa begeisterte als Spieler, der immer den direkten Pass sucht und seine Geistesblitze simpel aussehen lässt. Nicht nur wegen des Doppelpacks in seinem ersten Revierderby gegen Schalke lieben ihn die Fans: Kagawa glänzt mit einer starken Technik und verkörpert Torgefahr: Acht Treffer gelangen dem Asiaten in seinem Debütjahr.

Dabei konnte Kagawa nur eine Hinrunde lang die Liga verzaubern. Der Youngster war mittlerweile auch in der japanischen Nationalmannschaft gesetzt, doch verletzte sich beim Asian Cup im Januar am Fuß. Wie wichtig der Spielmacher für den BVB war, wurde in der Rückrunde deutlich, als der Vorsprung auf Verfolger Leverkusen immer weiter schmolz.
Sein turbulentes Jahr fand im Mai dennoch ein Happy End. Am letzten Spieltag konnte er wieder für die Borussia auflaufen und die Meisterschale in die Höhe halten. Shinji Kagawa ist für die Goal.com-Redaktion der Transfer des Jahres. Er ließ den Schalker Raul hinter sich.
BESTER WINTERTRANSFER: Michael Rensing (1. FC Köln)
Michael Rensing wurde eigentlich als Erbe Oliver Kahns bei Bayern München gehandelt, doch konnte den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Ein halbes Jahr war der heute 27-Jährige vereinslos, ehe der 1. FC Köln dem gebürtigen Lingener eine Rückkehr ins Oberhaus ermöglichte. Das Tischtuch mit Faryd Mondragon war zerschnitten, ihn zog es in die Major League Soccer.

Die Monate ohne Verein hatte Rensing genutzt, um noch intensiver als zuvor zu trainieren. Es hatte sich ausgezahlt: Gleich mehrere Spiele glänzte der Keeper mit Glanzparaden für die „Geißböcke“ und hatte damit großen Anteil am Klassenerhalt der Domstädter. Für die Goal.com-Redaktion war er der beste Griff im Winter. Er ließ den Stuttgarter Tamas Hajnal hinter sich.
Die Saisonkurve von Michael Rensing im Castrol EDGE Ranking:
TRANSFERFLOP DER SAISON: Marko Arnautovic (Werder Bremen)
„Wenn er es bei Werder Bremen nicht schafft, dann schafft er es nirgendwo“, sagte Andreas Herzog zu Beginn der Saison über Marko Arnautovic. Über die Jahre hatten sich die Hanseaten einen Namen als Talentschmiede gemacht und waren für ihr ruhiges Umfeld bekannt, indem sich die Stars von Morgen in Ruhe entfalten konnten.

Marko Arnautovic war kein unbeschriebenes Blatt und hatte sowohl in Enschede, als auch Mailand für Schlagzeilen gesorgt. In Bremen blieb er seiner Linie treu: Zunächst bezeichnete er den Verein als „Saftladen“, zum Ende der Saison wurde er wegen nächtlicher Diskothekenbesuche sogar aus dem Kader geschmissen.
Nur selten konnte der Österreicher die fußballerische Klasse zeigen, die er zweifelsohne besitzt. Die Einstellung zum Profisport, die ist und bleibt sein Problem. Nicht nur Goal.com hat sich mehr vom Dribbler erhofft. Er ist unser Transferflop der Saison.
Eure Meinung: Wer waren Eure Transfer Tops und Flops?
Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 16.05.2011 bis zum 23.05.2011
Die Umfrage läuft vom 16.05.2011 bis zum 23.05.2011
Wer ist für euch der Spieler der Saison?
Nuri Sahin
29.67%
Mario Götze
22.9%
Mario Gomez
17%
Manuel Neuer
10.42%
ein anderer Spieler
7.42%
Mats Hummels
6.33%
Arturo Vidal
3.83%
Andre Schürrle
2.43%
Goal.com-Flutlicht
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