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Dritter tödlicher Unfall während des Baus der WM-Arena in Manaus. Am Freitag starb ein Arbeiter an den Folgen einer Kopfverletzung.

Manaus. Erneut ist es bei Arbeiten für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) zu einem tödlichen Unfall gekommen. Auf der Baustelle des WM-Stadions Arena Amazonia in Manaus wurde ein 55 Jahre alter Arbeiter beim Abbau eines Baukrans von einem herunterstürzenden schweren Metallteil am Kopf getroffen. Er starb am Freitag an den Folgen dieser Verletzung gestorben.

"Die FIFA und das lokale Organisationskomittee sind tief bestürzt über diesen Unfall. Unser Mitgefühl gilt der Familie", twitterte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke am Freitagabend.

Es ist bereits der dritte tödliche Unfall auf dieser WM-Baustelle in der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas in weniger als einem Jahr und der sechste im Zusammenhang mit den WM-Arbeiten. 

Schon in 2013 zwei Tote

Im März 2013 war ein Arbeiter nach einem Sturz in Manaus ums Leben gekommen, und im Dezember starb ein 22-Jähriger, der aus fast 40 Metern Höhe von einem Kran gestürzt war.

Die Arbeiten in Manaus sollen in der nächsten Woche abgeschlossen werden. In diesem Stadion sollen am 22. Juni das Vorrunden-Duell zwischen Deutschlands WM-Gruppengegnern USA und Portugal sowie drei weitere Vorrundenspiele stattfinden. 

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