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Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff will massive Sicherheitskräfte während des Turniers auffahren lassen, um gewalttätige Proteste zu verhindern - sogar Soldaten?

Brasilia. Der Confederations Cup in Brasilien im vergangenen Jahr wurde von massiven Protesten der Bevölkerung überschattet. Präsidentin Dilma Rousseff hat nun angekündigt, wenn nötig auch die Armee einzusetzen, um eine sichere Weltmeisterschaft zu gewährleisten.

Hunderttausende hatten beim Confed Cup gegen Korruption, steigende Preise und mangelnde Bildung demonstriert, es kam zu Auseinandersetzungen in der Nähe der Stadien. Das soll bei der WM verhindert werden: Über 570 Millionen Euro werde man ausgeben, um die lokalen Polizeikräfte in den zwölf Städten zu verstärken, sagte Rousseff am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

Mit Gewalt gegen Gewalt vorgehen

"Wir werden die Sicherheit von Fans, Touristen, Teams und die der Staatsoberhäupter, die uns besuchen, garantieren. Ich bin sicher, dass es die WM schlechthin werden wird", so die 66-Jährige. Wenn nötig, werde man "auch die Armee mobilisieren".

FIFA-Sekretär Jerome Valcke hatte zuvor davor gewarnt, dass Veranstaltungen mit Public Viewing zum Ziel von Demonstrationen gegen die Regierung werden könnten. Deshalb werde man die Fan-Feste wenn nötig auch verlegen.

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