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Zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie hat der Vorortklub aus Buenos Aires den Titel der Copa Libertadores gewonnen. Ein Elfmeter sorgte für die Entscheidung.

Buenos Aires. Der Lieblingsklub von Papst Franziskus (77) hat erstmals die Champions-League Südamerikas gewonnen. San Lorenzo aus Argentinien entschied das Final-Rückspiel der Copa Libertadores gegen Nacional Asuncion aus Paraguay dank eines Elfmeters mit 1:0 (1:0) für sich. Im Hinspiel hatten sich beide Teams 1:1 getrennt.

"Herzlichen Glückwunsch an San Lorenzo und an den Papst" twitterte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter. Das Tor des Tages erzielte der in Argentinien geborene Paraguayer Nestor Ortigoza in der 36. Minute. Für den Verein aus einem Vorort der Hauptstadt Buenos Aires war es der größte Erfolg seiner 106-jährigen Geschichte. 2002 hatte "El Ciclon" die Copa Sudamericana gewonnen, das südamerikanische Pendant zum damaligen UEFA-Cup.

Papst Franziskus ist seit dem 12. März 2008, dem 100. Geburtstag des Klubs, Ehrenmitglied mit der Nummer 88.235 beim zehnmaligen Meister. Der Nachfolger Petri sei "ein glühender Sympathisant von San Lorenzo", hatte der Verein schon im März 2013 unmittelbar nach der Papstwahl in Riesenlettern stolz auf seiner Homepage geschrieben.

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