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Tim Meyer von der Universität Saarbrücken wird die Nationalelf in Brasilien als Mannschaftsarzt betreuen. Er macht keine Sorgen über das Klima.

Saarbrücken. In nicht einmal vier Monaten startet die Weltmeisterschaft in Brasilien – und viele Teams machen sehen das Klima und die Hitze mit größerer Sorge als die eigentlichen Gegner. Der deutsche Mannschaftsarzt Tim Meyer hat nun zu mehr Gelassenheit aufgerufen – es sei schließlich auch bei früheren Turnieren schon heiß gewesen.

"Es ist natürlich beanspruchend, aber wir damit werden wir schon fertig", sagte Tim Meyer, der an der Uni Saarbrücken einen Lehrstuhl für Sport- und Präventivmedizin innehat, gegenüber der dpa. "Wir sind gut vorbereitet und können die WM mit der notwendigen Gelassenheit angehen."

Brasilien "kein Drittweltland"

Es sei wichtig, den anderen Lebensrhythmus in Brasilien "so schnell wie möglich zu akzeptieren. Ich glaube, dass wir uns mit den Eigenheiten und medizinischen Besonderheiten des Landes gründlich auseinandergesetzt haben." Tropische Schauplätze wie Manaus bleiben den Deutschen ohnehin erspart.

Größere Bedeutung komme dem "Infektionsschutz und Umgang mit den klimatischen Rahmenbedingungen" zu, so Meyer. Die Spieler werden deshalb darüber informiert, wie sie mit Mückenstichen und der feuchten Hitze umgehen müssen. Allerdings sei Brasilien "kein Drittweltland", deshalb könne man im Mannschaftshotel auch aus dem Wasserhahn trinken.

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