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Brasiliens Justizbehörden haben eine Millionenklage gegen die FIFA vorbereitet. Der Verband soll auf den Steuerzahler abgewälzte Kosten tragen, die beim Confed Cup entstanden sind.

Brasilia. Mehrere brasilianische Bundesstaaten klagen gegen den Weltfußballverband FIFA. Es geht um Ausgaben im Rahmen des Confed Cups, die aus öffentlichen Steuermitteln gezahlt wurden. Die FIFA blockt ab und sieht sich im Recht.

Nach übereinstimmenden Medienberichten geht es um eine Summe von umgerechnet 72 Millionen Euro, die vom brasilianischen Steuerzahler getragen wurden und in "Komplementärstrukturen" im Rahmen des Confederations Cup im Juni geflossen sind.

Zu diesen Strukturen gehören etwa Sponsorenzelte und die technische Infrastruktur für die TV-Übertragungen. Die mit der Klage befassten Staatsanwaltschaften fordern die FIFA auf, die Kosten zu tragen, da die Ausgaben keinen Mehrwert für die brasilianische Bevölkerung hätten.

An der Klage beteiligten sich die Bundesstaaten Bahia, Ceara, Minas Gerais, Pernambuco, Rio de Janeiro und Brasília, die die Spielstätten des Konföderationenpokals gestellt hatten. In einer am Mittwoch herausgegebenen Mitteilung wehrte sich die FIFA gegen die Klage. "Die Stadioneigner" seien vertraglich geregelt für die Kostenübernahme zuständig.

EURE MEINUNG: Ist die Klage gegen die FIFA berechtigt?

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