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Im Zuge der Weltmeisterschaft am Zuckerhut kommt es immer wieder zu tragischen Todesfällen. Dieses Mal ereignete er sich allerdings nicht auf einer Baustelle.

Rio de Janeiro. Vier Monate vor Beginn der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) haben Proteste gegen Fahrkartenpreiserhöhungen in Rio de Janeiro ein weiteres Todesopfer gefordert und damit die Diskussion über die Sicherheit im Land neu entfacht.

Bei gewaltsamen Zusammenstößen in der Metropole war der Journalist am vergangenen Donnerstag von einer Leuchtfackel am Kopf getroffen und daraufhin in ein Koma versetzt worden. Am Montag erklärten die Ärzte den 49 Jahre alten Kameramann für hirntot.

Zwei Verdächtige festgenommen

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sagte, sie sei "wütend und traurig" über den Gewaltakt. "Es ist inakzeptabel, dass demokratische Proteste von Leuten übernommen werden, die keinen Respekt für das menschliche Leben haben", sagte das Staatsoberhaupt. Die Bundespolizei werde die Ermittlungen gegen die Täter unterstützen, sofern dies nötig sei, erklärte Rousseff. Zwei Tatverdächtige waren bereits festgenommen worden.

Im Gastgeberland ist es seit Vergabe der Endrunde immer wieder zu Protesten mit Toten und Verletzten gekommen. Grund für das Aufbegehren der Bevölkerung sind die Milliardenkosten für Stadien und Infrastruktur im Vorfeld der WM und auch der Olympischen Spiele 2016, die ebenfalls in Rio stattfinden, sowie Korruption, Misswirtschaft und soziale Missstände.

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