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Sabella nach Last-Minute-Sieg: Mit Messi "alles möglich"

Gegen den Iran taten sich die Südamerikaner extrem schwer – bis der Superstar kurz vor Schluss doch noch zuschlug. Vom Trainer gab es deshalb ein Sonderlob.

Belo Horizonte. Argentinien hat dank Lionel Messi auch das zweite Spiel dieser Weltmeisterschaft gewonnen. Der vierfache Weltfußballer erzielte in der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer gegen den Iran und holte sich deshalb von Trainer Alejandro Sabella ein Sonderlob ab.

Der 59-Jährige sagte nach dem Spiel: "Wir hatten in der ersten Halbzeit drei, vier, fünf Chancen. Haben diese aber nicht verwertet. Danach haben uns die Iraner das Leben schwer gemacht." So erspielten sich die Argentinier kaum noch Gelegenheiten – bis es der Superstar in der Nachspielzeit selbst richtete. "Wenn man einen Messi hat, ist alles möglich", so Sabella.

Queiroz ärgert sich über Schiedsrichter

Das Achtelfinale haben die Südamerikaner damit fast schon sicher. Dabei hätte es gegen den Iran auch ganz anders laufen können. Ashkan Dejagah wurde von Pablo Zabaleta im Strafraum gelegt, Schiedsrichter Milorad Mazic verweigerte den Asiaten aber den fälligen Strafstoß. Wenig später scheiterte der gebürtige Berliner mit einem Kopfball an Schlussmann Sergio Romero.

Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz hatte nach dem Spiel folglich nicht nur Lob für den vierfachen Weltfußballer parat: "Zwei Dinge waren heute entscheidend für unsere Niederlage: Lionel Messi und der Schiedsrichter."

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