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Ramadan im Profi-Sport: Jol lässt Ajax-Star Aissati zuhause
Der Ramadan ist angebrochen und macht auch vor dem Profi-Fußball keinen Halt. In unserer aktuellen Themenwoche beschäftigt sich Goal.com mit den Hintergründen des muslimischen Fastenmonats und dessen Auswirkungen auf den Sport. Die Konsequenzen sind beträchtlich, schließlich fasten eine Vielzahl an Spielern und Scharen an Fans überall gleichzeitig auf dem Globus und der Sport ist für einen Monat nicht mehr dasselbe, ohne Frage. Beim populärsten Spiel der Welt, mit einer hohen Anzahl an muslimisch Akteuren verteilt auf alle Länder, wird demnach also auch Ramadan an Orten praktiziert, denen diese Bräuche zunächst völlig fremd erscheinen. Dies kann für Verwirrung sorgen für diejenigen, die diese Periode nicht verstehen. Unsere arabische Goal.com Redaktion um Journalist Mohammed Awaad wird mit dieser Serie erklären, was es mit Ramadan auf sich hat und warum der Fastenmonat gerade für den Fußball eine so große Bedeutung hat.
Übersetzt von François DUCHATEAU
Amsterdam. Wie unterschiedlich Trainer auf den Monat Ramadan reagieren, zeigte diese Woche das Beispiel Martin Jol bei Ajax Amsterdam.
Nicht die Kraft für drei Pflichtspiele in einer Woche
Der Trainer machte am Dienstag bekannt, dass Mittelfeld-Star Ismail Aissati nicht berücksichtigt wird für das Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Slovan Bratislava. Der Coach findet, dass der Youngster wegen des Ramadan nicht die Kraft besitzt, drei Spiele in einer Woche mit vollem Einsatz zu bewältigen und lässt den Halb-Marokkaner zuhause zwecks Regeneration.
Chance für Konkurrenten sich zu beweisen
In diesem Fall kann sich der Ex-HSV-Coach den Luxus vielleicht erlauben, einen seiner wichtigsten Spieler nicht mitzunehmen, denn der holländische Rekordmeister reist mit einem 5:0 Polster gen Osten. Allerdings birgt diese Maßnahme von Ismail Aissati persönliche sportliche Risiken: Jol gibt nämlich bewusst Alternativspielern die Chance sich zu beweisen.
Könnt ihr diese Maßnahme von Martin Jol nachvollziehen?
Amsterdam. Wie unterschiedlich Trainer auf den Monat Ramadan reagieren, zeigte diese Woche das Beispiel Martin Jol bei Ajax Amsterdam.
Nicht die Kraft für drei Pflichtspiele in einer Woche
Der Trainer machte am Dienstag bekannt, dass Mittelfeld-Star Ismail Aissati nicht berücksichtigt wird für das Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Slovan Bratislava. Der Coach findet, dass der Youngster wegen des Ramadan nicht die Kraft besitzt, drei Spiele in einer Woche mit vollem Einsatz zu bewältigen und lässt den Halb-Marokkaner zuhause zwecks Regeneration.
Chance für Konkurrenten sich zu beweisen
In diesem Fall kann sich der Ex-HSV-Coach den Luxus vielleicht erlauben, einen seiner wichtigsten Spieler nicht mitzunehmen, denn der holländische Rekordmeister reist mit einem 5:0 Polster gen Osten. Allerdings birgt diese Maßnahme von Ismail Aissati persönliche sportliche Risiken: Jol gibt nämlich bewusst Alternativspielern die Chance sich zu beweisen.
Könnt ihr diese Maßnahme von Martin Jol nachvollziehen?
Goal.com-Flutlicht
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