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Jobs die Spieler vor ihrer Fußballkarriere hatten (1)
Sie frönten von klein auf dem Beruf des Profifußballers. Jedoch kamen sie nur über Umwege zu ihrem Traumjob. Goal.com berichtet über Spieler und Trainer, die ihr Geld zunächst für eine ganz andere Tätigkeit bekamen. Lest im ersten Teil unter anderem über Bundesliga-Torschützenkönig Grafite und Inter-Coach Jose Mourinho.
Von Patrick REILLY/Johannes RUPPRECHTER
Grafite - Müllsackverkäufer
Der Bundesliga-Torschützenkönig des VfL Wolfsburg hat gelernt sich nach oben zu arbeiten. In ärmlichen Umständen aufgewachsen wurde dem heute 30-Jährigen nie etwas geschenkt. Als Jugendlicher ging er in seiner Heimatstadt Sao Paulo von Haus zu Haus und verkaufte Müllsäcke, um seine Familie zu unterstützn. Jüngst erklärte der Stürmer in einem Interview, dass dies kein ungewöhnlicher Job für diese Zeit gewesen sei und ihm viele wichtiger Erfahrungen brachte. Grafite, der erst in der Vorsaison seinen Vater verlor, weiß, dass es im Leben wichtigeres als Tore, Punkte und Tabellenplätze gibt.
Steve Savidan - Müllmann
Die Karriere des Steve Savidan war eine ganz Besondere. Aber auch die Zeit vor dieser ist durchaus mit dem Prädikat Außergewöhnlich zu bezeichnen. Der Sohn eines LKW-Fahrers und einer Putzfrau arbeitete, währenddessen er in den Niederungen des französischen Fußballs bei Vereinen wie Angers oder Beauvais spielte, nebenher als Barkeeper. Zudem hielt er sich mit seiner Tätigkeit als Müllmann über Wasser. Erst im Jahr 2004, im Alter von 26 Jahren und dem Wechsel zum damaligen Drittligisten Valenciennes ging es mit seiner Fußballkarriere steil nach oben. Zwei Jahre darauf ist der Klub dank der Treffer von Savidan, der jeweils Torschützenkönig wurde, in der Ligue 1 angekommen. Nach drei erfolgreichen Jahren in der Eliteliga wollte der Stürmer im Sommer 2009 zum AS Monaco wechseln. Die medizinische Untersuchung dort ergab den Befund einer Herzanomalie, worauf Savidan seine Karriere beendete. Nach harten Jahren als Müllmann begann seine Karriere viel zu spät und endete mit dieser heftigen Diagnose leider viel zu früh.

Jose Mourinho – Lehrer/Übersetzer
Der Sohn des früheren Torhüters und Trainer Felix Mourinho war niemals Fußballprofi. Der heutige Supercoach spielte zwar für kurze Zeit in der zweiten Liga Portugals, verfügte aber nicht über ein Talent, das in lange im Profifußball halten hätte können. Stattdessen startete er 1990 seine Karriere als Co-Trainer bei Estrela Amadora. Drei Jahre später wechselte er zu Sporting Lissabon, wo er an der Seite von Bobby Robson lernte. Mindestens genauso wichtig in dieser Zeit war seine Tätigkeit als Übersetzer für den Schweizer Coach. Dieser wollte daher auch bei seinem Wechsel zum FC Barcelona nicht auf die Dienste von „the special one“ verzichten. Erst im Sommer 2000 trat der heute 46-Jährige bei Benfica Lissabon, wo er Jupp Heynckes ablöste, seine erste Stelle als Cheftrainer an.

Roar Strand - Kaminkehrer
Der Ryan Giggs von Norwegen ist mit einer kurzen Unterbrechung bei Molde FC seit 20 Jahren bei Rosenborg Trondheim unter Vertrag. Mit diesen holte er sagenhafte 14 nationale Meistertitel. Zudem gehört er seit dem 11. Dezember 2007 dem Klub jener Spieler an, die zumindest 100 Mal in der Champions League spielten. Ähnlich wie sein Pendant aus Wales hatte Strand in jungen Jahren aber einen Coach, der enormen Wert auf Disziplin legte und der neben der Tätigkeit als Spieler ein zweites Standbein in Form eines Studiums oder eines Zweitjobs verlangte. Während die meisten seiner Mitspieler zusätzlich einem Studium nachgingen, wählte Strand einen ganz anderen Weg und verdiente zusätzliches Geld als Kaminkehrer.
Julio Cruz – Gärtner
Der heute 35-jährige Argentinier Julio Cruz verdiente sich den Platz in der ersten Mannschaft von Banfield auf eine nicht alltägliche Art und Weise. Während er den Rasen mähte, bat man ihn bei einem Trainingsspiel mitzumachen, um eines der beiden Teams zu komplettieren. Dort wusste der bullige Angreifer derart zu überzeugen, dass er einen Profivertrag erhielt und drei Jahre für Banfield auf Torjagd ging, ehe er über den Umweg River Plate seine Karriere in Europa startete. Von dieser Tätigkeit und diesem besonderen Ereignis rührt auch heute noch sein Spitzname El Jardinero („Der Gärtner“).

