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Der Coach der Selecao glaubt, dass Angreifer im modernen Fußball flexibler sein müssen, wenn man Erfolg haben will.

Brasilia. Neu-Nationaltrainer Carlos Dunga sieht für Neymar eine neue Rolle vor: Der Superstar vom FC Barcelona soll künftig als "falsche Neun" eingesetzt werden. So wie einst Brasiliens Ikone Pele.

Während der WM im eigenen Land wurde Neymar meistens auf der linken Offensivseite eingesetzt, Stürmer Fred enttäuschte im Zentrum der Brasilianer. Dunga glaubt, dass der 22-Jährige dort noch mehr glänzen könnte, wie schon Legende Pele: "Wir müssen eine Lösung finden. Fußball ist sehr vielfältig und bedarf einer Menge Bewegung."

"Eine echte Neun kann in manchen Turnieren gut sein, aber in anderen wieder nicht. Man muss beweglich sein und Räume schaffen. Wir haben Probleme mit den jungen Spielern, die zu früh wechseln und dann in ihren Klubs nicht spielen", so Dunga gegenüber Sport.

Pele als Vorbild

An der Wichtigkeit des jungen Neymars besteht dagegen kein Zweifel: "Wenn wir glauben, er ist unser bester Spieler, dann sollte er im Zentrum spielen und die anderen müssen sich anpassen." Ähnlich sei es in der Goldenen Ära mit Pele auch gewesen.

"Wenn er damals nicht dort gespielt hätte, wäre er nicht so gut gewesen. Pele hat auf seiner Position gespielt und die anderen haben sich angepasst", so Dunga abschließend.

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