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Ein Anwalt aus Kolumbien sieht die Leistungen der Schiedsrichtergilde in Brasilien als Faktor an, der bei ihm zu Herzproblemen geführt habe.

Bogota. Ein kolumbianischer Rechtsanwalt hat angekündigt, den Weltverband FIFA auf eine Entschädigung von einer Milliarde Euro zu verklagen, weil die Schiedsrichterentscheidungen bei der WM in Brasilien bei ihm zu "moralischen Schäden" geführt hätten.

Insbesondere die Leistung des Unparteiischen Carlos Velasco Carballo aus Spanien im Viertelfinale zwischen dem Gastgeber und seinem Heimatland Kolumbien (2:0) habe bei ihm laut BBC massives Leid und Herzprobleme hervorgerufen.

Der 74 Jahre alte Aurelio Jimenez war nach eigenen Angeben im Anschluss an das Spiel ins Krankenhaus eingeliefert worden. Schiedsrichter Carballo war danach schwer kritisiert worden, vor allem weil er die aufkommende Härte nicht durch frühe Gelbe Karten unterband.

Die mögliche Entschädigungssumme will Jimenez spenden.

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