Eure Meinung: Wisst Ihr ähnliche Beispiele?
Grafite - Müllsackverkäufer
Der Bundesliga-Torschützenkönig des VfL Wolfsburg hat gelernt sich nach oben zu arbeiten. In ärmlichen Umständen aufgewachsen wurde dem heute 30-Jährigen nie etwas geschenkt. Als Jugendlicher ging er in seiner Heimatstadt Sao Paulo von Haus zu Haus und verkaufte Müllsäcke, um seine Familie zu unterstützn. Jüngst erklärte der Stürmer in einem Interview, dass dies kein ungewöhnlicher Job für diese Zeit gewesen sei und ihm viele wichtiger Erfahrungen brachte. Grafite, der erst in der Vorsaison seinen Vater verlor, weiß, dass es im Leben wichtigeres als Tore, Punkte und Tabellenplätze gibt.
Steve Savidan - Müllmann
Die Karriere des Steve Savidan war eine ganz Besondere. Aber auch die Zeit vor dieser ist durchaus mit dem Prädikat Außergewöhnlich zu bezeichnen. Der Sohn eines LKW-Fahrers und einer Putzfrau arbeitete, währenddessen er in den Niederungen des französischen Fußballs bei Vereinen wie Angers oder Beauvais spielte, nebenher als Barkeeper. Zudem hielt er sich mit seiner Tätigkeit als Müllmann über Wasser. Erst im Jahr 2004, im Alter von 26 Jahren und dem Wechsel zum damaligen Drittligisten Valenciennes ging es mit seiner Fußballkarriere steil nach oben. Zwei Jahre darauf ist der Klub dank der Treffer von Savidan, der jeweils Torschützenkönig wurde, in der Ligue 1 angekommen. Nach drei erfolgreichen Jahren in der Eliteliga wollte der Stürmer im Sommer 2009 zum AS Monaco wechseln. Die medizinische Untersuchung dort ergab den Befund einer Herzanomalie, worauf Savidan seine Karriere beendete. Nach harten Jahren als Müllmann begann seine Karriere viel zu spät und endete mit dieser heftigen Diagnose leider viel zu früh.

Jose Mourinho – Lehrer/Übersetzer
Der Sohn des früheren Torhüters und Trainer Felix Mourinho war niemals Fußballprofi. Der heutige Supercoach spielte zwar für kurze Zeit in der zweiten Liga Portugals, verfügte aber nicht über ein Talent, das in lange im Profifußball halten hätte können. Stattdessen startete er 1990 seine Karriere als Co-Trainer bei Estrela Amadora. Drei Jahre später wechselte er zu Sporting Lissabon, wo er an der Seite von Bobby Robson lernte. Mindestens genauso wichtig in dieser Zeit war seine Tätigkeit als Übersetzer für den Schweizer Coach. Dieser wollte daher auch bei seinem Wechsel zum FC Barcelona nicht auf die Dienste von „the special one“ verzichten. Erst im Sommer 2000 trat der heute 46-Jährige bei Benfica Lissabon, wo er Jupp Heynckes ablöste, seine erste Stelle als Cheftrainer an.

Roar Strand - Kaminkehrer
Der Ryan Giggs von Norwegen ist mit einer kurzen Unterbrechung bei Molde FC seit 20 Jahren bei Rosenborg Trondheim unter Vertrag. Mit diesen holte er sagenhafte 14 nationale Meistertitel. Zudem gehört er seit dem 11. Dezember 2007 dem Klub jener Spieler an, die zumindest 100 Mal in der Champions League spielten. Ähnlich wie sein Pendant aus Wales hatte Strand in jungen Jahren aber einen Coach, der enormen Wert auf Disziplin legte und der neben der Tätigkeit als Spieler ein zweites Standbein in Form eines Studiums oder eines Zweitjobs verlangte. Während die meisten seiner Mitspieler zusätzlich einem Studium nachgingen, wählte Strand einen ganz anderen Weg und verdiente zusätzliches Geld als Kaminkehrer.
Julio Cruz – Gärtner
Der heute 35-jährige Argentinier Julio Cruz verdiente sich den Platz in der ersten Mannschaft von Banfield auf eine nicht alltägliche Art und Weise. Während er den Rasen mähte, bat man ihn bei einem Trainingsspiel mitzumachen, um eines der beiden Teams zu komplettieren. Dort wusste der bullige Angreifer derart zu überzeugen, dass er einen Profivertrag erhielt und drei Jahre für Banfield auf Torjagd ging, ehe er über den Umweg River Plate seine Karriere in Europa startete. Von dieser Tätigkeit und diesem besonderen Ereignis rührt auch heute noch sein Spitzname El Jardinero („Der Gärtner“).

Eure Meinung: Wisst Ihr ähnliche Beispiele?
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